Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

In der Nähe von Bad Aibling kam es gestern zu einem schweren Zugunglück. Mindestens zehn Personen kamen dabei ums Leben, mehr als einhundert wurden verletzt. Wie die Polizei weiter mitteilte, seien auf der eingleisigen Strecke zwei private Meridian-Züge frontal zusammengestoßen, wodurch sich die Triebwagen verkeilten und mehrere Waggons umstürzten.

Für deutsche Urlauber war die Türkei bisher eines der beliebtesten Reiseziele. Die Terroranschläge der vergangenen Wochen sowie die Flüchtlingskrise haben dies jedoch geändert. Wie die Tui mitteilte, seien die Sommerbuchungen im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent eingebrochen. Nun will das Unternehmen verstärkt Alternativen in anderen Ländern anbieten. Tui-Chef Fritz Joussen blieb für das derzeitige Reisejahr dennoch optimistisch.

Bei der Deutschen Bahn gibt es ab Donnerstag wieder Sparpreistickets für 19 Euro. Die Anzahl ist begrenzt, zudem besteht Zugbindung. Im letzten Jahr kam das Angebot gut an: Rund 4,5 Millionen Kunden nutzten die günstigen Fahrkarten für den Fernverkehr. Dieses Mal können die Tickets sogar sechs Monate im Voraus gekauft werden. Bislang war dies nur drei Monate vor dem Reisetag möglich.

Easyjet verkauft jetzt auch Lebensmittel. Und wie es sich für einen ordentlichen Billigflieger gehört, ist die Preisgestaltung im ersten Londoner Laden recht überschaubar: Jedes Produkt kostet 25 Pence. Mit diesem Kampfpreis sollen zunächst die ansässigen Discounter unterboten werden. Für Stelios Haji-Ioannou, den 48-jährigen Gründer der Fluglinie, ist das aber nur der erste Schritt. Der Milliardär plant eine ganze Kette von Billigmärkten.

Im Wintersportort Les Deux Alpes ist es zu einem tragischen Unfall gekommen. Mitarbeiter eines Restaurants, das in dieser Woche mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, hatten sich nachts mit einer Matratze auf eine rote Piste gewagt. Bei der Abfahrt verloren sie jedoch die Kontrolle über ihr Gefährt und prallten gegen eine Baumgruppe. Ein 18-Jähriger kam dabei ums Leben, zwei junge Frauen wurden schwer verletzt.

In der Frankfurter Zentrale der Lufthansa wird umgebaut. Rund 2.000 Mitarbeiter werden in der Zukunft keine festen Schreibtische mehr bekommen, stattdessen müssen sie sich jeden Morgen einen freien Arbeitsplatz suchen. Ähnliche Konzepte gibt es unter anderem bei BMW oder der Deutschen Bank. Auch beim ADAC hat man bereits Erfahrungen gesammelt. Diese seien zwar unter dem Strich positiv, erklärte der verantwortliche Manager. Manche Kollegen kriege man aber nur schwer in Bewegung.

In Südamerika grassiert der Zika-Virus – tausende Babys kamen bereits mit Verdacht auf Fehlbildungen zur Welt. Da aus immer mehr Ländern Infektionen gemeldet werden, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nun den weltweiten Notstand ausgerufen. Auch in Deutschland wurden schon Fälle verzeichnet. Die Urlauber hatten sich jedoch auf ihren Reisen im Ausland angesteckt. Laut der Gesellschaft für Virologie gebe es keine Anzeichen dafür, dass das Virus auch von heimischen Moskitos übertragen werden könne.

Auf der thailändischen Insel Koh Samui wurde ein schottischer Tourist von einem Elefanten zu Tode getrampelt. Der 36-Jährige hatte eine geführte Tour mit den Dickhäutern unternommen, als er plötzlich abgeworfen wurde. Das männliche Tier sei laut der „Wildlife Friends“-Stiftung in der sogenannten „Musht“ gewesen. Ein Testosteronschub, der die Bullen einmal im Jahr besonders aggressiv werden lässt.