13 touristische Fehlschläge zum Fremdschämen

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Ein Hotel auf dem Mond, Brücken ins Nichts und ein Musical, das so schlecht war, dass es nach nur einer Vorstellung abgesetzt wurde – die Welt ist voll von touristischen Fehlschlägen, bei denen man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.

Mit den 13 größten Tourismus-Fails haben Ingenieure, Künstler und Veranstalter weltweit einen finanziellen Schaden von mehr als 22,5 Milliarden Euro verursacht! Travelcircus hat die besten Lachnummern ausfindig gemacht, verrückte Hintergrundinfos recherchiert und zeigt damit, wie man es am besten nicht macht.

1. The World Islands, Dubai
 

Ein Gemälde aus menschengeschaffenen Inseln, das aus der Luft aussehen soll wie eine Weltkarte – so weit, so gut. “The World Islands” sollten die Küste vor Dubai revolutionieren: Bereits 2003 wurden die Inseln mit 321 Millionen m³ Sand aufgespült. Jede von ihnen ist zwischen 23.000 und 87.000 m² groß und frei verkäuflich: Die Preise liegen zwischen 11 und 40 Millionen US-$.

Klingt erstmal nach einem arabischen Luxusdomizil, das an Extravaganz kaum zu überbieten ist, oder? Nicht ganz, denn seit der Weltfinanzkrise 2007 steht das Projekt nahezu still. Seither sieht sich die künstliche Inselgruppe mit Versandung, Stürmen und einem steigenden Meeresspiegel konfrontiert. Die Folge: Der Zustand von “The World” verschlechtert sich zusehends.

200 verkauft, zwei bebaut

Während sich die Formen der einzelnen Inseln verwaschen, fällt es immer schwerer, die Kontinente abzugrenzen. Teile von Australien und Mittelamerika sind bereits versunken. Obwohl mittlerweile 200 der 300 Inseln verkauft sind, fehlt das Geld, um die Schäden zu beheben. Erst zwei Inseln sind so bebaut, dass sie auch benutzbar sind, darunter die Modellinsel des Libanon, die mit dem Royal Island Beach Club Touristen anlockt.

Bei all den großen Erwartungen bleibt letztlich eine Frage im Raum stehen: Haben sich die 14 Milliarden US-$ Baukosten wirklich gelohnt oder wird “The World” irgendwann komplett untergehen?


2. Flughafen BER, Berlin

“Wir stehen geschlossen hinter dir – wie der BER.” Wohl kaum ein Bauprojekt amüsiert die Welt so sehr wie der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt, kurz BER. Einst geplant, um die beiden Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld zu ersetzen, verzögert sich die Fertigstellung nun schon um acht Jahre.

Als größte Flughafenbaustelle Europas feierte der BER seinen Spatenstich bereits 2006. Nach ersten Angaben sollte der Flughafen Ende 2011 seinen Betrieb aufnehmen, eine Terminkorrektur setzte den offiziellen Starttermin auf Juni 2012. Seither wurde die Inbetriebnahme des Flughafens aufgrund technischer und baulicher Mängel immer wieder verschoben. Die Baudefizite und das Versagen des Managements ließen den BER zum Skandal der Baugeschichte mutieren.

6,6 Milliarden Euro für 28 Millionen Fluggäste

Aktuell ist geplant, den Flughafen spätestens 2021 fertigzustellen. Jedes Jahr soll der BER dann 28 Millionen Passagiere abfertigen können; bis 2035 sind sogar Erweiterungsbauten für bis zu 58 Millionen Fluggäste geplant. Stellt sich nur die Frage, ob bis dahin überhaupt der generelle Flugbetrieb aufgenommen werden kann – denn ernst nehmen die Berliner und Brandenburger die Termine des BER schon lange nicht mehr.


3. New South China Mall, Dongguan

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Der Plan: das größte Einkaufszentrum der Welt zu bauen. Die Realität: keine Geschäfte, keine Restaurants, keine Besucher. Auf einer Fläche von 892.000 m² – rund 125 Fußballfelder – finden sich 660.000 m² Verkaufsfläche, die noch bis vor Kurzem zu 99 % leerstand. Damit galt die New South China Mall in Dongguan lange als Dead Mall. Dabei begann der Plan so gut: Neben einer Achterbahn verschönerten Themenbereiche wie Amsterdam, Venedig, Paris und Ägypten die Mall. Zu finden waren unter anderem Nachbauten des Arc de Triomphe und venezianische Kanäle.

