Airbnb und DTV erhalten 521 Bewerbungen für „NaturMomente“

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Für den Projektwettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband (DTV) sind seit dem Bewerbungsstart im Juni 2026 insgesamt 521 gültige Bewerbungen eingegangen. Das teilten die Veranstalter am 8. Oktober 2026 mit. Für die Unterstützung von Tourismusprojekten im ländlichen Raum stehen insgesamt eine Million Euro bereit. Die Gewinner sollen Ende November 2026 bekannt gegeben werden.

Mehr als die Hälfte der Bewerbungen entfalle auf die ostdeutschen Bundesländer. Schirmherr des Wettbewerbs sei Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer. Unterstützt werden sollen Vorhaben, die wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit mit ökologischer Verantwortung verbinden.

Ostdeutsche Bundesländer reichen mehr als die Hälfte der Bewerbungen ein

Die Veranstalter beziffern die Zahl der Bewerbungen aus den ostdeutschen Bundesländern auf 283. Davon stammen 64 aus Sachsen-Anhalt, 60 aus Sachsen sowie jeweils 58 aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Thüringen ist mit 43 Bewerbungen vertreten.

Aus Niedersachsen seien ebenfalls 64 Bewerbungen eingegangen, aus Schleswig-Holstein weitere 24. Damit entfielen auf diese beiden Länder zusammen 88 Einreichungen. Bayern komme auf 46 und Baden-Württemberg auf 31 Bewerbungen, insgesamt also 77.

Weitere 70 Einreichungen verteilen sich auf Rheinland-Pfalz mit 26, Hessen mit 23, Nordrhein-Westfalen mit 17 und das Saarland mit vier Bewerbungen. Drei Projekte seien überregional angelegt. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stünden ländliche Regionen, deren touristisches Potenzial nach Darstellung der Veranstalter noch weitgehend ungenutzt sei.


 

Kultur und Tradition verzeichnen die meisten Bewerbungen im Wettbewerb

Auf die Kategorie Kultur und Tradition entfallen mit 161 die meisten Bewerbungen. Jeweils 144 Vorhaben seien den Kategorien Natur und Umweltschutz sowie Gemeinschaftsprojekte zugeordnet. Für die Kategorie Regionale Landwirtschaft lägen 72 Bewerbungen vor.

Kultur und Tradition umfasse Projekte, die das kulturelle Erbe ländlicher Regionen bewahren oder neu beleben. Im Natur- und Umweltschutz gehe es um Vorhaben, die einen konkreten Beitrag zum Schutz von Natur und Umwelt leisten.

Als Gemeinschaftsprojekte gelten den Veranstaltern zufolge Tourismusinitiativen, die etwa Vereine, Genossenschaften oder Dorfgemeinschaften gemeinsam tragen. Zur Regionalen Landwirtschaft gehörten Angebote, die Gästen das Landleben und die Erzeugung regionaler Produkte näherbringen, beispielsweise Urlaub auf dem Bauernhof oder Ernte-Erlebnisse.

Expertenjury bewertet die eingereichten Projekte anhand von sieben Kriterien

Nach Abschluss der Bewerbungsphase beginne die Auswahl der Gewinnerprojekte. Eine nach Angaben der Veranstalter unabhängige Jury aus Tourismus, Landwirtschaft und Politik sichte die Einreichungen, die zuvor bereits eine Fachkommission, der DTV und Airbnb bewertet hätten.

Die Beurteilung erfolge anhand der sieben Kriterien Umwelt und Natur, Qualität, Wirtschaft, lokale Gemeinschaft, Gemeinwohl, Innovation und Übertragbarkeit. Der Jury gehören unter anderem Julian Reif, stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung an der FH Westküste, die Bundestagsabgeordnete Franziska Kersten, DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz und Ellen Madeker von Airbnb an.

Als Hintergrund zum Wettbewerb verweist Airbnb auf interne Buchungsdaten: Fast zwei Drittel der von deutschen Gästen über die Plattform gebuchten Inlandsübernachtungen hätten 2025 auf Reiseziele außerhalb von Städten entfallen. Airbnb definiere Naturreisen als Reisen zu Orten außerhalb von städtischen Gebieten und Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

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