Tourismus

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Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Die Fusion ist geglückt – Tui und die britische Tochterfirma Tui Travel schließen sich zum weltweit größten Touristikkonzern zusammen. Wie die Tui AG gestern mitteilte, habe das Unternehmen nach dem Zusammenschluss einen Wert von 6,5 Milliarden Euro. Gründe für die Hochzeit gab es viele: verbesserte Wachstumsaussichten, höhere Auslastungsraten der Hotels und Kreuzfahrtschiffe sowie Kosteneinsparungen von mindestens 45 Millionen Euro im Jahr.

An Bord der Easyjet-Maschinen ist nur ein Stück Handgepäck pro Passagier erlaubt. Dass die Fluglinie diese Vorschrift auch wirklich ernst nimmt, musste nun die italienische Kellnerin Luciana Bisignani erfahren. Die 48-Jährige war auf dem Weg von Genf nach Venedig – und hatte sich mit ihrer zweiten Tasche bis zum Flieger gemogelt. Der anschließende Streit zwischen ihr und den Easyjet-Mitarbeitern endete für die Passagierin dann jedoch im Gefängnis. Laut Fluglinie hätte sie die Sicherheit im Flugzeug gefährden können.

In San Diego ist es heiß. Da können auch Taxifahrer schon mal ins Schwitzen geraten. Stinken dürfen sie allerdings nicht. Der Flughafen überprüft Fahrer jetzt mit einer Checkliste. Wer müffelt, ist angehalten, sich vor der nächsten Fahrt umzuziehen.

Schlimmes Fernweh aber kaum noch Geld auf dem Konto? Dann machen sie es doch genauso wie Heinz Stücke und fahren mit dem Fahrrad los. Als sich der Ostwestfale 1962 auf den Drahtesel setzte, wollte er eigentlich „nur“ zu den Olympischen Spielen nach Japan radeln. Mittlerweile hat der Mann 196 Länder besucht und ist fast 650.000 Kilometer gefahren.

Taxikonkurrent Uber ist in der Beförderungsbranche nicht sehr beliebt. Nun erließ das Landgericht Frankfurt erstmals eine einstweilige Verfügung gegen einen der Fahrer. Sollte er trotzdem weiter Fahrgäste ohne Genehmigung herumkutschieren, droht ihm ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 250.000 Euro. Geklagt hatte ein Taxiunternehmer, dessen Bekannter eine Testfahrt bei dem Uber-Fahrer durchgeführt hatte.

Mit einem neuen Startverfahren möchte die Lufthansa künftig jede Menge Kerosin einsparen. Nun können die Jets bereits ab einer Höhe von 305 Metern die Fahrwerksklappen einfahren, beschleunigen und in den Steigflug übergehen. Das neue Verfahren wurde zuvor auf gesteigerte Lärmentwicklung hin geprüft. Es konnten jedoch keine zusätzlichen Belastungen festgestellt werden. Durch den verminderten Luftwiderstand können laut Lufthansa bis zu 6.000 Tonnen Kerosin im Jahr eingespart werden.

Die Fernbusse sind nicht nur für die Deutsche Bahn ein Ärgernis – mittlerweile zittern auch die ausländischen Wettbewerber. Er beobachte die Entwicklung und Dynamik im Fernbusbereich mit Sorge, so der Chef der Schweizer Bundesbahnen. Wenn man sich die Zitate der hiesigen Unternehmen anschaut, haben sie dazu auch allen Grund. Die Internationalisierung stehe erst am Anfang, erklärte die Münchner Firma Flixbus. Die Bahngesellschaften im Ausland könnten sich warm anziehen.

Dicke Passagiere können in kleinen Flugzeugen zum Sicherheitsrisiko werden. Auch wenn Gewichte falsch kalkuliert werden, können Maschinen ins Taumeln kommen. Flugexperten fordern daher, Passagiere zukünftig vor dem Start zu wiegen.