Michael Artner neuer Hotel-Manager im Maximilian‘s in Augsburg 

| Personalien Personalien

Michael Artner steigt im Maximilian‘s in Augsburg zum Hotel-Manager auf und ist mit Theodor Gandenheimer künftig für den operativen Hotelablauf verantwortlich. Darüber hinaus wird der 34-Jährige als Commercial-Director weiterhin die Bereiche Sales & Marketing, E-Commerce und Revenue-Management verantworten. Seine Hauptaufgabe in den nächsten Monaten wird die strategische Ausrichtung zur Wiedereröffnung sowie die Neupositionierung nach der Krise sein.

Artner ist seit 2016 für das Hotel tätig und war zuvor für den Verkauf und das Marketing verantwortlich sowie als Assistant General Manager tätig. Davor arbeitete Artner zehn Jahre lang für Marriott.

Das Hotel Maximilian‘s blickt auf eine Geschichte von mehr als 500 Jahren zurück. Lange wurde das Haus als Franchisehotel der Marke Steigenberger Hotels & Resorts geführt, bevor sich das Hotel Maximlian‘s im Januar 2020, nun als eigenständiges Privathotel, dem amerikanischen Verbund Preferred Hotels & Resorts angeschlossen hat.

Neuer Name nach Rassismus-Debatte

Bis ins vergangene Jahr hieß das Hotel noch «Drei Mohren». Nach jahrelangen Diskussionen wechselte das Haus dann im August den Namen und heißt seitdem «Maximilian’s Hotel».

Nach dem gewaltsamen Tod des schwarzen US-Amerikaners George Floyd Ende Mai 2020 war es in verschiedenen Städten in Deutschland zu einer erneuten Diskussion über die Verwendung des Begriffs «Mohr» gekommen. «Wir haben entschieden, dass wir mit einem neuen Namen dem gesellschaftlichen Wandel Genüge tun», sagte Hoteldirektor Theodor Gandenheimer.

Zu den Kritikern gehörte unter anderem eine Jugendgruppe von Amnesty International. Diese startete Mitte 2018 eine Petition zur Umbenennung des Hotels Drei Mohren. Ihre Motivation: „Mohr“ sei eine veraltete Bezeichnung für Schwarze Menschen, die ihren Ursprung in der kolonialen Vergangenheit Deutschlands hat und im Laufe der Geschichte zur Abwertung und Herabstufung Schwarzer Menschen verwendet wurde. Von daher ist sie als rassistisch zu bewerten. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Führungswechsel im Le Méridien Hamburg: Christiane Kirchenbauer übernimmt als General Managerin die Leitung des Hotels an der Hamburger Außenalster. Sie folgt auf Till Westheuser, der die Leitung des Hotels Ende 2024 übernommen hatte.

Christian Müller übernimmt ab sofort die Leitung der Küche in der Brasserie Le Grand im Steigenberger Icon Grandhotel Handelshof in Leipzig. Der gebürtige Leipziger verantwortet fortan das kulinarische Profil des Restaurants.

Sebastian Assmus übernimmt zum 1. Oktober 2026 die Geschäftsführung von Mitchells & Butlers Germany in Wiesbaden und folgt damit auf Bernd Riegger, der die Position nach 27 Jahren an der Spitze abgibt.

Jonas Huesmann übernimmt eine neue Führungsaufgabe bei Supreme Sports Hospitality (Supreme): Er ist ab sofort Geschäftsführer des Stadioncaterers in Bremen. Bereits seit dem Start von Supreme im Weserstadion im Jahr 2024 gestaltete er das Catering dort maßgeblich mit – zunächst als Operations Manager, anschließend als Stadionmanager mit operativer und kaufmännischer Gesamtverantwortung.

Marc Biewald hat das Kastens Hotel Luisenhof in Hannover nach mehr als 21 Jahren verlassen. Die Leitung übernimmt zunächst Daniel Körner.

 

Circus holt den früheren Compass-Group-Manager Jürgen Thamm in den Verwaltungsrat. Der Foodservice-Manager begleitet das Münchner Unternehmen bereits seit 2024 beratend.

Sunday Hotels baut nach der Übernahme von 24 ehemaligen Revo-Hotels seine Führungsstruktur in Deutschland aus. Während das Unternehmen zwei neue Cluster General Manager ernennt, kritisierte kürzlich die NGG die Kündigungen von rund 500 Beschäftigten im Zuge der Revo-Insolvenz.

Sven Freystatzky verlässt Jim Block nach fünf Jahren und wechselt zum dänischen Restaurantkonzept Bouillon. Ab September soll er dessen weiteren Aufbau und die Expansion in Deutschland vorantreiben.

Olaf Beck beendet seine Tätigkeit als Vice President People & Culture bei der Lindner Hotel Group zum 1. September auf eigenen Wunsch. Er scheidet nach dem Abschluss der Unternehmensrestrukturierung im gegenseitigen Einvernehmen aus.

Das Hotel Bareiss hat die seit Ende Januar vakante Position des Hoteldirektors neu besetzt. Clemens Degenhardt folgt auf Tobias Bruckner und wechselt vom Taschenbergpalais Kempinski in Dresden nach Baiersbronn-Mitteltal.