Im Top Hotel Hochgurgl gibt es einen Wechsel in der Hotelleitung: Eva Herrmann übernimmt nach Angaben des Unternehmens die Position der General Managerin des Hauses in Hochgurgl in Tirol. Das teilte das Hotel am 6. Mai mit. Herrmann soll künftig die Leitung des Hotels auf 2.150 Metern Höhe verantworten.
Eva Herrmann leitete Hotels und Gastronomiebetriebe
Laut Mitteilung absolvierte Herrmann ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau im Parkhotel Egerner Höfe am Tegernsee. Anschließend war sie unter anderem in Oberfranken tätig und verantwortete gemeinsam mit dem Fernsehkoch Alexander Herrmann das Posthotel Alexander Herrmann sowie das dazugehörige Gourmetrestaurant, die Bar und das Bistro. Nach Angaben des Unternehmens gehörten dort auch Umbauten, Repositionierungen und Förderprojekte zu ihren Aufgaben.
Ab 2013 entwickelte und leitete sie laut Mitteilung das Boutique-Hotel The Fritz in Düsseldorf sowie das Restaurant Fritz’s Frau Franzi. Das Restaurant erhielt nach Angaben des Unternehmens kurz nach der Eröffnung einen Michelin-Stern.
Von 2024 bis 2025 war Herrmann für die Klosterbetriebe Maria Laach in Rheinland-Pfalz tätig und verantwortete dort die Hospitality-Bereiche mit mehr als 100 Mitarbeitern. Zudem leitete sie nach Unternehmensangaben die kulinarische und wirtschaftliche Weiterentwicklung der Betriebe. Weitere Stationen führten sie laut Mitteilung zur Stiftung Kulturerbe Bayern, wo sie gastronomische Nutzungskonzepte für das denkmalgeschützte Schloss Erkersreuth entwickelte.
Engagement beim Dehoga Nordrhein
Wie das Unternehmen mitteilt, war Herrmann von 2022 bis 2025 Vizepräsidentin im Präsidium des Dehoga Nordrhein. Dort habe sie unter anderem Transformationscoaches für Nachhaltigkeit und Digitalisierung initiiert und an einer Digitalisierungsoffensive für die Gastronomie in Nordrhein-Westfalen mitgewirkt. m
Mit dem Wechsel nach Hochgurgl verbinde sie auch persönliche Erinnerungen an ihre Herkunft und frühere Bergtouren. „Die Liebe zu den Bergen. Schon als Mädchen bin ich als Oberpfälzin mit meinem Vater zum Wandern in den Bayerischen Wald gefahren und habe den Arber und den Osser bestiegen. Diese Berge lassen sich freilich nicht mit Hochgurgl vergleichen, aber geprägt hat es mich trotzdem. Höher als hier geht es kaum“, wird Herrmann zitiert.

















