Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Apps für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr gibt es jede Menge. Doch laut eines aktuellen Tests der Stiftung Warentest sind diese höchstens „befriedigend“. Die Anwendungen litten unter „deutlichen Schwächen“. Neben fehlenden Angeboten und technischen Schwierigkeiten kritisierten die Experten vor allem den möglichen Ausfall des Akkus. In diesem Fall stünden die Betroffenen nämlich ohne Ticket da.

Das Reiseportal Holidaycheck hat bei der EU-Kommission eine Beschwerde gegen den Internetkonzern Google eingelegt. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenbetreiber „wettbewerbsfeindliche Praktiken“ vor und fordert, den „Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung“ festzustellen.

Auch die irische Billigfluglinie Ryanair setzt auf die Geschäftskunden. Das neue Paket „Business Plus“ kostet mindestens 69,99 Euro – bietet dafür aber nur Leistungen wie kostenloses Umbuchen oder 20 statt zehn Kilo Handgepäck. Beim Thema Beinfreiheit zeigte sich die Airline hingegen unnachgiebig. Sie würden keine anderen Sitze installieren und keine Vorhänge anbringen, schränkte Marketingchef Kenny Jacobs das neue Angebot ein.

Was passieren kann, wenn zwei Hitzköpfe über den Wolken aufeinander treffen, zeigte sich eindrucksvoll an Bord einer United-Airlines-Maschine. Auslöser des Streits war ein sogenannter „Knee Defender“. Wird das kleine Gerät am Vordersitz montiert, kann dieser nicht mehr in die Liegeposition gebracht werden. Trotz Hinweis auf das Verbot derartiger Geräte wollte es der Übeltäter nicht wieder entfernen. Daraufhin stand die Frau vor ihm auf und übergoss ihn mit einem Glas Wasser. Die Crew wusste nicht weiter und leitete die vorzeitige Landung ein.

Einer der wichtigsten Bahnhöfe der Hauptstadt muss wahrscheinlich aufwändig saniert werden. Nachdem im Dezember 2013 ein 20 Kilogramm schwerer Betonbrocken von der Decke abbrach und in den Innenraum des Bahnhofs Friedrichstraße krachte, hatten sich die Eisenbahner auf Fehlersuche begeben. Der dabei entdeckte Pfusch könnte nun sogar eine erneute Entkernung des Gebäudes nötig machen.

Der Spiegel hat den Gründer von Airbnb getroffen. Nathan Blecharczyk unterstreicht, dass Airbnb trotz des Gegenwindes in vielen Städten plane, die Reisebranche umzukrempeln: „Essen, Transport und all die anderen Services rund ums Reisen werden künftig für uns eine Rolle spielen“. Der Aufstieg von Airbnb sei nicht mehr aufzuhalten.

Die Übergangsrente für Piloten der Lufthansa ist ein echter Dauerbrenner. Nachdem es ihretwegen im April bereits zu massiven Flugausfällen gekommen war, droht zum Ende der Sommerferien nun ein neuer Arbeitskampf. Wie die Pilotenvereinigung Cockpit ankündigte, müsse mit dem Streikbeginn ab sofort gerechnet werden. Die Vereinigung hatte die Verhandlungen am Freitag für gescheitert erklärt.

Der Fernzug Interconnex zwischen Leipzig, Berlin, Rostock und Warnemünde könnte bald schon auf dem Abstellgleis landen. Er schließe die Einstellung nicht aus, erklärte der Chef des verantwortlichen Bahnunternehmens Veolia Verkehr. Schuld an der miesen Stimmung seien vor allem die Fernbusse. Um Wettbewerbsgleichheit herzustellen, sollten diese künftig ebenfalls an den Infrastrukturkosten beteiligt werden.