Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Ob Schulterpolster oder Lederkrawatte – in modischer Hinsicht waren die 80er nicht gerade eine goldene Ära. Umso unterhaltsamer sind die Fotografien von Roger Minick, der in besagtem Jahrzehnt amerikanische Touristen ablichtete. Beim Betrachten der Fotos solle man sich fühlen, als habe man eine Zeitkapsel betreten und würde Anfang der achtziger Jahre wieder aussteigen, erklärte Minick sein Projekt. In Anbetracht der modischen Entgleisungen ist ihm das auf jeden Fall gelungen.

Urlauber an der Nordsee müssen derzeit gut auf ihre Füße achten – die Petermännchen entwickeln sich zu einer echten Plage. Die kleinen Fische mit dem harmlosen Namen gehören zu den gefährlichsten Gifttieren Europas. Schuld an der Vermehrung ist offenbar das Wetter. Eine ähnlich große Population hatte es zuletzt im Sommer 2006 nach einem besonders heißen Juli gegeben.

Die Deutschen sind und bleiben reisefreudig, die Konsumlaune in Sachen Reisen nimmt hierzulande weiter zu. Dies zeigt der aktuelle Tourismusindex des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW), der angelehnt an den GfK-Konsumklimaindex die Bereitschaft der Deutschen misst, in den kommenden Monaten in Reisetage zu investieren. Nach bereits positiven 1,07 Punkten im April erreichte das Stimmungsbarometer jetzt im Sommer erfreuliche 3,11 Punkte. Bis zum Jahresende prognostiziert der Index sogar 3,8 Punkte. Im Vergleich zu anderen Konsumgütern sind die Menschen derzeit überdurchschnittlich bereit, Geld für Reisen auszugeben.

Ein neues Einkaufscentrum setzt ab Herbst in Berlin neue Maßstäbe. The Mall of Berlin fasst über 300 Läden und 30 Restaurants auf insgesamt 76.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, ein Hotel auf 12.000 Quadratmetern, Büros und 250 luxuriöse Wohnungen in bester Lage. Auch die Angebote in dem Shoppingcenter sollen sich von dem üblichen Einheitsbrei der Branche abheben.

Im Sommer ist es in New Yorker U-Bahn-Stationen heißer als in der Hölle. Für die Aktionskünstler von „Improv Everywhere“ eine klare Sache: Hier muss ein Spa her, um den Aufenthalt erträglicher zu machen. Kurzerhand wurde die Station an der 37sten Straße also in einen Wellnessbereich umgewandelt. Das Video von der Aktion beschert einen guten Start in den Tag.

Die westlichen Sanktionen im Zuge der Ukraine-Krise könnten drastische Auswirkungen auf die europäischen Fluglinien haben. Wie die Wirtschaftszeitung „Vedomosti“ berichtete, werde derzeit im russischen Transport- und Außenministerium ein Überflug-Verbot geprüft. Sollte die Nutzung der Routen nicht mehr möglich sein, dürfte es vor allem auf den Flügen nach Asien zu Problemen kommen.

Am Freitag Abend kam es in Mannheim zu einem schweren Zugunglück. Durch den Zusammenstoß eines Güterzuges mit einem Eurocity wurden 35 Personen verletzt, vier von ihnen schwer. Fünf der Personenwaggons waren entgleist, zwei umgestürzt. Nachdem sich Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann ein Bild von der Lage gemacht hatte, zeigte er sich trotz der Verletzten erleichtert: Sie hätten richtig Glück gehabt, dass niemand gestorben sei, so der Politiker.

Das harte Sparprogramm bei Thomas Cook zeigt Wirkung. Der Reisekonzern konnte im abgelaufenen Quartal bis Ende Juni einen operativen Gewinn von 33 Millionen Pfund erwirtschaften – nach nur einer Million im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr rechnen Analysten sogar mit 340 Millionen Pfund. Die guten Nachrichten erfreuten natürlich auch die Anleger: Die Aktien des Unternehmens stiegen an der Londoner Börse um vier Prozent.