13 Jahre Geisterhaus

2005 eröffnet, rechnete die New South China Mall mit 100.000 Besuchern pro Tag sowie 2.300 gefüllten Shops. Doch das Einkaufszentrum erinnerte 13 Jahre lang eher an ein Geisterhaus. Erst in den letzten Monaten füllten sich die leeren Flächen der Mall – wenn auch bei Weitem nicht im erwarteten Ausmaß. Grund dafür: Seit Kurzem konzentriert sich das Management auf die chinesische Mittelklasse anstatt auf Luxus. Eines steht jedoch unweigerlich fest: Die Baukosten von 1,1 Milliarden Euro hätten gut und gern anderweitig investiert werden können.


4. Virgin Galactic Weltraumreise, Las Cruces, USA

Nach Feierabend einen kleinen Ausflug ins Weltall und den Blick auf die Erde genießen – klingt erstmal traumhaft, oder? Doch für viele wurde der Weltraumtourismus von “Virgin Galactic” bereits zum Albtraum. Bereits im Gründungsjahr 2004 kündigten Richard Branson und Burt Rutan an, 2007 die ersten suborbitalen Raumflüge für Touristen anzubieten. Doch seither wurde der Starttermin immer wieder verschoben, unter anderem aufgrund von Antriebsproblemen des Raumfahrzeuges.

Doch es kam noch weitaus schlimmer: Während eines Tests des Raketenantriebs starben drei Ingenieure, als der Tank mit Stickstoffoxiden explodierte. 2014 führten technische Mängel dazu, dass die SpaceShipTwo-Prototyp VSS Enterprise bei einem Testflug auseinanderbrach. Co-Pilot Mike Alsbury kam dabei ums Leben.

250.000 $ für 6 Minuten Schwerelosigkeit

Trotz der langen Wartezeit und der tragischen Todesfälle haben sich bisher 600 Anwärter einen Flug mit Virgin Galactic reserviert – darunter Leonardo DiCaprio und Justin Bieber. Insgesamt dauert eine Tour vom Start bis zur Landung rund 3,5 Stunden. Etwa sechs Minuten verbringen die Passagiere dabei in Schwerelosigkeit. Doch der Preis hat es in sich: 250.000 US-$ müssen Weltraumtouristen für eine Fahrt mit Virgin Galactic hinblättern.

Ganz so lang müssen Anwärter allerdings wahrscheinlich nicht mehr auf ihren Traum warten: Am 22. Februar 2019 startete das Raumfahrzeug neben zweier Piloten erstmals mit einer zusätzlichen Passagierin, der Astronautentrainerin Beth Moses. Weitere Passagiere sollen im Laufe des Jahres folgen – zwar 12 Jahre zu spät, aber immerhin.


5. Foreshore Freeway Brdige, Kapstadt

Anfang der 1970er Jahre sollte eine neue Autobahn die Hafenviertel mit der Innenstadt von Kapstadt (Südafrika) verbinden. Als Teil dessen war die Foreshore Freeway Bridge vorgesehen, die noch bis heute ins Nichts führt – denn der Bau wurde 1977 abgebrochen und seither nicht weitergeführt.

Die Gerüchteküche von Kapstadt

Insgesamt fehlen noch 260 Meter, bis beide Brückenenden miteinander verbunden sind. Der Grund dafür ist unklar und gilt mittlerweile schon fast als Legende: Gerüchteweise handelt es sich um einen irreversiblen Baufehler, der den Weiterbau behindert. Andere behaupten, die Stadt habe schlichtweg kein Geld; denn der Bau kostet rund 590 Millionen Euro.

Doch nach nun gut 42 Jahren ist geplant, die Brücke bis Ende 2020 fertigzustellen. Eigentlich fast schade; denn als “Brücke ins Nichts” hat sich die Foreshore Bridge mittlerweile als Touristenattraktion etabliert. Auch war die Brücke bereits Kulisse vieler Film-, Video- und Werbedrehs, darunter Fear Factor und Black Mirror.


6. Estádio Nacional, Brasília

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wurde das Estádio Nacional de Brasília Mané Garrincha auf den Überresten des Estádio Mané Garrincha erbaut. Mit Gesamtkosten von über 450 Millionen Euro gilt es als eines der teuersten WM-Stadien weltweit.

Einst 70.000 Zuschauer, heute 400 Busse

Während der WM fanden sieben Fußballspiele im Estádio Nacional de Brasília statt, darunter das Spiel um Platz 3 zwischen Brasilien und den Niederlanden. Doch seither fehlt der brasilianischen Hauptstadt Brasília eine Profi-Mannschaft, um die monatlichen Erhaltungskosten von rund 180.000 € zu decken.

Die Lösung: Bot das Stadion zur WM noch 70.064 Zuschauern Platz, wird das Gelände heute als Busbahnhof für rund 400 Busse genutzt. Im Innenraum des Stadions finden sich zudem Beamtenbüros.


7. The Harmon Hotel, Las Vegas

Las Vegas ist zwar nicht die Stadt, die niemals schläft, aber dafür die Stadt, in der man nicht schlafen kann. Warum? The Harmon Hotel im CityCenter am Las Vegas Strip wurde zwar gebaut, aber nie bewohnt.

