Tui baut Vorstand um - IT-Chef geht

| Personalien Personalien

Wenige Wochen nach dem Amtsantritt des neuen Tui-Chefs Sebastian Ebel baut der Touristikkonzern sein Führungsteam weiter um. IT-Vorstand Frank Rosenberger, der seit 2017 unter anderem für die Digitalisierung zuständig war, habe sich entschlossen, das Unternehmen Ende Oktober zu verlassen, teilte Tui am Dienstag in Hannover mit. Die konzernweite IT soll künftig im direkten Verantwortungsbereich von Konzernchef Ebel liegen. Speziellere IT-Einheiten sollen dafür enger mit den Geschäftsfeldern verzahnt werden. «Mit der neuen Aufstellung wollen wir noch schneller und effizienter in die operative Umsetzung starten», sagte Ebel.

Tui-Aufsichtsratschef Dieter Zetsche sagte, es sei maßgeblich Rosenbergers Verdienst, «dass die Digitalisierung des Konzerns auch in der Corona-Krise nicht zum Stillstand» gekommen sei. «Jetzt kann die operative Umsetzung in die nächste Phase starten», sagte Zetsche. Der Aufsichtsrat hat den Neuzuschnitt von Vorstand und erweitertem Vorstand bereits bestätigt.

Das Segment Holiday Experiences, zu dem das Hotel- und das Kreuzfahrtgeschäft gehören, soll im Vorstand künftig vollständig von Strategiechef Peter Krüger verantwortet werden. Die Zuständigkeit von Marketingchef Erik Friemuth wird um «Kundenerlebnis und Qualität» erweitert. Mit Airline-Chef Marco Ciomperlik soll von November an außerdem das Fluggeschäft in den erweiterten Vorstand aufrücken.


Notizblock

Internet

Zurück

Vielleicht auch interessant

Razana Dürr-Mohideen übernimmt die operative Leitung des im Frühjahr 2025 eröffneten Hotels Grand Elisabeth in Bad Ischl. Die erfahrene Hotelmanagerin bringt Expertise aus internationalen Projekten und zahlreichen Pre-Openings in ihre neue Rolle ein.

Das Hamburger Empire Riverside Hotel hat eine zentrale Führungsposition neu besetzt. Der 35-jährige Ahmet Mourad leitet als Food & Beverage Manager die gastronomischen Geschicke des Hauses an der Elbe.

Personelle Weichenstellung bei Grand Metropolitan Hotels: Rolf E. Brönnimann rückt in die Zürcher Hauptverwaltung auf, um die Expansion in Südeuropa und der Schweiz zu leiten. Die Nachfolge im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe übernimmt Steffen Eisermann.

Die Berliner Hotels Abion Spreebogen Waterside und Telegraphenamt stehen unter neuer Leitung. Johannes Mayr übernimmt die Position des Cluster General Managers. Unterstützt wird er durch personelle Neuzugänge im Management und in der Küchenleitung beider Häuser.

Die in Amsterdam ansässige Borealis Hotel Group ordnet ihre Führungsspitze neu. Wie das Unternehmen bekannt gab, legten der bisherige Vorsitzende der Geschäftsführung, Peter Verhoeven, sowie Finanzchef Siger Spaans, ihre Ämter zum 31. Dezember 2025 nieder. Am 1. Januar 2026 übernahm Rob Hornman die Leitung des Hotelunternehmens.

B&B Hotels Central and Northern Europe erweitert die Geschäftsführung: Jana Warken hat zum 1. Januar die Position des Chief People Officer übernommen. Damit rückt das Personalressort direkt in die Führungsebene des Unternehmens auf.

Überraschender Abschied in der Münchner Gourmetszene: Anton Gschwendtner verlässt das Zwei-Sterne-Restaurant Atelier im Bayerischen Hof. Während ein Nachfolger noch gesucht wird, übernimmt sein langjähriger Stellvertreter Valentin Krehl die Leitung.

Nach 37 Jahren Betriebszugehörigkeit verabschiedet die Traube Tonbach ihren langjährigen Küchendirektor Jürgen Reidt in den Ruhestand. Der 66-Jährige prägte seit 1988 die kulinarische Ausrichtung des Schwarzwälder Traditionshauses.

Die Eugen Block Holding GmbH ordnet ihre Aufsichtsgremien neu. Andreas Mattner übernimmt den Vorsitz des Holding-Aufsichtsrats, während der langjährige Geschäftsführer Stephan von Bülow in kontrollierende Funktionen zurückkehrt und zudem den Aufsichtsratsvorsitz der Block House Restaurantbetriebe AG übernimmt.

Mit Stefanie und Tobias Dittrich übernimmt ein erfahrenes Gastgeberpaar die Leitung im Designhotel Das Altmühltal in Eichstätt. Das Haus setzt unter neuer Führung auf eine Kombination aus regionaler Architektur, gehobener Kulinarik und einer verstärkten Ausrichtung auf den Veranstaltungsmarkt.