Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Erhöhung der Alkoholsteuer vorbereitet. Nach einem Medienbericht sollen Spirituosen, Sekt und Alkopops ab dem 1. Januar 2027 um 20 Prozent höher besteuert werden.
Der Mittelstand sieht weiterhin keinen wirtschaftlichen Aufschwung und bewertet die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen unverändert kritisch. Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand fordert niedrigere Arbeits- und Energiekosten, weniger Bürokratie und eine grundlegende Steuerreform.
Nach den Ausschreitungen und Plünderungen in Frankfurt zeigen sich der Handelsverband Hessen und der DEHOGA Hessen bestürzt. Während der Handel schnelle Hilfe für betroffene Betriebe fordert, verurteilt DEHOGA-Präsident Robert Mangold die Gewalt und verlangt, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Die FTC untersucht, ob neun Unternehmen personenbezogene Daten nutzen, um Preise und Vergütungen individuell festzulegen. Betroffen sind unter anderem Fluggesellschaften, Fahrdienstvermittler, Essenslieferdienste und Einzelhändler.
In mehr als 30 Städten wollen Inhaber und Beschäftigte von Reisebüros, Reiseveranstaltern und Busunternehmen am Mittwoch für einen Rettungsschirm für ihre Branche demonstrieren. Forderung: eine nicht rückzahlbare finanzielle Soforthilfe für die touristischen Unternehmen.
Hotelzimmer und Ferienwohnungen stehen in der Corona-Krise leer, die Grenzen sind zu. Die Tourismusbranche trifft das hart. Auch Aussichten auf nationale Lockerungen machen nicht allen Mut.
Das bayerische Gastgewerbe kann auf Lockerungen der aktuellen Beschränkungen um Pfingsten herum hoffen. Ministerpräsident Markus Söder stellte diesen Zeitraum am Dienstag in Aussicht. Die genaueren Daten werde man noch festlegen.
82,1 Prozent von Gastronomen und Hoteliers warten nach mehreren Wochen immer noch auf Zahlungseingang des Kurzarbeitergeldes, Der Dehoga fordert daher weiterhin eine direkte Auszahlung durch die Arbeitsagenturen.
Wirtschaftsminister Altmaier denkt über mehr Hilfen für Restaurants in der Corona-Krise nach. Sollte es wider Erwarten noch lange dauern, bis eine volle Öffnung möglich sei, dann bräuchte man so etwas wie einen Rettungsfonds auch für die Gastronomie, sagte Altmaier im ARD-«Morgenmagazin» (Mit Video)
In Österreich dürfen Hotels und andere Beherbergungsbetriebe ab 29. Mai wieder öffnen. Das teilte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Dienstag in Wien mit. Bereits am 15. Mai dürfen Gastronomiebetriebe mit neuen Regeln wieder ihre Türen aufsperren.
Die Reisebranche muss sich nach Einschätzung des Präsidenten des Deutschen Tourismusverbandes, Reinhard Meyer, noch länger auf das neuartige Corona-Virus einstellen. Eine Rückkehr zur Normalität könne nur schrittweise erfolgen. Tagestourismus werde erst frühestens im Spätsommer wieder möglich sein.
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hat Hoffnung auf Sommerurlaube in Deutschland gemacht. Er glaube, es werde «im Sommer problemlos möglich sein», Ferienwohnungen und Ferienhäuser zur Vermietung aufzumachen. Er sehe auch keinen Grund, normale Hotelzimmer nicht schrittweise zu öffnen, sagte Bareiß.