Der Bau des 279 Millionen US-$ teuren Gebäudes begann 2007. Geplant war ein Hochhaus in elliptischer Bauform mit hochreflektierender Fassade, 400 Hotelzimmern und 207 Eigentumswohnungen. Bereits ein Jahr später wurden Baumängel festgestellt, so dass der Wohnkomplex komplett aufgegeben werden musste, um die Anzahl der Stockwerke von 49 auf 28 zu senken.

400 Millionen Dollar für nichts

Da der Bau des Hotels auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, nutzte unter anderem Cirque du Soleil die Fassade von The Harmon, um mit überdimensionalen Plakaten für seine Shows zu werben.

2013 fiel schließlich die Entscheidung, The Harmon wieder abzubauen. 2015 war von dem einstigen Riesen nichts mehr zu sehen – außer auf der Rechnung der Eigentümer: Der Abbau kostete nochmals 11,5 Millionen US-$. Insgesamt bedeutete der Auf- und Abbau von The Harmon für die Eigentümer einen Verlust von 400 Millionen US-$ – daher der ironische Spitzname “teuerste Werbetafel der Welt”.


8. Fyre Festival, Bahamas

In luxuriösen Unterkünften auf den Bahamas nächtigen, köstlichste Speisen genießen und die Party des Jahres feiern – so der Gedanke hinter dem FYRE Festival. Zwischen 1.000 und 12.000 US-$ zahlten Besucher für ein Festival-Ticket, um zwei Wochenenden – vom 28. bis 30. April und vom 5. bis 7. Mai 2017 – auf einer paradiesischen Privatinsel auf den Bahamas zu verbringen. Klingt schon zu absurd? Nicht in den USA: 95% der Tickets verkauften sich in den ersten 48 Stunden nach Freigabe.

Doch anstatt Unterkünfte, Catering, Künstler und Bühnen zu organisieren, investierten Unternehmer Billy McFarland und Rapper Ja Rule als Veranstalter zuallererst in das Werbevideo, welches das Paradies auf Erden verspricht. Auch Instagram-Influencer wie Kendall Jenner und Bella Hadid priesen FYRE hoch an.

Party des Jahres wird zum Desaster des Lebens

Ab diesem Zeitpunkt ging es geradlinig bergab, wie Anfang 2019 die Netflix-Dokumentation „Fyre: The greatest party that never happened“ bewies: Statt Luxusunterkünfte auf einer Privatinsel gab es Notfallzelte auf einer Touristeninsel, statt Gourmetküche abgepackte Sandwiches und das musikalische Line-Up blieb sogar gänzlich aus. Nach nur einer Nacht wurde FYRE komplett abgesagt.

Während Billy McFarland wegen Betrugs mittlerweile in Haft sitzt, deutete Rapper Ja Rule trotz aller Vorkommnisse an, ein zweites Musikfestival zu planen. Bleibt nur zu hoffen, dass er sich dafür einen seriöseren Geschäftspartner sucht.


9. Spreepark, Berlin

Bereits 1969 öffnete der Spreepark – damals noch Kulturpark Plänterwald – als erster und einziger Freizeitpark der DDR in Berlin Treptow-Köpenick seine Tore. Auf einer Fläche von fast 30 Hektar freuten sich Besucher über ein Riesenrad, verschiedene Fahrgeschäfte und Rummelbuden. Jährlich zählte der Park 1,7 Millionen Gäste.

Nach der Wiedervereinigung übernahm 1991 Schausteller Norbert Witte den Spreepark. Allerdings hatte der Berliner Senat versäumt, seinen Hintergrund zu prüfen: 1981 kollidierte Wittes Teleskopkran auf einem Volksfest mit einem anderen Karussell, wobei sieben Menschen ums Leben kamen. Deutschlandweit verweigerten Rummelplätze dem Schausteller seither die Stellplätze.

11 Millionen Euro Schulden & 160 kg Kokain

Trotz Wittes Vergangenheit schien der Spreepark von Grund auf neu zu erblühen. So wurde er durch Wildwasser- und Achterbahnen, ein Westerndorf sowie ein englisches Dorf erweitert und passte sich immer mehr den westlichen Vorbildern an. Doch ab 1999 brachen die Besucherzahlen ein: Pro Jahr zählte der Spreepark nur noch 400.000 Gäste.

Mit einem Schuldenpensum von 11 Millionen Euro musste der Spreepark 2001 Insolvenz anmelden und wurde 2002 geschlossen. Seither verwahrlost das Gelände. Witte setzte sich indes mit seiner Familie nach Peru ab, um dort einen anderen Freizeitpark zu leiten – welcher übrigens ebenfalls pleite ging. Beim Rücktransport nach Deutschland dann der größte Skandal: Witte versteckte über 160 Kilogramm Kokain im Mast eines Fahrgeschäftes, wurde erwischt und zu einer Haftstrafe verurteilt – die er bereits vorzeitig verlassen durfte.

