Barbara Muckermann neue CEO von Kempinski Hotels

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Die Kempinski-Hotels haben eine neue Chefin. Barbara Muckermann zum Chief Executive Officer ernannt worden. Muckermann war zuvor für die Leitung von Silversea Cruises, die zu den Royal Caribbean Group gehören, verantwortlich. Muckermanns Vorgänger, Bernold Schroeder, der seinen Abgang bei der Gruppe im letzten Oktober medial verkündet hatte, wird in einer aktuellen Mitteilung des Konzerns nicht erwähnt.

„Ich freue mich, in einer so entscheidenden Zeit für Kempinski Hotels als CEO zu starten und eine wesentliche Rolle im nächsten Kapitel dieser unglaublich ikonischen Marke zu spielen”, so Barbara Muckermann zu ihrer Ernennung. “Gemeinsam mit großartigen Kollegen auf der ganzen Welt werden wir dafür sorgen, dass der Name Kempinski weiterhin als Synonym für individuellen Luxus steht.“

„Barbara war schon immer eine Vorreiterin in Sachen Luxus, und ihre nachweisbaren Erfolge,  das Gästeerlebnis zu verbessern und gleichzeitig die Rentabilität für führende Reisemarken zu maximieren, macht sie zur idealen Wahl für die Leitung von Kempinski Hotels“, so René Nijhof, Chairman of the Board of Directors Kempinski Hotels S.A. „Ihr dynamischer, zukunftsorientierter Ansatz wird von entscheidender Bedeutung sein, wenn wir eine neue Ära des Luxus für unsere Marke einläuten. Zudem wird Barbara als erste Frau in der 127-jährigen Geschichte von Kempinski unser Unternehmen leiten.“

Während ihrer mehr als 25-jährigen Erfahrung im Gastgewerbe habe Barbara Muckermann den Umsatz und die Rentabilität erfolgreich gesteigert und das Gäste- und Kundenerlebnis für führende globale Luxus- und Reisemarken wie Loro Piana, MSC Cruises und NCL deutlich verbessert, sagt Kampinski.

Die gebürtige Deutsche, die in Italien, Frankreich und den USA gelebt hat, spricht fünf Sprachen fließend. Sie hat in Politik- und Wirtschaftswissenschaften promoviert und verfügt über einen gemeinsamen MBA-Abschluss der Columbia und der London Business School.

Kempinski beabsichtigt das Portfolio in den kommenden Jahren um weitere 34 Hotels und Residenzen in Europa, dem Nahen Osten, Asien und Afrika zu erweitern. Zunächst muss Muckermann das Unternehmen an der Spitze stabil ausrichten. Nach dem Abgang von Reto Wittwer 2014, der Kempinski in seinen fast 20 Jahren als CEO von einer mittelständischen Hotelgruppe zu einer Weltmarke in der Luxus-Hotellerie geführt hat, wurde es unruhig bei Kempinski. Wittwers wechselnden Nachfolgern gelang es nicht, die Geschicke des Unternehmens in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Dies gelang auch Martin Smura nicht, der am 1. Juli 2019 als neuer CEO das Ruder der Kempinski-Gruppe übernahm. Ihm folgte Schroeder, der ebenfalls das Unternehmen vor einem halben Jahr verlassen.


 

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