Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet.

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat zu klimafreundlichem Urlaub aufgerufen. Die globale Erderwärmung kenne keine Ferien, sagte Burger. Bei der Wahl des Urlaubsziels und der Verkehrsmittel sowie bei Urlaubsaktivitäten sollte dies bedacht werden.

Die Dating-App Tinder will Reisende der LGBTQ-Gemeinschaft besser schützen. In Ländern, in denen Homosexualität gesetzlich verfolgt wird, bekommen Nutzer einen Sicherheitshinweis angezeigt, der sie auf die möglichen Gefahren beim Kennenlernen fremder Menschen hinweist.

Ferien in Hütten aus Pappe ist bald auf Helgolands Düne möglich. Die Testhäuser aus Amsterdam bestehen aus natürlichen Baumaterialien. In den ersten Monaten muss der Urlaub ersteigert werden. Zum Duschen und Zähneputzen führt der Weg aber woanders hin.

Aus Versehen Seife einpacken oder das falsche Liedchen pfeifen: Wer im Urlaub nicht aufpasst, kassiert in manchen Ländern hohe Strafen. Auch Tarnkleidung kann zum Verhängnis werden.

Bei Sonne und hohen Temperaturen ist mitten in Zermatt der durch das Schweizer Touristen-Bergdorf fließende Triftbach über die Ufer getreten. Auslöser dürfte nach Angaben der Gemeinde ein unterirdischer See sein, der sich plötzlich entleerte.

St. Peter-Ording bekommt eine Naturerlebnispromenade samt Familientreff. Das rund 5,9 Millionen Euro teure Projekt sei die konsequente Weiterführung der im Jahr 2008 fertiggestellten Kurpromenade.

Der Sammeltaxi-Dienst Moia lässt sein Fahrangebot in Hamburg wissenschaftlich durchleuchten. Warum die Fahrgäste bei Moia einstiegen und welche Effekte dies auf den Verkehr hat, soll erforscht werden. 340 000 Fahrten seien seit dem Start Mitte April gebucht worden.

Es ist ein Tabu-Thema: Wie gehen Kreuzfahrtreedereien mit Todesfällen an Bord um? Die Milliardenbranche, die Sehnsuchts- und Luxusträume bedient, setzt auf Diskretion und Pietät.