Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Ein Pariser Gericht hat eine Immobiliengesellschaft zu einer Geldstrafe von 585.000 Euro verurteilt, weil ein Gebäude im 9. Arrondissement ohne Genehmigung in Touristenunterkünfte umgewandelt wurde. Wie die Stadt Paris laut Mitteilung erklärte, handelt es sich um die bislang höchste verhängte Strafe in einem solchen Fall.
Die Bundesregierung plant die Einführung einer «Zuckerabgabe». Zur Konsolidierung des Haushalts ist daneben eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen geplant, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß.
Mehr Transparenz auf der Speisekarte – oder mehr Bürokratie in der Küche? Die geplante Tierhaltungskennzeichnung spaltet die Branche. Zwischen politischem Anspruch und betrieblicher Realität geht es um mehr als nur ein Label. Ein Kommentar von Marc Schnerr.
Der sächsische Tourismusverband befürchtet wegen der geplanten Einführung der 2G-Regel Umsatzeinbrüche im Gastgewerbe. Von Montag an sollen im Freistaat nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu Gastronomie, Veranstaltungen im Innenbereich sowie Großveranstaltungen haben.
Das Bayerische Kabinett will seine Krankenhaus Ampel überarbeiten. Dies bedeutet, dass schon am Wochenende eine bayernweite Verschärfung der Schutzmaßnahmen wahrscheinlich ist – mit deutlichen Auswirkungen auf die Gastronomie. Statt 3G gilt dann 3G plus oder aus aus 3G plus würde 2G werden.
Angesichts der aktuellen Corona-Lage plädiert SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach für strenge 2-G-Vorschriften bei Weihnachtsfeiern in Restaurants. Fast jeder zweite (47 Prozent) Arbeitnehmer wünscht sich laut einer Befragung trotz steigender Corona-Zahlen eine Weihnachtsfeier.
Firmen und Beschäftigte, die wegen der Corona-Pandemie in Schwierigkeiten sind, sollen weiter erleichterten Zugang zu Kurzarbeit erhalten. Geplant sei, die Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld und die Zugangserleichterungen um weitere drei Monate bis zum 31. März 2022 zu verlängern.
Viele Unternehmen im Gastgewerbe fürchten wegen der Corona-Warnstufe im Südwesten negative Auswirkungen auf ihr Geschäft. Die damit verbundenen Regelungen "treffen die gastgewerbliche Branche deutlich härter als die meisten anderen Wirtschaftsbereiche", so der DEHOGA.
Krankengeld ist für den Arbeitgeber teurer als Kurzarbeit. Deshalb sollen Arbeitgeber aus der bayerischen Nahrungsmittelbranche ihre kranken Mitarbeiter zur Kurzarbeit anmelden. Die Bundesagentur für Arbeit prüft die Vorwürfe.
In Baden-Württemberg gelten ab Mittwoch strengere Regeln für Menschen ohne Corona-Impfung. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss vielerorts einen PCR-Test vorweisen - etwa im Restaurant, Kino, Schwimmbad, Museum oder in der Kantine.
Mit einer 3G-Regel am Arbeitsplatz will Österreich wieder Schwung in die Impfkampagne gegen das Coronavirus bringen. Seit Montag müssen alle, die Kontakt zu anderen Menschen nicht ausschließen können, getestet, genesen oder geimpft sein. Für eine Übergangsfrist kann auch Maskenpfllicht gelten.