Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Die GBTA erwartet für 2026 Geschäftsreiseausgaben von 404 Milliarden Euro in Europa. Während die Ausgaben um sieben Prozent steigen sollen, wächst die Zahl der Reisen laut Prognose lediglich um 0,7 Prozent. Deutschland bleibt der größte europäische Geschäftsreisemarkt.

Das Ferienhaus-Portal Holidu hat das Suchinteresse bei Google für deutsche Kleinstädte mit weniger als 20.000 Einwohnern ausgewertet. Dabei führen Füssen und Winterberg das aktuelle Ranking an.

Hunderttausende Touristen zieht es Jahr für Jahr an die gleichen Orte. Die Europäische Kommission will die Länder dabei unterstützen, Folgen auszugleichen - und Europas Tourismus stärken.

Der Sauftourismus um den Ballermann auf Mallorca ist nach Einschätzung von Unternehmern derzeit noch schlimmer als in den Jahren vor der Corona-Pandemie. Manche Urlauber kämen gegen 10 Uhr morgens in den Hotels an, und um 14 Uhr könnten sie schon nicht mehr gehen.

Paris möchte für Fahrradtouristen attraktiver werden und Besucher verstärkt in Stadtteile abseits der großen Sehenswürdigkeiten locken. Rund 180 Kilometer weiterer Fahrradwege sollen geschaffen werden.

Der vieldiskutierte Inselhafen vor Prerow auf dem Darß soll Ende 2023 stehen. Das Agrarministerium hat zu Wochenbeginn den Bauauftrag erteilt. Geplant ist auch eine 720 Meter lange Seebrücke, die längste im Ostseeraum. Die Baukosten werden mit 41 Millionen Euro angegeben.

Mit dem Wegfall der Corona-Auflagen kommt auch die Urlaubsplanung der Deutschen wieder in Fahrt. Klarer Wermutstropfen ist jedoch die hohe Inflation, die die Sorge vor steigenden Kosten auch am Urlaubsort schürt.

Mallorca bleibt auch im Sommer 2022 die Lieblingsinsel der TUI Gäste und wird jetzt Namensgeberin einer neuen Boeing 737 von TUI fly. Der neue Flieger landete in der vergangenen Woche auf dem Flughafen Palma de Mallorca.

Das Buchungsvolumen für Geschäftsreisen nimmt stetig zu, genauso wie die Preiskurve. Und eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. Im Gegenteil: Experten gehen davon aus, dass die Preise für Geschäftsreisen in Europa immer weiter steigen werden.

Die Nachfrage nach Flugreisen steigt nach zwei Jahren Corona-Pandemie sprunghaft. Flughäfen und Airlines haben jedoch noch nicht wieder genug Personal, um dem Ansturm gerecht zu werden. Das hat Folgen für den Flugplan in der Ferienzeit.

Für eine Betrugsserie mit angeblichen Hausbooten und Ferienhäusern ist ein Mann aus Köln zu drei Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Neubrandenburg sprach den 43-Jährigen am Donnerstag des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betruges in 135 Fällen schuldig.