Royal Caribbean Group vereinbart Beteiligung an Sandals Resorts

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Die Royal Caribbean Group hat mit Sandals Resorts eine Vereinbarung über eine Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Royal Caribbean Group will für rund drei Milliarden US-Dollar einen Anteil von 50 Prozent erwerben. Das teilten die Unternehmen am 23. September 2026 mit. Der Abschluss der Transaktion werde für Anfang 2027 erwartet und stehe unter dem Vorbehalt der üblichen Genehmigungen und Abschlussbedingungen.

Die Partner wollen ein Gemeinschaftsunternehmen für die All-inclusive-Resorts von Sandals und Beaches bilden. Royal Caribbean Group, zu der die Kreuzfahrtmarken Royal Caribbean, Celebrity Cruises und Silversea gehören, würde damit auch an den Resorts beteiligt. Die Unternehmen wollen Möglichkeiten prüfen, den Vertrieb zu erweitern und Gästen die Angebote beider Seiten zugänglich zu machen.

Royal Caribbean Group sichert Finanzierung für die geplante Beteiligung

Den Kaufpreis für den Anteil beziffert Royal Caribbean Group auf rund drei Milliarden US-Dollar. Dies entspreche etwa dem Zehnfachen des erwarteten EBITDA. Für die Finanzierung habe das Unternehmen eine verbindliche Zusage für Fremdkapital von Morgan Stanley erhalten.

Royal Caribbean Group erwartet, dass sich die Transaktion 2027 positiv auf den Gewinn auswirkt. Diese Angabe ist eine Prognose des Unternehmens. Der Erwerb ist mit der Unterzeichnung der Vereinbarung noch nicht abgeschlossen.

Stewart und Liberty sollen den Verwaltungsrat gemeinsam führen

Das Gemeinschaftsunternehmen soll einen Verwaltungsrat erhalten, den Adam Stewart und Jason Liberty gemeinsam führen. Stewart ist Executive Chairman von Sandals und Beaches Resorts. Liberty ist Chairman und CEO der Royal Caribbean Group. Stewart soll seine Führungsrolle bei der langfristigen strategischen Entwicklung von Sandals und Beaches als Executive Chairman behalten.

Bestehende Reservierungen und Treueprogramme sowie der Resort- und Kreuzfahrtbetrieb sollen nach Angaben der Unternehmen wie bisher weiterlaufen. Die Partnerschaft solle zusätzliche Mittel für künftige Vorhaben bereitstellen.

Sandals betreibt All-inclusive-Resorts für Erwachsene auf Jamaika, Antigua, Saint Lucia, den Bahamas, Barbados, Grenada, Curaçao sowie St. Vincent und den Grenadinen. Beaches richtet sich an Familien und betreibt Resorts in Negril auf Jamaika sowie auf den Turks- und Caicosinseln. Weitere Beaches-Standorte sind nach Unternehmensangaben unter anderem auf Exuma und Barbados, in Runaway Bay auf Jamaika sowie auf St. Vincent und den Grenadinen vorgesehen.

Als Finanzberater der Sandals Group waren nach Angaben der Unternehmen BofA Securities und PJT Partners tätig. Royal Caribbean Group wurde in Finanzfragen von Perella Weinberg Partners und Morgan Stanley beraten.

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