Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Der Winter hat noch nicht einmal begonnen – schon soll man sich mit dem Sommerurlaub beschäftigen. Dass sich das frühe Buchen wirklich lohnen kann, zeigt ein Blick auf die aktuellen Rabatte. Wie der Direktor des Instituts für innovative Tourismus- und Freizeitwirtschaft (ITF) Prof. Torsten Kirstges erklärte, gebe es dabei verschiedene Phasen: Die Super-Frühbucher, die sich bis Ende Februar entschieden hätten, könnten rund 20 Prozent einsparen. Bis Ende März wären noch zehn bis 15 Prozent drin. Danach gelten wieder die normalen Preise.

Die Deutsche Bahn möchte nicht für Beeinträchtigungen durch höhere Gewalt bezahlen. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sei ein Beleg für den Geist des Verbraucherschutzes, so ein Brief von Bahn-Chef Rüdiger Grube an EU-Verkehrskommissar Siim Kallas. Es missachte aber das legitime Bedürfnis nach einem einheitlichen Wettbewerbsstandard. Schließlich gebe es bei Flug-, Bus- und Schiffsreisen auch keine Entschädigungen bei höherer Gewalt.

Am Frankfurter Flughafen patrouillieren offenbar nicht nur deutsche Beamte. Wie Recherchen der Süddeutschen Zeitung und des NDR ergaben, ist dort auch eine Gruppe von 50 Mitarbeitern verschiedener US-Sicherheitsbehörden stationiert, die schon im Vorfeld klären, wer nicht in ein Flugzeug nach Amerika gelassen werden sollte. Für ihre Arbeit in Deutschland sind sie dabei bestens ausgerüstet: Sie genießen diplomatische Immunität. Die brauchen sie wohl auch, schließlich würden sie gelegentlich auch ohne internationalen Haftbefehl auf deutschem Boden Personen festnehmen.

Auf Langstreckenflügen in der Economy-Class braucht man vor allem eines: Gelassenheit. Wie sonst ließe sich etwa der Sitznachbar ertragen, der die Hälfte des eigenen Platzes gleich mitbeansprucht? Zumindest dieses Problem könnte bald gelöst sein, denn der neue Flugzeugsessel „The Morph“ verspricht flexible Hilfe. Der Entwurf der englischen Designfirma Seymourpowell besteht aus einer normalen Sitzbank, deren Abgrenzungen jedoch verstellt werden können. Laut Aussage der Designer ein „revolutionäres Angebot“. Ab sofort müsse jeder Fluggast nur für den Platz bezahlen, den er auch wirklich braucht.

Die hotel.de-Gründer sind wieder da. Das erfolgreiche Trio Heinz Raufer, Torsten Sturm und Reinhard Wick startet jetzt auf dem Fernbusmarkt durch. Mit der neuen Website CheckMyBus haben die drei große Pläne: Sie wollen „mittelfristig eine international führende Marktstellung erreichen“.

Die Deutschen bleiben reisefreudig und haben im Geschäftsjahr 2012/13 (Stichtag: 31. Oktober) nochmals mehr Geld für Ihren Urlaub ausgegeben. Nach Berechnungen des Branchenverbandes DRV stieg der Umsatz um bis zu 3,5 Prozent auf eine neue Bestmarke von rund 25,2 Milliarden Euro.

Ganze 226 Kilogramm bringt der 22-jährige Kevin C. auf die Waage – für British Airways offenbar zu viel: Die Fluglinie hatte seine Mitnahme verweigert und ihn so zu einer ungewollten Kreuzfahrt gezwungen. Der junge Mann war wegen einer Hormonstörung in Amerika behandelt worden, die seine Fettleibigkeit verursachte. Da er nicht selbstständig laufen kann und ständig mit Sauerstoff versorgt werden muss, konnte die Airline nach eigenen Angaben keine sichere Unterbringung gewährleisten. Und das, obwohl sie ihn doch auch hierher gebracht hätten, so die Mutter, die mit dem Rest der Familie ihren Sohn begleitet hatte. Jetzt soll die Fluglinie verklagt werden.

Frankfurt und die Deutsche Bahn investieren – und zwar eine Viertelmilliarde Euro in die Bahnhöfe der Stadt. Entsprechend seiner großen Bedeutung für den Wirtschaftsstandort und seinem Stellenwert im deutschen und internationalen Bahnverkehr liege der Schwerpunkt dabei auf dem Hauptbahnhof inklusive Vorplatz, erklärte Bürgermeister Olaf Cunitz. Allein 175 Millionen Euro sollen dabei in ein Projekt mit dem eingängigen Namen „Frankfurt (Main) Hbf Verteilerebene/Vorplatz“ fließen.