Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Die Österreichische Hotelvereinigung wirft der Gewerkschaft vida einen aggressiven Verhandlungsstil in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vor. Gleichzeitig verweist die ÖHV auf höhere Löhne, neue Zuschläge und zusätzliche Leistungen für Beschäftigte.
Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat einen FDP-Antrag gegen kommunale Verpackungssteuern abgelehnt. Umweltverbände begrüßen die Entscheidung, während der Bundesverband der Systemgastronomie zusätzliche Belastungen für Betriebe befürchtet.
Der DEHOGA Baden-Württemberg bewertet den neuen Koalitionsvertrag von Grünen und CDU teilweise positiv. Der Verband sieht Fortschritte bei Tourismus, Ausbildung und Bürokratieabbau, kritisiert jedoch fehlende Aussagen zu kommunalen Abgaben und zur Meisterprämie im Gastgewerbe.
Fast zwei Drittel der Deutschen sind für ein Verbot von Urlaubsreisen ins Ausland im Kampf gegen die Corona-Pandemie. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprachen sich 64 Prozent für einen solchen Schritt aus, nur 26 Prozent sind dagegen.
Wer vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist, kann nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in den nächsten Wochen bestimmte Freiheiten zurückbekommen. Spahn sagte: «Wer vollständig geimpft wurde, kann in Zukunft wie jemand behandelt werden, der negativ getestet wurde.»
Die Kanzlerin ruft zur Osterruhe auf, die Polizei bereitet sich auf turbulente Tage vor, und die Länder senden unterschiedliche Signale - unterdessen steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf den höchsten Wert seit Mitte Januar.
Im Rahmen von Modellprojekten will Niedersachsens Landesregierung in ausgewählten Kommunen nach Ostern weitreichende Corona-Lockerungen ermöglichen. 65 Orte haben sich dafür nun offiziell beworben. Ausgewählt werden sollen rund 25 Kommunen.
Trotz des massiven Interesses der Städte und Kreise legt Baden-Württemberg mögliche weitere Modellprojekte nach Tübinger Vorbild wegen der steigenden Corona-Zahlen zunächst auf Eis. Sobald es die Lage zulässt, werden die Anträge weiter verfolgt.
Nach fünf Monaten Lockdown haben Hotels und Gaststätten in Augustusburg bei Chemnitz wieder für Privatbesucher geöffnet. Möglich macht das ein Modellversuch, der am Donnerstag gestartet ist. Das Projekt wird von der Universität Mainz wissenschaftlich begleitet.
Während viele Hotels und Gastronomen noch auf die Ausschüttung der kompletten November- oder Dezemberhilfe warten, kündigt der Bund neue Milliardenzuschüsse an. Die Überbrückungshilfe III soll verbessert werden, und ein Eigenkapitalzuschuss für besonders von der Corona-Krise betroffene Unternehmen ist geplant.
Die Hürden für die Gründung eines Betriebsrats in Unternehmen sollen gesenkt werden. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine entsprechende Reform von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf den Weg gebracht. Für die Pläne gibt es Lob - aber auch Kritik.