Künftig KI statt Provision bei Google Hotel Ads

| Technologie Technologie

Google hat bevorstehende Änderungen seiner Gebotsstrategien für Hotelanzeigen angekündigt. Demnach sollen die provisionsbasierten Gebotsoptionen bis Oktober 2024 eingestellt werden. Diese basieren auf Cookies von Drittanbietern, um die Aufenthalte der Gästen genau zu bestimmen und Auszahlungen zu berechnen.

„Angesichts der bevorstehenden Änderungen, wie etwa der Abschaffung von Cookies von Drittanbietern, müssen wir zu nachhaltigeren Strategien übergehen, um das Wachstum Ihres Unternehmens zu unterstützen“, so Google in einer Ankündigung.

Google möchte Werbetreibende dazu bewegen, bei Hotelkampagnen gezielt auf die sogenannten "Target Return on Ads Spend (tROAS)"-Gebote zu setzen. Diese Strategie nutzt die KI von Google, um Gebote basierend auf den Leistungszielen der Kampagne zu optimieren. Darüber hinaus hat das Unternehmen im Jahr 2023 "Performance Max" für Reiseziele eingeführt. Nun wird diese Lösung um Hotelkampagnen mit tROAS für das gesamte Performance Max-Inventar erweitert. Durch den Einsatz der Google-KI hätten Unternehmen eine größere Chance, das Budget zu strecken und die Leistungsziele zu erreichen, zeigte sich Google überzeugt. 
 

Übergangszeit bis Ende Oktober

Die provisionsbasierten Optionen „pro Aufenthalt“ und „pro Conversions“ akzeptieren bereits seit Februar keine neuen Benutzer mehr. Google wird diese Strategien zum 31. Oktober vollständig deaktivieren. Werbetreibende können diese Optionen bis dahin aber weiterhin nutzen. Das Unternehmen empfiehlt, vor dem Ablaufdatum im Herbst auf die neuen tROAS- und Performance Max-Lösungen umzusteigen. Um eine  reibungslose Umstellung für Werbetreibende zu gewährleisten, sollen in der Zukunft weitere Leitlinien bereitgestellt werden. 

„Eine in KI verankerte Gebotsstrategie wird es Ihnen erleichtern, mit der Geschwindigkeit der Verbraucher zu vermarkten“, heißt es in der Ankündigung. „Und in einem sich ständig weiterentwickelnden Datenschutzumfeld werden Sie damit den Erwartungen der Menschen einen Schritt näher kommen und Ihre Ergebnisse vervielfachen.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Google erweitert Ask Maps um Funktionen für Restaurantbestellungen. Das System soll passende Restaurants entlang einer Route suchen und gewünschte Gerichte bis in den Warenkorb legen können.

Google Maps, Ask Maps, Google Hotelsuche, Hotelsuche, Hotelpreise, Hotelverfügbarkeit, Gemini, KI Hotellerie, künstliche Intelligenz Hotellerie, Google Hotels, Personal Intelligence, Gmail

Der Hotelverband Deutschland warnt vor Sicherheitsrisiken durch nicht abgemeldete Streaming-Accounts auf Hotel-TV-Geräten. Neben technischen Lösungen für Hoteliers existieren spezifische Abmeldewege für Gäste vor Ort und aus der Ferne.

Die Expedia Group hat die Übernahme der Plattform Layla bekanntgegeben. Durch diesen Schritt soll die Strategie im Bereich der künstlichen Intelligenz beschleunigt werden. Das Berliner Startup bietet dialogbasierte Werkzeuge für die Reiseplanung an.

Entspannter Tag am Strand, lange Wanderung zum Gipfel oder gemütliches Picknick am See – und dieses Urlaubserlebnis nicht online teilen? Für die meisten Urlauberinnen und Urlauber kommt das kaum infrage.

Salto kündigt für die Security 2026 in Essen mehrere neue Lösungen für Zutrittskontrolle, Identity-Management und Energiemanagement an. Vorgestellt werden zudem neue Hardware sowie Systeme von Gantner.

Wer auf Google-Anzeigen klickt, erwartet Seriosität. Ein Urteil stellt nun klar: Das Unternehmen trägt Verantwortung für eine ausgespielte Fakeshop-Anzeige - auch wenn den Schaden andere anrichten.

Was steht oben, wenn Nutzer Hotels, Routen oder Sportergebnisse googeln? Zu oft nur Googles eigene Angebote, urteilt Brüssel. US-Präsident Trump gefällt die Millionenstrafe so gar nicht.

Künstliche Intelligenz verändert die Hotelsuche grundlegend: Statt Suchmaschinen fragen Reisende immer häufiger ChatGPT, Gemini & Co. direkt nach Empfehlungen. Wer künftig gefunden und empfohlen werden will, muss seine digitale Sichtbarkeit neu ausrichten. Denn mit KI ändern sich nicht nur die Suche, sondern auch die Kriterien für digitale Empfehlungen.

Das Hamburger Robotik-Unternehmen GoodBytz liefert nach eigenen Angaben ein weiteres Küchensystem an die US-Armee und spricht von einer Bestellung über 20 zusätzliche Anlagen. Angaben zum Auftragsvolumen oder zu einem Zeitplan für die Auslieferung machte das Unternehmen nicht.