Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Die GBTA erwartet für 2026 Geschäftsreiseausgaben von 404 Milliarden Euro in Europa. Während die Ausgaben um sieben Prozent steigen sollen, wächst die Zahl der Reisen laut Prognose lediglich um 0,7 Prozent. Deutschland bleibt der größte europäische Geschäftsreisemarkt.
Das Ferienhaus-Portal Holidu hat das Suchinteresse bei Google für deutsche Kleinstädte mit weniger als 20.000 Einwohnern ausgewertet. Dabei führen Füssen und Winterberg das aktuelle Ranking an.
Hunderttausende Touristen zieht es Jahr für Jahr an die gleichen Orte. Die Europäische Kommission will die Länder dabei unterstützen, Folgen auszugleichen - und Europas Tourismus stärken.
Für die Tourismusindustrie geht es nach dem verhagelten Corona-Jahr 2020 ums Ganze. Tui steht kurz vor weiteren Öffnungen am Mittelmeer und Atlantik - bis zum Sommer soll sich das Geschäft stabilisieren. Auch Wettbewerber zeigen sich zuversichtlich.
Ein Ehepaar darf nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern auch weiterhin seine beiden Ferienwohnungen auf der Insel Usedom nicht an Corona-Geimpfte vermieten.
Die größte und älteste Raddampferflotte der Welt - pleite. Im Juni 2020 meldet die Geschäftsführung der Sächsischen Dampfschifffahrt Insolvenz an. 185 Jahre Industriegeschichte vor dem Aus. Jetzt übernimmt ein Schweizer Unternehmen das Ruder.
Eineinhalb Jahre nach dem Zusammenbruch des Reisekonzerns Thomas Cook hat der Bund nach eigenen Angaben bislang etwa 103 Millionen Euro an geschädigte Kunden ausgezahlt. Die Summe verteilt sich auf rund 74 000 Fälle.
Die Deutsche Bahn bereitet sich trotz der Einschränkungen durch die neue Corona-Notbremse auf eine erhöhte Nachfrage im Sommer vor. Sofern es die Corona-Lage zulasse, plane man mit mehr als 10.000 zusätzlichen Sitzplätzen täglich.
Die neuen Regelungen für nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Regionen mit hohen Corona-Zahlen beeinträchtigen bei der Lufthansa und der Schwestermarke Eurowings bislang nicht den Flugbetrieb.
Im Laufe der Corona-Pandemie haben viele Menschen ihre Liebe zur frischen Luft entdeckt, Wandern ist Volkssport geworden. Das wird nach dem Ende der Pandemie so bleiben, glauben Hersteller und der Alpenverein. Untermauert wird das durch eine Umfrage.
Der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) fürchtet um das lukrative Sommergeschäft: Das schleppende Impftempo lasse nicht erwarten, dass Reisebeschränkungen rechtzeitig aufgehoben werden, sagte Chefökonom Brian Pearce am Mittwoch in Genf. «Das wichtige Fluggeschäft im Sommer ist in Gefahr», sagte er.