Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Die GBTA erwartet für 2026 Geschäftsreiseausgaben von 404 Milliarden Euro in Europa. Während die Ausgaben um sieben Prozent steigen sollen, wächst die Zahl der Reisen laut Prognose lediglich um 0,7 Prozent. Deutschland bleibt der größte europäische Geschäftsreisemarkt.
Das Ferienhaus-Portal Holidu hat das Suchinteresse bei Google für deutsche Kleinstädte mit weniger als 20.000 Einwohnern ausgewertet. Dabei führen Füssen und Winterberg das aktuelle Ranking an.
Hunderttausende Touristen zieht es Jahr für Jahr an die gleichen Orte. Die Europäische Kommission will die Länder dabei unterstützen, Folgen auszugleichen - und Europas Tourismus stärken.
In ganz Bayern öffnen in diesen Tagen wieder die Freizeitparks. Am vergangenen Freitag hatte die Staatsregierung bekanntgegeben, dass Spaß auf Riesenrad und Wildwasserbahn ab sofort wieder möglich ist - wenn auch mit Einschränkungen.
Tschechien öffnet seine Grenzen vom 21. Juni an für Touristen aus allen EU-Staaten sowie Serbien. Die Reisenden müssen jedoch nachweisen, dass sie gegen das Coronavirus geimpft, negativ getestet oder genesen seien.
„Wir sind noch lange nicht über dem Berg und die uneinheitlichen Regelungen in den Bundesländern erschweren den Restart in der Touristik massiv“: So das Fazit des ersten virtuellen Presse-Roundtable des Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV).
Mega-Trend Wandern: Gerade in der Corona-Zeit haben sich viele wieder auf ein einfacheres Leben und nähere Ziele zum Reisen besonnen. Wandern in der Heimat liegt schon seit Jahren im Trend, bekommt aber nun nochmals einen Schub. Kein Wunder, dass da auch der Verlag des «Lonely Planet» an Bord ist.
In der Corona-Pandemie entscheiden sich die Berliner nach einer Umfrage spät oder gar nicht für einen Sommerurlaub. Bis Mitte Mai - rund sechs Wochen vor Beginn der Schulferien - hatten nur 28 Prozent der Befragten feste Pläne.
Erzgebirge und Vogtland, Sächsische Schweiz oder Seenland: Sachsen ist als Urlaubsregion gefragt. Die Tourismusbranche ist optimistisch - trotz ungünstigerer Ausgangsposition und Hindernissen.
Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist nach der pandemiebedingten Zwangspause verhalten in die Sommersaison gestartet. Zwar füllten sich am Wochenende die lange verwaisten Promenaden der Badeorte. Doch war das Gästeaufkommen noch deutlich geringer als sonst zu dieser Jahreszeit üblich.
Neben Frachtschiffen fahren auf Deutschlands Flüssen wieder schwimmende Hotels mit kleinen Balkonen. Viele ältere Gäste sind schon zweimal geimpft - die Branche schöpft neue Hoffnung.