Doch noch ein Happy End?

Anfang 2014 kaufte das Land Berlin den Spreepark zurück, um ihn anderweitig nutzen zu können. Geplant ist ein Platz für Kunst und Kultur. Ob den Freizeitpark-Anhängern Berlins das gefällt, sei jedoch dahingestellt.


10. ring°racer, Nürburg

Können sich Adrenalinjunkies und Motorsport-Fans etwas Besseres vorstellen als eine Achterbahn direkt neben der Rennstrecke? Eine Achterbahn, die parallel zur Zielgeraden beschleunigt? Eine Achterbahn, die mit etwas Glück mit Rennautos um die Wette fährt?

Bereits im August 2009 sollte der ring°racer am weltberühmten Nürburgring als schnellste Achterbahn der Welt eröffnet werden. Doch technische Probleme und unzureichende Sicherheitskonzepte führten dazu, dass die Stahlachterbahn erst am 31.10.2013 für Besucher zugänglich war – mit 160 statt 217 km/h.

Klingt erstmal nicht dramatisch, oder? Doch bereits vier Tage nach Eröffnung, genauer am 03.11.2013, stellte der ring°racer nach nur 2.000 Fahrgästen den Fahrbetrieb ein – wegen Insolvenz des Nürburgrings. Als neuer Eigentümer gab Capricorn bekannt, den ring°racer komplett stillzulegen. Seither steht die Achterbahn nun leblos neben der Rennstrecke und erinnert an die übermütige Hoffnung von vor 10 Jahren.


11. Lunar Hilton, Mond

Kurzurlaub auf dem Mond – wer könnte dem schon widerstehen? Das dachte sich auch Milliardär Barron Hilton und entwarf prompt die Idee eines Hilton Satellitenhotels unter der Mondoberfläche; und zwar bereits in den 1960er Jahren!

Gefriergetrocknete Steaks, Martini in Tablettenform und Erdblick statt Meerblick. Sogar über die Beschaffung von Baumaterialien hatte Hilton bereits nachgedacht: So wollte er die 100 Zimmer aus Mondboden fertigen lassen. Als besonderes Highlight pries Hilton eine Beobachtungskuppel an, von der aus die Gäste auf die Erde blicken können.

Was kostet eine Nacht auf dem Mond?

So utopisch die Umsetzung, so interessiert sind auch potenzielle Gäste. Seit nunmehr einem halben Jahrhundert spielt die Hilton-Kette immer wieder mit dem Impuls des Lunar Hilton Hotels auf dem Mond – doch mehr als eine Idee ist bisher nicht daraus geworden. Nichtsdestotrotz bleibt eine Frage stets präsent: Wenn ein Zimmer im Hilton nicht unter 120 € zu bekommen ist und auch gern mal über 1.500 € kostet, was müssten Besucher für eine galaktische Nacht auf dem Mond auf den Tisch legen?


U-Bahnlinie 10, Berlin

Sie bringen die Berliner ins Büro, nach Hause und zur nächsten Party – die U-Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe, kurz BVG. Insgesamt 10 Linien verlaufen durch die gesamte Hauptstadt, darunter die U1 bis U9 plus die zur U5 gehörenden U55. Was viele nicht wissen: Ursprünglich war zusätzlich eine U-Bahnlinie 10 geplant.

Geistergleise von Berlin

In der U-Bahnplanung von 1955 sollte die Linie 10 – damals noch Linie F genannt – von Weißensee über den Alexanderplatz und Potsdamer Platz bis zur Drakestraße in Lichterfelde führen. Aufgrund der Stadtteilung in Ost und West wurde die Linie allerdings trotz konkreter Planung nicht durchgesetzt.

Das Kuriose: Einige Bahnhöfe sind dennoch ausgebaut worden. So finden sich beispielsweise am Rathaus Steglitz und am Alexanderplatz für die Linie 10 vorgesehene Gleise, am Innsbrucker Platz sogar ein Rohbau. Umsonst, wie sich herausstellte: 1993 wurde die U10 wegen Parallelführung zur U3 gänzlich verworfen. Aus diesem Grund wird die U-Bahnlinie 10 zuweilen auch als “Phantomlinie” bezeichnet.


13. Oscar Wilde-Musical, London

Eines ist klar: Musicals sind Geschmacksache. Doch Mike Read’s “Oscar Wilde” ist es sicher nicht. Am 19. Oktober 2004 feierte das Musical vom Radio 1-DJ Premiere im Londoner Shaw Theatre – und wurde anschließend direkt abgesetzt. Mit nur einer einzigen Vorstellung ist es damit das Musical mit der kürzesten Laufzeit aller Zeiten.

