Die globale Reisebranche befindet sich auf Wachstumskurs, der sich voraussichtlich auch fortsetzen wird. Besonders die Online-Buchungen spielen dabei laut Phocuswright eine Schlüsselrolle. Bis 2026 könnten fast zwei Drittel aller Reisebuchungen digital erfolgen.
Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.
Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.
Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.
Die Lage in Libyen ist ziemlich chaotisch. Als Ende August der Flughafen von Tripolis in die Hände islamistischer Milizen fiel, wurden zahlreiche Flugzeuge zerstört. Wie der amerikanische Geheimdienst nun berichtet, seien zudem bis zu zwölf Passagiermaschinen einfach verschwunden. Die Flugzeuge gehörten den staatlichen Fluglinien Afriqiyah Airways und Libyan Airlines. Washington zeigte sich beunruhigt – der Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 ist in genau einer Woche.
Die deutschen Eisenbahnbrücken sind in einem bedenklichen Zustand. 1.148 von ihnen werden gar als so kritisch eingeschätzt, dass sie aus wirtschaftlicher Sicht nicht mehr zu retten sind. Bei 6.859 Brücken wurden derartige Schäden festgestellt, dass die Wirtschaftlichkeit der Reparatur noch geprüft werden muss. Angst vor einem Zusammenbruch muss trotzdem niemand haben. Es gebe in der Tat einen Sanierungsbedarf, die Sicherheit der Brücken sei aber immer gewährleistet, so eine Sprecherin der DB Netz AG.
Der umstrittene Fahrdienst Uber darf in Deutschland vorerst keine Personen mehr befördern. Das Landgericht in Frankfurt am Main erließ in einem Eilverfahren eine entsprechende einstweilige Verfügung. Das Unternehmen vermittelt per App Privatpersonen als Fahrer. Da diese auf eigene Rechnung arbeiten und sich meist den Versicherungsschutz, die Lizenzen und Gebühren sparen, sind die Fahrten deutlich günstiger als im regulären Taxigewerbe.
In Deutschland gab es im Jahr 2013 171 Millionen Geschäftsreisen. Doch sind laut FAZ die Zeiten in denen luxuriös verreist wurde vorbei. Heute werde der Spaß und die Begleitung durch die Familie immer wichtiger.
Sieht die Hotelanlage nicht so aus, wie auf den hübschen Bildern im Prospekt, beginnt für viele Urlauber die schönste Zeit des Jahres mit einer Enttäuschung. Mit dem Einsatz von Drohnen will die TUI solch böse Überraschungen jetzt vermeiden helfen: Die ferngesteuerten Flugobjekte sollen die Außen- und Innenbereiche der Hotelanlagen in sämtlichen Details abfilmen. Das Ganze wird dann ins Netz gestellt, damit jeder Urlauber vorab einen virtuellen Rundflug unternehmen kann.
Der Abgang von Klaus Wowereit eröffnet auch dem Endlosprojekt Hauptstadtflughafen neue Möglichkeiten. BER-Chef Hartmut Mehdorn hat das natürlich auch erkannt und forderte eine „Entpolitisierung“ des Kontrollgremiums. Der Flughafen solle mehr nach wirtschaftlichen Prinzipien und unternehmerischem Sachverstand organisiert werden. Politiker und Ministeriale würden im Aufsichtsrat mit Fragen konfrontiert, für die sie nicht ausgebildet seien.
Internetriese Google hat den Tourismus im Blick – mit der Hotel- und Flugsuche dringt das US-Unternehmen immer tiefer in die Branche vor. Die Nervosität ist bei der Konkurrenz deutlich zu spüren. So reichte nun auch Holidaycheck eine Beschwerde bei der EU-Kommission ein, da Google aus ihrer Sicht „wettbewerbsfeindliche Praktiken“ anwende und seine marktbeherrschende Stellung missbrauche. Die Kommission schlägt sich bereits seit Herbst 2010 mit dem Thema herum.
Carlson Wagonlit Travel (CWT) hat einen Global Travel Price Outlook veröffentlicht. Das Ergebnis: Die globale Geschäftsreisebranche muss sich für das Jahr 2015 auf höhere Preise einstellen. In Deutschland werden die Flugpreise um 2,5 Prozent, die Hotelpreise um 2,0 Prozent steigen. Mietwagen allerdings werden voraussichtlich um 0,1 Prozent günstiger.