Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Nach der Bruchlandung einer Asiana-Maschine in San Francisco will die Fluglinie nun den Fernsehsender KTVU verklagen – dieser habe falsche Namen ihrer Unglückspiloten in Umlauf gebracht, die laut ausgesprochen den Unfallhergang beschreiben. Es habe weder einen „Captain Sum Ting Wong“ (etwas ist falsch) gegeben, noch seine Kollegen „Wi Tu Lo“ (wir sind zu tief), „Ho Lee Fuk“ (heilige Scheiße) und „Bang Ding Ow“ (Comicsprache für Krach, Bumm, Aua!). Der Sender wies zunächst jede Schuld von sich. Schließlich habe die Nationale Behörde für Transportsicherheit (NTSB) die Namen bestätigt. Bei der Behörde verwies man wiederum auf einen Praktikanten, der seine Kompetenzen überschritten hätte. Sowohl Sender als auch Behörde entschuldigten sich zwar umgehend, geklagt werden soll trotzdem.

Deutschlands Urlauber träumen von Reisen ins Ausland. Doch die meisten Deutschen verbringen die schönste Zeit des Jahres dann doch  im Heimatland – am liebsten in Bayern. Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen hat knapp 3.000 Reisende nach ihren Urlaubswünschen gefragt.

Gute Laune in Schleswig-Holstein – die Tourismusbranche ist gut in die Hauptsaison gestartet. Mit dem Barometer steige die Nachfrage nach Urlaub an der Ostsee, so der Grömitzer Tourismuschef Olaf Dose-Mieckley. Doch auch an der Nordsee werde ein sprunghafter Anstieg der Auslastung durch Tagesgäste und Spontanurlauber erwartet.

Die Klage von Alltours-Chef Willi Verhuven gegen das Land Nordrhein-Westfalen wurde abgewiesen. Nachdem Verhuven wegen fahrlässiger Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe und Führerscheinentzug verurteilt worden war, hatte er einen Polizisten verklagt, der ihm einen Scheibenwischer abgerissen haben soll. Laut Gericht sei das Land jedoch nicht der richtige Klagegegner, da es nur haften würde, wenn Beamte in Ausführung ihres Amtes handeln. Dies sei hier nicht gegeben. Nun will Verhuven persönlich gegen den Mann vorgehen.

Am Düsseldorfer Flughafen läuft es derzeit nicht so rund – nun wurde bekannt, dass vergangene Woche gleich 15 Wachleute ins Krankenhaus mussten, weil sie Glykol eingeatmet hatten. Das Glykol kam offenbar aus dem Boden und wurde bei Bauarbeiten freigesetzt. Je nachdem wie der Bagger sich eingrabe, werde der Stoff aus dem Boden freigesetzt und vergase, so Flughafensprecher Thomas Kötter. Nun prüft die Kripo, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden soll.

Sie kann aber auch wirklich verwirrend sein die Hauptstadt. Ständig wird irgendwo irgendwas gebaut, die S-Bahnen fahren auch meist wie sie wollen und über den Flughafen will man gar nicht erst nachdenken. Da passt es doch ganz gut, dass sich nun ein Intercity der Deutschen Bahn verfahren hat und versehentlich am Bahnhof Gesundbrunnen vorbeikam. Grund für die Panne sei offenbar eine Fehlleitung gewesen, erklärte ein Bahn-Sprecher. Nun müsse geklärt werden, wie es dazu kam. Es handle sich jedoch um einen „extrem seltenen Fall“. 

Das Hochwasser der vergangenen Wochen hat der ICE-Strecke von Hannover nach Berlin nicht gerade gut getan – die Aufräumarbeiten werden noch bis zum Ende des Jahres andauern. Besonders hart hat es die Strecke nahe der Elbbrücke in Sachsen-Anhalt getroffen, hier stehen noch immer Teilstücke unter Wasser.

Nervige Mitreisende kennt fast jeder – dass diese aber noch lange kein Reisemangel sind, hat nun das Amtsgericht Köln entschieden. Geklagt hatte ein Mann, der für seine Afrika-Tour ein halbes Doppelzimmer gebucht aber offensichtlich nicht mit den Angewohnheiten seines bis dahin noch unbekannten Zimmernachbars gerechnet hatte. Dieser wandelte jede Nacht umher, schaltete das Licht ein und führte Selbstgespräche. Auch bei der Toilettenhygiene gab es offenbar Differenzen. Doch wer ein halbes Doppelzimmer buche, gehe bewusst das Risiko ein, an Mitreisende mit seltsamen Gewohnheiten zu geraten, so der Richter.