Baden-Württemberg fördert Gastgeber zusätzlich mit 20 Millionen Euro

| Politik Politik

Die baden-württembergischen Landesregierung fördert investitionsbereite Betriebe des Gastgewerbes mit insgesamt 20 Millionen Euro. Einzelne Unternehmen können Zuschüsse bis zu 200 000 Euro erhalten. Lobende Worte gibt es dafür vom DEHOGA.

Positiv hob der DEHOGA-Landesvorsitzende, Fritz Engelhardt die Maßnahmen der baden-württembergischen Landesregierung zur Förderung des Gastgewerbes im ländlichen Raum hervor. Mit der Aufstockung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) um insgesamt 20 Millionen Euro in den Jahren 2020 und 2021 unterstütze das Land gezielt investitionsbereite Betriebe der Gastgewerbes in den ELRFördergebieten und setze damit ein Zeichen gegen das Dorfgasthaussterben. Die Maßnahme komme zur richtigen Zeit: Nach Engelhardts Worten benötigen rund 4000 inhabergeführte Gasthäuser, Gasthöfe und Hotels in Baden-Württemberg in den nächsten fünf Jahren eine Nachfolgeregelung. In vielen dieser Unternehmen bestehe Investitionsbedarf. Engelhardt: „Es ist gut, dass das Land jetzt gezielt Gastronomen und Hoteliers im ländlichen Raum unterstützt, die investieren und ihren Betrieb zukunftssicher aufstellen wollen."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Betriebsschließung wegen Corona-Virus: In Bayern zahlen Versicherer 

Viele Versicherer hatten sich bei Betriebsschließungen wegen der Corona-Pandemie bislang quergestellt. Argumentiert wurde, dass der Grund für Schließungen keine Gesundheitsgefahr sei, die von dem Lokal ausgehe oder das Virus neuartig sei. Jetzt gibt es eine Lösung für das bayerische Gastgewerbe, der Versicherer bereits zugestimmt haben.

Hilfe für den Mittelstand: Bundesregierung plant riesiges Corona-Programm gegen Pleitewelle

Die Bundesregierung plant in der Corona-Krise ein zusätzliches riesiges Programm, um im Mittelstand eine Pleitewelle zu verhindern. Dabei geht es um die Verbesserungen bei Laufzeiten und Haftungsfreistellung für Kredite. Der Staat könnte dafür Garantien in einem Gesamtvolumen von bis zu 300 Milliarden Euro übernehmen.

DIHK-Umfrage: Reise- und Gastgewerbe existenziell bedroht

Die Lage im Reise- und Gastgewerbe infolge der Corona-Krise spitzt sich aus Sicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertags immer weiter zu: Rund 40 Prozent der Betriebe sehen sich akut von Insolvenz bedroht, wie eine DIHK-Umfrage ergab.

Dietmar Bartsch kritisiert Bundesregierung für geplante Gutscheinlösung

Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat die von der Bundesregierung geplante Gutscheinlösung bei abgesagten Reisen und Veranstaltungen kritisiert. Es könne nicht sein, dass die Kunden den Rettungsschirm für die Reisebranche finanzieren müssten.

Corona-Krise: Sachsen kündigt Unterstützung für Mittelstand an

Sachsens Regierung will in der Corona-Krise dem Mittelstand unter die Arme greifen. Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) kündigte nach einem Treffen mit Arbeitgebern Hilfe an, dass jetzt Unternehmen mit zwischen 10 und 250 Beschäftigten in den Blick genommen würden.

Kabinett für Gutscheine bei abgesagten Veranstaltungen und Pauschalreisen

Die Bundesregierung will bei abgesagten Reisen sowie bei Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit eine Gutscheinlösung für Kunden - statt einer sofortigen Rückzahlpflicht. Die Gutscheine sollen befristet sein bis Ende 2021.

„Bazooka mit Ladehemmung“: Kretschmer fordert Korrekturen am Corona-Hilfspaket für Mittelstand

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat von der Bundesregierung Korrekturen am Corona-Hilfspaket gefordert. Beim Thema Wirtschaftshilfen müüse dringend nachgesteuert werden. Es gebe eine Lücke bei der Unterstützung des Mittelstands, die viele der Unternehmen in ihrer Existenz bedrohe.

DEHOGA-Information: Mögliche Ansprüche auf Miet- oder Pachtreduzierung wegen der Corona-Krise

Der DEHOGA Bundesverband hat juristisch prüfen lassen, ob Mieter und Pächter, wegen der Corona-Krise und den verbundenen massiven Umsatzverlusten Ansprüche, gegen die Vermieter oder Verpächter auf Miet- oder Pachtreduzierung haben. Fest steht: Hoteliers und Gastronomen sollten unverzüglich handeln.

Bund und Länder: Bürger sollen über Ostern Zuhause bleiben

Kanzlerin Merkel und die Regierungschefs der Länder sehen derzeit noch keine Möglichkeit, die scharfen Maßnahmen gegen das Coronavirus zu lockern. Nach Ostern soll die Lage neu bewertet werden.

Milliardenhilfe für Start-ups

Nur eine Woche nach der Verabschiedung der großen Rettungsschirme für Wirtschaft und Bürger im Bundestag legt die große Koalition nach: Mit zwei Milliarden Euro soll der Start-up-Szene geholfen werden, wie Finanz- und Wirtschaftsministerium mitteilten.