Berliner Dehoga kritisiert Privat-Vermietungen

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Der frisch ernannte Präsident des Dehoga Berlin hat die Anbieter privater Ferienwohnungen in der Hauptstadt kritisiert. Grundsätzlich hätten sie nichts dagegen, wenn man seine Räumlichkeiten im gesetzlichen Rahmen zur Verfügung stelle, erklärte Christian Andresen der Morgenpost. Der Wettbewerb sei jedoch oft unfair. 

Es müssten gleiche Bedingungen herrschen. So würden Privatleute im Zweifel keine Übernachtungssteuer oder Einkommenssteuer auf die erzielten Gewinne abführen. Das ärgere sie, denn hier könne nicht mit zweierlei Maß gemessen werden, so der neue Verbandschef. 

In Berlin müssen sich Privatvermieter eigentlich beim zuständigen Bezirksamt melden und registrieren lassen. Dafür wird jedoch eine Gebühr von 225 Euro fällig, die sich viele Anbieter mutmaßlich schenken. Deshalb forderte der Dehoga-Chef auch eine stärkere Kontrolle des Markts. So würde sich auch der Wohnungsmarkt in der Hauptstadt entspannen. Schließlich werde der Wohnraum immer knapper. Der vorhandene sollte denen zur Verfügung gestellt werden. Die ihn auch brauchen. Und eben nicht zu hohen Preisen an Touristen vermietet werden. 

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