Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Ein Pariser Gericht hat eine Immobiliengesellschaft zu einer Geldstrafe von 585.000 Euro verurteilt, weil ein Gebäude im 9. Arrondissement ohne Genehmigung in Touristenunterkünfte umgewandelt wurde. Wie die Stadt Paris laut Mitteilung erklärte, handelt es sich um die bislang höchste verhängte Strafe in einem solchen Fall.
Die Bundesregierung plant die Einführung einer «Zuckerabgabe». Zur Konsolidierung des Haushalts ist daneben eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen geplant, wie es aus Kreisen des Finanzministeriums hieß.
Mehr Transparenz auf der Speisekarte – oder mehr Bürokratie in der Küche? Die geplante Tierhaltungskennzeichnung spaltet die Branche. Zwischen politischem Anspruch und betrieblicher Realität geht es um mehr als nur ein Label. Ein Kommentar von Marc Schnerr.
Mit einer vier- statt bisher sechsfarbigen Corona-Ampel will Mecklenburg-Vorpommern durch die vierte Infektionswelle kommen. Lockdowns sind selbst bei sehr hohen Inzidenzen nicht vorgesehen - wohl aber Unterschiede zwischen Geimpften und Ungeimpften.
Hamburg führt am Samstag das 2G-Optionsmodell ein - und ist damit als Bundesland Vorreiter. Wenn Theater, Clubs und Kinos wollen, dürfen sie nur Geimpfte und Genesene einlassen, keine Getesteten. Wie viele Betriebe machen mit? Hoteliers und Gastronomen sind geteilter Meinung.
Bayern will weiter an der Pflicht zur Kontaktdatenerhebung in Restaurants und Kneipen festhalten. «Von einem Strategiewechsel im Kontaktpersonenmanagement kann man in Bayern nicht sprechen», sagte eine Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch.
Erst nimmt der Südwesten als erstes Land Abschied von den starren Inzidenzregeln, nun sollen die Gesundheitsämter nicht mehr alle Kontakte nachverfolgen müssen. Einen Verzicht auf die Luca-App und die persönlichen Daten wie in NRW soll es aber nicht geben.
Einige Kantone wollen, dass das Covid-Zertifikat auch im Schweizer Gastgewerbe zur Pflicht wird. Der Bundesrat preschte in dieselbe Richtung. GastroSuisse wehrt sich dagegen und sieht dieser Entwicklung mit großer Sorge entgegen.
Nach Nordrhein-Westfalen plant auch Baden-Württemberg, künftig auf die massenhafte Kontaktverfolgung bei Corona-Fällen zu verzichten. Das würde bedeuten, dass etwa die Besucher von Gaststätten, Kinos oder Museen demnächst nicht mehr ihre persönlichen Daten hinterlegen müssten.
Viele Landkreise sind längst wieder über der Inzidenzschwelle von 50. Theoretisch müssten dort scharfe Anti-Corona-Maßnahmen in Kraft gesetzt werden, denn offiziell gilt die 50 immer noch als Richtwert. Die Zahl hat «ausgedient», sagt Gesundheitsminister Spahn. Doch was danach kommt, ist weiter offen.
Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss führt eine Corona-Impfpflicht für ihr fliegendes Personal ein. Das «Covid-19-Impfobligatorium» gelte ab dem 15. November, teilte die Lufthansa-Tochter am Dienstag in Basel mit. Grund seien die weltweiten Einreisebestimmungen.