Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Über die Gewalttaten in Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach wurde weltweit berichtet. Während die Pariser Hotels nach den Terroranschlägen im November jede Menge Stornierungen verzeichnen mussten, bleibt das den Münchner Häusern bis auf wenige Ausnahmen bislang erspart. Von massenweisen Stornierungen könne aber keine Rede sein, so das Tourismusamt.

Das Bundesarbeitsgericht hat einen Fluglotsenstreik im Jahr 2012 für rechtswidrig erklärt. Damit gaben die Richter einer Millionenklage des Flughafenbetreibers Fraport statt. Fraport bezifferte die Forderung für Einnahmeverluste durch hunderte ausgefallene Flüge auf rund 5,2 Millionen Euro. Die Fluggesellschaften Air Berlin und Lufthansa gehen dennoch leer aus.

Deutschland steht bei Urlaubern hoch im Kurs. Besonders beliebt sind Bayern, Berlin und Baden-Württemberg. Die spendabelsten Touristen sind die Chinesen, die im Schnitt 448 Euro pro Tag ausgeben. Japanische Urlauber lassen sich einen Tag in Deutschland durchschnittlich 434 Euro kosten, Gäste aus dem arabischen Raum etwa 367 Euro.

Nachdem am Freitag etwa 7.000 Reisende wegen eines Unwetters die Nacht am Frankfurter Flughafen verbringen durften, fordert Betreiber Fraport nun mehr Flexibilität beim Nachtflugverbot. Das hessische Verkehrs- und Wirtschaftsministerium erteilte der Forderung jedoch bereits eine Absage.

Bis zu 900.000 Pauschaltouristen ziehen pro Saison wegen ihres Urlaubs vor Gericht. Ob wegen sächsischer Sprachverwirrung, einem Hitlergruß auf der Bühne der Ferienanlage oder einem Biss in den Fuß einer Kellnerin – die kuriosesten Verhandlungen fasste ein Reisejournalist nun in einem Buch zusammen.

Nach dem Axt-Angriff im Regionalzug bei Würzburg fordert die Polizeigewerkschaft, die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen. Die Bahn müsse in diesem Bereich investieren, erklärte Gewerkschaftschef Rainer Wendt. Dazu müsse die Videoüberwachung ausgebaut werden. Zudem seien sogenannte „Train Marshalls“ eine Option, die, wie die „Sky Marshalls“, im Flugverkehr für mehr Sicherheit sorgen könnten.

Der Tod des Unister-Gründers Thomas Wagner wird immer mysteriöser. Offenbar wurden an der Absturzstelle italienische Dokumente gefunden, laut denen Wagner vor seinem Tod betrogen wurde. Dabei sei es um extrem hohe Summen gegangen, so die italienische Kriminalpolizei. Insider berichteten, dass Wagner für ein Kreditgeschäft nach Venedig geflogen sei. Beim Umtausch des mitgebrachten Geldes wurde ihm dann mutmaßlich Falschgeld untergejubelt.
Manager Magazin 

Einem Manager von Thomas Cook wurde gekündigt, nachdem er bei einer dunkelhäutigen Kantinen-Bedienung einen „Negerkuss“ bestellt hatte. Der Rausgeworfene klagte daraufhin vor dem Arbeitsgericht und bekam Recht: Nach Ansicht des Gerichts hätte das Unternehmen erst abmahnen müssen. Bei Thomas Cook will man nun auf die Urteilsbegründung warten.