Politik

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Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.

Die Österreichische Hotelvereinigung wirft der Gewerkschaft vida einen aggressiven Verhandlungsstil in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vor. Gleichzeitig verweist die ÖHV auf höhere Löhne, neue Zuschläge und zusätzliche Leistungen für Beschäftigte.

Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat einen FDP-Antrag gegen kommunale Verpackungssteuern abgelehnt. Umweltverbände begrüßen die Entscheidung, während der Bundesverband der Systemgastronomie zusätzliche Belastungen für Betriebe befürchtet.

Der DEHOGA Baden-Württemberg bewertet den neuen Koalitionsvertrag von Grünen und CDU teilweise positiv. Der Verband sieht Fortschritte bei Tourismus, Ausbildung und Bürokratieabbau, kritisiert jedoch fehlende Aussagen zu kommunalen Abgaben und zur Meisterprämie im Gastgewerbe.

Nach Party-Exzessen im polnischen Wintersportort Zakopane erwägt die Regierung in Warschau, die probeweise eingeführte Lockerung des Lockdowns zurückzunehmen. Der Gesundheitsminister rügte das «dumme und verantwortungslose» Treiben der Feiernden.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sehen keine Chance für Urlaubsreisen zu Ostern. Der Vorstoß sorgte für massive Kritik: Es sei ein erneuter Schlag ins Gesicht der Branche und völlig inakzeptabel, so der DEHOGA.

Wer aus 33 Ländern einer «Roten Liste» nach England einreist, muss sofort für zehn Tage in ein Hotel in Quarantäne. Die Maßnahme soll das Land vor einer Verbreitung von Corona-Varianten schützen und tritt an diesem Montag in Kraft.

In Deutschland sinken die Corona-Fallzahlen weiter. Doch jenseits der Grenzen gibt es womöglich neue Gefahren: Mutationen des Virus. Nun hat Deutschland im Südosten für die meisten Reisenden dicht gemacht - aber es gibt Ausnahmen.

Eigentlich sollte ein Stufenplan für Öffnungen in der Corona-Pandemie bereits in der vergangenen Woche vorliegen. Nun soll es Anfang März so weit sein. Viele interessiert derweil auch die Frage: Was passiert mit dem Osterurlaub?

Die EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen hat sich grundsätzlich für die Einführung einer EU-Bescheinigung einer Corona-Impfung ausgesprochen. Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis fordert dies seit Wochen, damit Reisen ohne Einschränkungen stattfinden können.

Der Bundesrat feierte mit einem prominenten Gast ein Jubiläum. Aber nur kurz. Im Anschluss an die kurze Feier zur 1000. Sitzung ging es unter anderem um eine Fristverlängerung für Insolvenzanträge.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht in den nächsten Wochen keine Chance für Reiseverkehr und Tourismus. Osterurlaub in Deutschland könne es dieses Jahr leider nicht geben, auch Gaststätten und Hotels müssten in Sachsen geschlossen bleiben. Scharfe Kritik an dem Vorschlag kommt vom DEHOGA.