Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.
Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.
Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.
Der ägyptische Badeort Sharm El-Sheikh wird vorerst nicht mehr von deutschen Veranstaltern angeflogen – alle Flüge wurden ausgesetzt. Grund für den drastischen Schritt ist die Entscheidung des deutschen Verkehrsministeriums, welche Reisenden den Rückflug nur noch mit Handgepäck erlaubt. Das könnten und wollten sie ihren Gästen nicht zumuten, kommentierte FTI. Im Januar soll es eine neue Sicherheitsüberprüfung geben. Danach wird neu entschieden.
Auch in diesem Jahr vergab der Kreuzfahrt Guide seine Awards für die besten Schiffe. Bei der mittlerweile zehnten Ausgabe schafften es gleich zwei deutsche Vertreter ganz nach vorn: Die „Mein Schiff 4“ von Tui Cruises ergatterte den ersten Platz in der Kategorie „Sport und Wellness“. Die „Europa 2“ von Hapag-Lloyd setzte sich bei der Gastronomie durch.
Viele Angestellte verdienen sich mit einem Minijob etwas dazu. Eine Flugbegleiterin aus dem Nahen Osten ist dabei allerdings etwas übers Ziel hinausgeschossen – sie hatte während der Arbeitszeit regelmäßig Sex gegen Geld auf einer der Bord-Toiletten. Bis zu 1.800 Euro soll sie sich so pro Flug dazu verdient haben. Nachdem sie mit einem Kunden erwischt wurde, verlor sie jedoch ihren Job und wurde des Landes verwiesen.
Wegen des Streiks der Flugbegleiter musste Lufthansa-Chef Carsten Spohr diese Woche eine Maschine von Air Berlin benutzen. Der Vorstandsvorsitzende habe sich bei den Piloten für die Mitnahme bedankt und sich dann auf seinen Platz in Reihe 20 gesetzt, so die Mitteilung. Sollte es im Tarifstreit nicht bald eine Einigung geben, wird Spohr wohl noch häufiger in fremden Fliegern zu sehen sein.
Die Hamburger Jusos wollen Helmut Schmidt ein Denkmal setzen. Zu seinen Ehren soll der Flughafen der Hansestadt in „Helmut Schmidt Airport Hamburg“ umbenannt werden. Damit wäre sein Name für zukünftige Generationen untrennbar mit seiner Heimatstadt verbunden, so die Jugendorganisation der SPD. Berühmte Vorbilder gibt es bereits in New York und Paris.
Das Internetportal Bahnheld.com verkauft stark vergünstigte Fahrkarten der Deutschen Bahn. Potentielle Käufer sollten sich den Erwerb allerdings gut überlegen. Laut Deutscher Bahn würden sie Gefahr laufen, Teil eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens zu werden. Es bestehe der Verdacht, dass die angebotenen Tickets mit geklauten Kreditkartendaten beschafft worden seien.
Der Arbeitskampf bei der Lufthansa wird noch mindestens bis Ende der Woche gehen – die streikenden Flugbegleiter legten noch einmal ordentlich nach. So sollen ab heute alle Lang- und Mittelstrecken betroffen sein, so die Gewerkschaft UFO. Gestoppt werden könnte der Streik lediglich durch ein „öffentliches und belastbares Statement der Lufthansa“.
Der Arbeitskampf bei der Lufthansa führte gestern zu fast 1.000 gestrichenen Flügen. Da die Flugbegleiter neben Frankfurt und Düsseldorf erstmals auch in München die Arbeit niederlegten, mussten insgesamt 113.000 Passagiere am Boden bleiben oder auf alternative Transportmittel umsteigen. Für gestrandete Reisende standen sogar 600 Betten im Frankfurter Transitbereich bereit. Davon seien aber höchstens 50 belegt gewesen, erklärte Fraport.