Noch nie waren Londoner Kritiken so verheerend: Für die zweite Vorstellung von “Oscar Wilde” wurden nur noch fünf von 466 Karten verkauft. Nicht nur zweifelten Theaterexperten an der Besetzung des Stücks, auch sahen sich die Zuschauer dauerhaft starken Tonproblemen ausgesetzt. Teilweise funktionierten die Mikrofone nicht oder gaben gar störende Geräusche von sich. So schrieb beispielsweise The Guardian: “Man fragt sich, ob der Ton dadurch beeinträchtigt wird, dass sich Oscar Wilde geräuschvoll im Grabe umdreht.”


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Schlechte Nachrichten für Pauschalurlauber der deutschen Thomas Cook, die vom Reisestopp bis 31. Oktober betroffen sind: Sie können nicht mit einer vollen Erstattung des bereits gezahlten Geldes rechnen. Die Versicherung Zurich Deutschland hatte die Reisen nur bis zu 110 Millionen Euro versichert.

DER Touristik: Wenig Interesse an deutscher Thomas Cook, Beteiligung an Condor denkbar

Der Reisekonzern DER Touristik hat wenig Interesse an einer Übernahme des insolventen deutschen Veranstalters Thomas Cook. Zugleich hat DER Touristik großes Interesse, dass der Ferienflieger Condor weiter in der Luft bleibt.

Kräftiger Zuwachs im Thüringen-Tourismus

Noch nie hat es in einem Juli in Thüringen so viele Touristen gegeben wie in diesem Jahr. Die Zahl der Hotelgäste stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,5 Prozent auf 398 000, die der Übernachtungen um 6,0 Prozent auf 1,1 Millionen, wie das Statistische Landesamt in Erfurt mitteilte.

Regierung will «zeitnah» Kreditantrag von Thomas Cook entscheiden

Beim deutschen Reiseveranstalter Thomas Cook bangen 2000 Mitarbeiter um ihre Zukunft. Es geht auch um mögliche Hilfen. Die Zahl der Thomas-Cook-Gäste, die noch unterwegs sind, ist deutlich gesunken.

Hoffnung bei Thomas Cook ruht auf Traditionsmarke Neckermann

Der insolvente deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook hofft auf einen Neustart unter der Traditionsmarke Neckermann Reisen. «Ich sehe gute Chancen, die glorreiche Vergangenheit wiederzubeleben», sagte Stefanie Berk, Geschäftsführerin der deutschen Thomas Cook.

150 Jahre Postkarte

Urlaubsgrüße kommen auch heute noch oft per Post. Die Mühe, die damit verbunden ist, werten manche als Beleg für Wertschätzung. Die Geschichte der Postkarte begann vor 150 Jahren in Österreich-Ungarn. Die Idee stammte eigentlich aus Preußen. Dort hielt man diese Form der Mitteilung jedoch für unanständig.

Hapag-Lloyd Cruises verzichtet ab Sommer 2020 komplett auf Schweröl

Hapag-Lloyd Cruises will ab Sommer 2020 komplett auf Schweröl als Kraftstoff für seine Kreuzfahrtschiffe verzichten. Ab Juli sollen auch die beiden Luxuskreuzfahrtschiffe «Europa» und «Europa 2» mit Marine Gasöl betrieben werden. Geschäftsführer Karl J. Pojer spricht von «massiven Kosten».

Berlin feiert 30 Tage die Freiheit: Auftakt mit dem 15. Festival of Lights

Mit dem diesjährigen Festival of Lights starten die besonderen Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls und der Friedlichen Revolution. Das diesjährige Festival-Motto lautet daher auch "Lights of Freedom". Freiheit als Leitthema wird an allen Orten eine besondere Rolle spielen.

So läuft die Arbeit im Skigebiet

Ein paar Stunden ranklotzen und dann viel Zeit im Schnee verbringen. So stellt man sich einen Job in einem Wintersportort vor. Ganz so traumhaft ist es zwar nicht - lohnen kann es sich aber.

Bericht: Staat lässt sich Condor-Kredit teuer bezahlen

Der Staat lässt sich den Überbrückungskredit für den Ferienflieger Condor der «Bild am Sonntag» zufolge teuer bezahlen. Allein die Bearbeitungsgebühr für das 380-Millionen-Darlehen liege bei 3,8 Millionen Euro, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Firmenkreise.

Reiseveranstalter-Insolvenz: Thomas Cook warnt Kunden vor E-Mail-Betrugsmasche

Wer bei Thomas Cook auf Entschädigung hofft, muss sich vor Abzocke hüten. Der insolvente Reiseanbieter warnt vor betrügerischen Mails. Die Bemühungen um eine Rettung der deutschen Unternehmensteile gehen derweil weiter.

