Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Die deutsche Reisewirtschaft hat im Sommer 2026 mehr Umsatz und Reisende verzeichnet als im Vorjahr. Während Mittelmeerziele und Kreuzfahrten zulegten, blieb das Fernreisegeschäft deutlich zurück.
Die Lufthansa steht vor dem Einstieg bei der portugiesischen Fluggesellschaft Tap. Die Regierung in Lissabon wählte den deutschen Luftfahrtkonzern als bevorzugten Partner für den Erwerb von 44,9 Prozent der staatlichen Airline aus, wie Ministerpräsident Luís Montenegro mitteilte.
Kultur ist für viele Deutsche Bestandteil des Urlaubs, aber nur selten der Hauptreisegrund. Eine Studie zeigt, welche kulturellen Angebote Reisende interessieren und welche Rolle das lokale Leben am Urlaubsort spielt.
Durch Reiseverbote und behördliche Auflagen verzeichnen auch die Anbieter von Ferienhäusern 100-prozentige Umsatz- und Buchungsverluste. Unbürokratische Hilfen seien dringend erforderlich, so der Deutsche Ferienhausverband.
Wegen der Corona-Krise hat Tschechien den internationalen Bahn- und Busverkehr einstellen lassen. Für Deutsche, die das EU-Partnerland verlassen wollen, verkehrt das Unternehmen Regiojet nun mit Bussen von Prag über Dresden nach Berlin.
Die Tui hat ihr Rückholprogramm für im Ausland gestrandete Urlauber bei den eigenen Kunden und Auftragsflügen für das Auswärtige Amt fast vollständig abgeschlossen. Zwischen 94 und 95 Prozent der festsitzenden Touristen seien mittlerweile wieder in Deutschland.
Der Reiseveranstalter FTI sagt alle Reisen bis Ende April wegen der Corona-Pandemie ab. Bislang hatte das Unternehmen einer Sprecherin zufolge bereits Reisen bis zum 19. April abgesagt, dieser Zeitraum wird nun verlängert.
Der Deutsche Reiseverband und der Deutsche Tourismusverband haben eine Kampagne ins Leben gerufen, die Reisende dazu aufruft, ihre schon gebuchten Reisen nicht zu stornieren, sondern aufzuschieben.
Kuba hat in der Coronavirus-Krise seinen Bürgern die Ausreise vorerst untersagt. Es gehe darum, die Gesundheit des Volkes zu schützen. Zudem dürfen die rund 32.000 verbliebenen Touristen ihre Hotels nicht mehr verlassen, während sie auf ihre Rückflüge warten.
Ich reise, also bin ich - aber was, wenn das plötzlich nicht mehr möglich ist? Statt in die Welt hinaus zu fliegen, werden die Bürger nach Hause gebracht. Was macht es mit uns, wenn der Glücksfaktor Reisen plötzlich wegfällt?
Der Münchner Flugtaxi-Entwickler Lilium hat mitten in der Coronavirus-Krise eine 240 Millionen Dollar schwere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Führender Investor war dabei der chinesische Internet-Konzern Tencent, wie Lilium am Montag mitteilte.