Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Brisante Fracht an Bord einer Air France-Maschine: Wie nun bekannt wurde, hatten Ermittler bereits am 11. September insgesamt 1,3 Tonnen Kokain verteilt auf 30 Koffer gefunden. Die Gepäckstücke hätten jedoch keinem Passagier gehört, wie Innenminister Manuel Valls bei einer Pressekonferenz mitteilte. Das Flugzeug war in Venezuelas Hauptstadt Caracas gestartet. Der Verkaufswert der Drogen liege bei ungefähr 200 Millionen Euro.

Die Bahn kommt – und das sogar in Saudi-Arabien. Die Konzerntochter DB International schnappte sich einen Beratungsauftrag für die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen den beiden heiligsten Städten des Islams Mekka und Medina. Der Auftrag in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrages sei laut Sprecherin der größte Einzelauftrag in der Geschichte der DB International.

Zähneklappern bei Air France – wie die französische Fluglinie mitteilte, werde das Unternehmen ihren drastischen Sparplan ausweiten und weitere 2.800 Stellen abbauen. Aus diesem Grund werden ab dem 4. Oktober neue Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern stattfinden. Zudem sollen Großraum-Flugzeuge vom Typ Boeing 747 bis 2015 beschleunigt aus dem Verkehr gezogen werden, da sie zuviel Kerosin verbrauchen würden.

Auf nach Ägypten! Das Land am Nil kehrt langsam zurück auf die touristische Weltkarte. Reiseveranstalter Thomas Cook bietet ab dem 30. September wieder Reisen ans Rote Meer, wenn auch mit Einschränkungen. Gebiete, für die eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes gilt, sind noch nicht wieder im Programm. Auf einen Ausflug zu den Pyramiden müssen die Urlauber also leider verzichten.

Digitale Technologien ermöglichen in den kommenden zehn Jahren eine neue Art zu reisen. Das zeigt die Studie "The new kinship economy: From travel experiences to travel relationships" des Trendforschungsinstituts The Futures Company und der Intercontinental Hotels Group (IHG).

Geo Saison hat eine Umfrage zum Thema Reisen, das Reiseradar, veröffentlicht. Hier ein paar Ergebnisse: Unter den deutschen Städten stellt Hamburg (57%) das beliebteste Reiseziel dar. Es folgen Berlin (55%) und München (40%), die mit ihren Sehenswürdigkeiten und dem großen Kulturangebot ebenfalls überzeugen konnten. Einsame Spitze im Preis-Leistungs-Verhältnis ist Leipzig, aber auch in Dresden, Berlin und Weimar wird aus Sicht der Teilnehmer die Urlaubskasse nicht zu stark strapaziert. Von den europäischen Metropolen wird Barcelona (27%) am besten bewertet. London (20,1%) belegt mit knappem Vorsprung vor Rom (19,5%) den zweiten Platz.

Beim Thema Flughafen haben die Hauptstädter aber auch wirklich Pech. Neben den Problemen auf der Großbaustelle BER will nun auch noch der ehemalige Flughafenchef Rainer Schwarz ordentlich Kasse machen und verklagt die Flughafengesellschaft auf rund 1,7 Millionen Euro. Dem Manager war vorgeworfen worden, dass er die Baustelle nicht im Griff und den Aufsichtsrat zu spät unterrichtet habe. Juristen hatten die Kündigung schon damals als problematisch bezeichnet, da die Vorwürfe lange bekannt gewesen sein sollen.

Countdown bis zum Oktoberfest – und selbst die Deutsche Bahn wird langsam nervös. So rechnet etwa die DB Regio Allgäu, die für einen Großteil des dortigen Nahverkehrs zuständig ist, mit rund 50 Prozent mehr Fahrgäste. Allein die zusätzliche Reinigung schlage mit über 100.000 Euro zu Buche, wie Regio-Chefin Bärbel Fuchs kommentierte. Der Schwerpunkt liege dabei ganz klar auf den Toiletten. Viele Betrunkene würden sie in einem Zustand verlassen, wie kein Mensch sie vorfinden möchte.