Insolvenzantrag: Auch Reiseanbieter Tour Vital rutscht in die Pleite

Der Reiseanbieter Tour Vital hat Insolvenzantrag gestellt. Hintergrund seien die derzeitigen «Rahmenbedingungen im Reisemarkt», wie das Unternehmen, das bis vor knapp einem Jahr zum ebenfalls insolventen Reisekonzern Thomas Cook gehörte, auf seiner Internet-Seite mitteilte.

In den Urlaub nach Saudi-Arabien

Unter der Ägide des ehrgeizigen Kronprinzen Mohammed bin Salman treibt Saudi-Arabien seine gesellschaftlichen Reformen voran und öffnet sich nun auch für Touristen. Gäste aus vielen Staaten, darunter aus Deutschland, brauchen künftig vorab kein Visum mehr, um in das erzkonservative Land zu reisen.

Bahn erreicht Pünktlichkeitsziel

Die Deutsche Bahn erreicht nach eigenen Angaben bislang ihr Pünktlichkeitsziel für 2019. Im Durchschnitt seien seit Jahresbeginn 76,5 Prozent aller Fernzüge pünktlich gewesen, sagte Vorstandsmitglied Ronald Pofalla. Im vergangenen Jahr war der Konzern noch deutlich ehrgeiziger.

Thomas-Cook-Versicherer will Hotels ab sofort Geld überweisen

Thomas-Cook-Kunden, die Ärger mit ihrem Hotel haben, können aufatmen. An die Unterkünfte soll ab sofort wieder Geld fließen. Damit sind allerdings noch nicht alle Fragen geklärt.

Klartext: Ulli Kastner zur Insolvenz von Thomas Cook

Es herrscht große Verunsicherung nach der Pleite von Thomas Cook. myhotelshop CEO Ulli Kastner erklärt, wie Hotels sich nun verhalten können. Der Fall sollte ein Weckruf sein und zeige, wie wichtig es sei, sich nicht von einem Kanal abhängig zu machen und Kunden direkt zu gewinnen.

Dresden als Kulturhauptstadt Europas 2025?

Dresden sei heute schon eine Kulturstadt mit einer großen Tradition. Semperoper und Frauenkirche seien weltweit bekannt, erklärte Oberbürgermeister Dirk Hilbert anlässlich der Fertigstellung der Bewerbungsunterlagen zur Kulturhauptstadt Europas 2025. Das allein genüge jedoch nicht.

„Die Zeit“ zur Thomas Cook-Berichterstattung: „Dieter kann nicht weg“

Nach der Pleite von Thomas Cook stehe der deutsche Pauschaltourist nun an seinem Schicksalsflughafen: Der Markt gebe, der Markt nehme. Und dann falle der Rückflug aus. „Die Zeit“ nimmt die Katastrophen-Berichterstattung rund um die Thomas-Cook-Pleite auseinander.

BCD Travel startet digitale Plattform für Geschäftsreisekunden

BCD Travel hat mit „Connect“ eine digitale Plattform für seine Kunden eingeführt. „Connect“ bietet nicht nur die Möglichkeit zum Austausch innerhalb von Diskussionsgruppen, sondern will auch Quelle sein für Produkt-Updates und Fallstudien, Trends und Unterstützung bieten.

Suche nach Investoren für deutsche Thomas Cook und Condor

Die deutsche Thomas Cook bekommt einen erfahrenen Insolvenzverwalter, der Ferienflieger Condor einen Sanierungsexperten zur Seite gestellt. Es geht um Perspektiven für eine Zukunft ohne die insolvente Mutter.

Deutsche Thomas Cook sagt alle Reisen bis Ende Oktober ab

Der deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook hat einen Tag nach seinem Insolvenzantrag alle Reisen bis einschließlich 31. Oktober 2019 abgesagt. Reisen könnten «aus insolvenzrechtlichen Gründen nicht angetreten werden», teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit.

Ende des Traumurlaubs: Hotels machen Touristen nach Cook-Pleite Druck

Die Thomas-Cook-Pleite hat Hunderte Urlauber kalt erwischt. Über Nacht wurde der Flugverkehr eingestellt, viele strandeten an Airports. Nun erleben auch in den Hotels viele Touristen einen Alptraum. Der Deutsche Reiseverband (DRV) protestiert.

Overtourism im Allgäu? Bund Naturschutz will 100-Euro-Parkticket in Oberstdorf

Um Massentourismus einzudämmen, hat der Bund Naturschutz in Oberstdorf vorgeschlagen, die Parkgebühr für Tagestouristen auf 100 Euro anzuheben. Der Mehrerlös könnte in den alpinen Wegebau, Naturschutz und Gemeindeprojekte investiert werden. Derzeit bezahlen Besucher etwa vier bis sechs Euro.

