Nach 32 Jahren an der Spitze des Best Western Plus Parkhotel Erding hat Friedrich Staudinger die Geschäftsführung an seine Tochter Tamara Staudinger übergeben. Wie BWH Hotels Central Europe mitteilt, habe die 34-Jährige die Leitung des Hotels ab sofort übernommen. Friedrich Staudinger bleibe dem Unternehmen weiterhin in beratender Funktion verbunden.
Nach vier Jahren Vorbereitung übernimmt Tochter die Geschäftsführung des Hotels
Tamara Staudinger ist den Angaben zufolge bereits seit 2022 im Familienunternehmen tätig. Nach einer Ausbildung zur Hotelfachfrau, einem Auslandsjahr sowie beruflichen Stationen in Österreich und München sei sie nach Erding zurückgekehrt, um in den Betrieb einzusteigen. Als Hotel- und Restaurantmanagerin sowie MBA-Absolventin der Hotellerie übernehme sie nun die Gesamtverantwortung für das Haus.
Das Parkhotel Erding GmbH wird seit seiner Gründung im Jahr 1994 von Friedrich Staudinger geführt und gehört seit 1995 ununterbrochen zu BWH Hotels Central Europe.
Neue Geschäftsführerin beschreibt ihren Führungsstil und den Generationenwechsel
Nach Angaben des Unternehmens wolle Tamara Staudinger auf klare Strukturen, Vertrauen und Teamorientierung setzen. Im Mittelpunkt stünden ein positives Arbeitsumfeld, transparente Kommunikation und ein gemeinsamer Teamgedanke.
Zum Generationswechsel erklärt sie: „Eine Übergabe kann nur auf Augenhöhe und mit beidseitigem Respekt funktionieren. Respekt vor dem, was die Eltern geschaffen haben. Und Respekt vor dem Neuen und der Bereitschaft, mutig zu sein, auch Fehler zu machen und daraus zu wachsen.“
Bereits eingeleitete Veränderungen sollen weitergeführt werden
Nach Darstellung von BWH Hotels Central Europe sei die Übergabe kein kurzfristiger Wechsel, sondern der Abschluss eines bereits vor vier Jahren begonnenen Prozesses. In dieser Zeit habe Tamara Staudinger unter anderem neue Team- und Führungsstrukturen eingeführt, eine einheitliche Du-Kultur etabliert, das Leitbild „Freundlichstes Hotel der Stadt“ entwickelt und die Hotelhalle neu gestalten lassen.
Ihre Aufgabe sehe sie darin, bestehende Stärken des Hauses deutlicher herauszuarbeiten. „Die Grundphilosophie des Hauses war bereits vorhanden. Meine Aufgabe war und ist es nicht, etwas Neues zu erfinden, sondern das Bestehende zu erkennen, schärfer zu formulieren, sichtbarer zu machen und konsequenter zu kommunizieren – zuerst intern, dann nach außen.“
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