Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die europäischen Länder stehen bei den Urlaubern hoch im Kurs – der Kontinent bleibt die besucherstärkste Region der Welt. Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl internationaler Touristen um fünf Prozent, so die European Travel Commission. Das mit Abstand größte Plus konnte dabei Island verbuchen. Die Vulkaninsel im Atlantik schauten sich 2015 30,2 Prozent mehr Besucher an als im Jahr zuvor. Auf dem zweiten Platz folgte Rumänien mit einem Zuwachs von 16,9 Prozent, dicht gefolgt von der Slowakei mit 16,2 Prozent.

Die Ursache für das schwere Zugunglück bei Bad Aibling in der vergangenen Woche scheint geklärt – die Ermittler gehen von menschlichem Versagen aus. Gegen den Fahrdienstleiter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Thomas Wagner galt lange Zeit als Internet-Vorzeigeunternehmer. Doch in den letzten Jahren fiel Unister besonders durch negative Schlagzeilen auf. Laut Manager Magazin soll Wagner jetzt der Prozess gemacht werden. Das Landgericht Leipzig wolle in Kürze über die Zulassung der Anklage entscheiden. Dabei gehe es um den Vorwurf des unerlaubten Vertriebs von Versicherungen - und damit um die Hinterziehung von Versicherungssteuer. Dem Unister-Chef drohe eine Freiheitsstrafe, so das Blatt.

Wer ein Flugticket bucht, muss sofort den vollen Preis bezahlen – egal ob der Flieger morgen oder in einem halben Jahr abheben soll. Gegen diese Praxis ging die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen juristisch vor – und ist jetzt vor dem Bundesgerichtshof endgültig gescheitert.

Der Zentraleuropa-Chef von Expedia hat ein Interview zur Strategie des Unternehmens zwischen Transparenz und Datensammeln gegeben und spricht darüber, wie man sich gegen die Konkurrenz von Google rüstet. Airbnb hält der Expedia-Mann für überbewertet.

Die offiziellen Benimmregeln an der Playa de Palma sind Geschichte. Die inzwischen abgewählte konservative Stadtverwaltung hatte nicht nur das „Eimersaufen“ unter Strafe gestellt, auch aggressives Betteln, öffentliches Pinkeln oder Vandalismus sollten mit der Verordnung bekämpft werden. Die Gegner der Verordnung sahen in ihr eher einen „Angriff auf die Grundrechte der Menschen“. Nun fürchten sich einige Geschäftsleute vor der Rückkehr der alten Zustände.

Der Lufthansa droht offenbar eine Millionenklage von der Verlagsgruppe Handelsblatt. Das Medienhaus fühlt sich durch die marktbeherrschende Stellung der Fluglinie ungerecht behandelt. Für die an Bord der Maschinen verteilten Zeitungen würde die Lufthansa demnach zu wenig zahlen, dafür aber zu hohe Gebühren für den Transport, die Verteilung und die anschließende Beseitigung verlangen. Insgesamt soll es um mehr als 15 Millionen Euro gehen.

Ein bislang geheimer Bericht des Brandenburger Landesrechnungshof über angeblich schweres Missmanagement beim neuen Hauptstadtflughafen BER wird jetzt veröffentlicht. Dieser besagt, laut BILD, dass 2012 nicht der mangelnde Brandschutz Schuld an der Absage der Eröffnung getragen habe, sondern, dass der Flughafen damals erst zur Hälfte fertig gewesen sei. Den früheren Aufsichtsratschefs Matthias Platzeck und Klaus Wowereit drohten nun Schadenersatzforderungen und der Staatsanwalt, so das Blatt.