Bis zu vier Millionen Besucher auf Cannstatter Wasen erwartet / Bierpreis steigt über elf Euro

Vor 201 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Zeiten von Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Zum Jubiläum kamen 2018 mehr als vier Millionen Gäste auf den Wasen. Damit kalkulieren die Veranstalter in diesem Jahr nicht ganz.

Der große Ost-West Reisevergleich

Immer wieder neu flammen Ost-West-Vergleiche auf, vor allem was politische Präferenzen und die gesellschaftliche Entwicklung betrifft. Beim Thema Reise herrscht jedoch weitgehend Einigkeit. Dies ergibt eine Recherche von weg.de 30 Jahre nach dem Mauerfall.

Reiseverband: „Hotelgäste von Thomas Cook erneut zur Kasse zu bitten - völlig inakzeptabel“

Der Deutsche Reiseverband (DRV) erhält vermehrt Kenntnis von Hotels, die in Urlaubsdestinationen Pauschalurlauber festhalten, die mit Thomas Cook Deutschland gebucht haben. Nach der Insolvenz des deutschen Reiseveranstalters zwingen sie die Reisenden ein weiteres Mal zur Zahlung.

Auswärtiges Amt erwartet wenige Urlauber in Not wegen Cook-Insolvenz

Trotz des Insolvenzantrags des Reiseanbieters Thomas Cook erwartet das Auswärtige Amt keinen Massenandrang von im Ausland festsitzenden Urlaubern aus Deutschland. In den betroffenen Tourismusregionen sei die Zahl der Mitarbeiter in den Auslandsvertretungen aber verstärkt worden, so ein AA-Sprecher.

CamperBoys gewinnt den Goldenen Koffer

CamperBoys hat die Jury überzeugt und den „Goldener Koffer 2019“ gewonnen. Am Dienstagabend setzte sich das auf die Vermietung und den Verkauf von Campingbussen spezialisierte Start-up im finalen Pitch vom Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft gegen die Konkurrenten durch.

Thomas-Cook-Pleite: Kosten für Hotel und Flüge werden übernommen

Thomas Cook Deutschland hat heute ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Damit kümmert sich nun der Insolvenzversicherer Zurich um die Reisenden, die aktuell in den Urlaubsgebieten unterwegs sind. Dem Deutschen Reiseverband wurde bestätigt, dass die Versicherung die Kosten für z.B. Hotels und Flüge übernimmt.

Schildkrötensuppe zur Eröffnung: Berliner Fernsehturm wird 50

Ein Turm in der Mitte Berlins ist zum Symbol des wiedervereinigten Deutschland geworden. Anfang Oktober 1969, zum 20. Jahrestag der DDR eröffnet, sollte der Fernsehturm auch die Leistungskraft des Sozialismus demonstrieren. Nach dem Mauerfall blieben die Besucher nicht weg.

Deutsche Thomas Cook ist insolvent und will sich von britischer Mutter lösen

Der deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook hat Insolvenzantrag gestellt. Das teilte die Tochter des insolventen britischen Touristikkonzerns am Mittwoch in Oberursel bei Frankfurt mit. Die deutsche Veranstaltersparte mit Neckermann, Öger Tours und Bucher Reisen will sich jetzt von der britischen Mutter lösen.

Staat hilft Condor mit Millionen-Kredit - Deutsche Thomas Cook hofft

Condor erhält Staatshilfe in Millionenhöhe. Hessen soll für die Hälfte des geplanten Hilfskredits bürgen. Auch die deutsche Thomas Cook setzt auf Geld vom Bund. Die Branche zittert mit - denn die Herbstferien sind nahe. Aber auch anderswo herrscht Angst.

Aufatmen bei Condor - Reisebranche muss sich neu sortieren

Die Pleite von Thomas Cook wirbelt die Tourismusindustrie ausgerechnet vor Beginn der Herbstferien in Deutschland durcheinander. Der Markt der Reiseveranstalter muss sich neu sortieren. Eine Frage brennt den Veranstaltern besonders unter den Nägeln.

Sicher alleine verreisen

Am liebsten verreisen die Deutschen zu zweit. Rund 24 Millionen Urlauber 2018 mit einem Partner unterwegs. Wer alleine verreist, hat jedoch viele Freiheiten. Ein Solo-Trip kann mitunter aber auch gefährlich sein. Damit der Urlaub ohne Begleitung gelingt, ist vor allem die Vorbereitung wichtig.

Auf Forschungsreise zum Südpol – Airbnb vergibt „Antarctic Sabbatical“

Airbnb und die NGO Ocean Conservancy haben das „Antarctic Sabbatical“ angekündigt: Fünf Personen bekommen die Gelegenheit, zum entlegensten Kontinent der Erde zu reisen und die Antarktis-Wissenschaftlerin Kirstie Jones-Williams auf ihrer Forschungsmission zu begleiten.

Entscheidung zu Staatskredit für Condor soll in den nächsten Tagen fallen

Die Suche nach Lösungen für den in Bedrängnis geratenen Ferienflieger Condor läuft auf Hochtouren. Wirtschaftsminister Peter Altmaier kündigte eine Entscheidung der Regierung über einen Überbrückungskredit für Condor «in den nächsten Tagen» an. Das Wirtschaftsministerium stehe in engem Kontakt mit dem Finanz- sowie Verkehrsministerium.

Die Herbsturlauber kommen: ADAC Stauprognose für Ende September

Wegen der beginnenden Herbstferien in Hessen und Rheinland-Pfalz an diesem Wochenende erhöht sich der Reiseverkehr auf Deutschlands Autobahnen wieder ein wenig. Vor allem auf den süddeutschen Fernstraßen werden viele Urlauber und Wochenendausflügler in Richtung Alpen und Süden unterwegs sein.

Harzer Tourismusbranche legt im ersten Halbjahr 2019 deutlich zu

Die Tourismusbranche im Harz hat für das erste Halbjahr eine gute Bilanz gezogen. Die Übernachtungszahlen sind nach Angaben des Tourismus-Verbands HTV auf rund 3,86 Millionen gestiegen. Dies seien 3,8 Prozent mehr als von Januar bis Juni 2018.

Thomas-Cook-Passagiere am Flughafen gestoppt: «Mir geht's beschissen»

Passagiere von Tochterunternehmen des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook sind am Montagmorgen am Düsseldorfer Flughafen nicht zu ihren Reisezielen befördert worden. Andere Reisende, die über Unternehmen außerhalb des Thomas-Cook-Konzerns gebucht hatten, konnten fliegen.

Bundesregierung: «Verfolgen Lage bei Thomas Cook»

Die Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook beschäftigt auch die Bundesregierung. Die Lage werde aufmerksam verfolgt, teilte die Bundesregierung am Montag über Twitter mit. Zuvor hatte Thomas Cook Insolvenz angemeldet und sofort den Betrieb eingestellt.

Pilotengewerkschaft: Thomas-Cook-Mitarbeitern «in Rücken gestochen»

Nach Thomas Cook-Pleite hat die Pilotengewerkschaft Balpa Vorwürfe gegen die britische Regierung erhoben. Während es für die Rückholaktion detaillierte Pläne gebe, «wurde der Belegschaft ohne Zögern in den Rücken gestochen», hieß es in einer Mitteilung vom Montag.

140.000 Reisende mit deutschen Thomas-Cook-Veranstaltern im Urlaub

Derzeit sind 140.000 Touristen mit deutschen Reiseveranstaltern von Thomas Cook im Urlaub. Zudem seien «für Reisen mit Abreisen heute und morgen rund 21 000 Gäste gebucht», teilte die Thomas Cook GmbH mit Sitz in Oberursel am Montag auf Nachfrage mit.

Condor darf Thomas-Cook-Fluggäste nicht mehr ans Reiseziel bringen

Zehntausende Menschen sind mit Thomas Cook im Urlaub. Nun hat der britische Reise-Riese den Betrieb eingestellt. Die Folgen spüren auch Touristen aus Deutschland. Condor darf Urlauber, die mit Thomas-Cook-Veranstaltern gebucht haben, nicht mehr an ihr Reiseziel bringen.

Reisekonzern Thomas Cook ist pleite / Condor beantragt Kredit bei Bundesregierung / Deutsche Cook-Töchter stellen Verkauf ein

Der Reiseanbieter Thomas Cook steht vor dem Aus. Letzte Bemühungen um Finanzierungen blieben erfolglos. Jetzt läuft eine riesige Rückholaktion für zehntausende gestrandete Urlauber an. Condor hat bei der Bundesregierung einen Überbrückungskredit beantragt. Deutsche Cook-Töchter verkaufen keine Reisen mehr.

Insolvenzen in der Tourismusbranche

Der Tourismus boomt, die Reiselaune rund um den Globus ist ungebrochen. Doch bei den Reiseanbietern gab es auch schon so manche Insolvenz.

Geldnot bei Thomas Cook: Hotels halten „Urlauber als Geiseln“

Der Reiseanbieter Thomas Cook braucht dringend mehr Geld und verhandelte am Sonntag mit Investoren. Gleichzeitig versuchte das Unternehmen Reisende zu beruhigen, die zuweilen von Hotels festgehalten werden, die Angst um ihr Geld haben.

Neues Reisemagazin für Barrierefreiheit

Für Menschen, die Barrierefreiheit benötigen, ist die Urlaubsrecherche häufig eine Herausforderung. Welche Reiseziele sind barrierefrei? Wird das, was mich interessiert, überhaupt barrierefrei angeboten? Mit dem neuen Magazin „Barrierefrei Erleben“ sollen diese Fragen nun geklärt werden.