300.000 Euro Förderung: Thüringer Schlösser sollen besser vermarktet werden

| Tourismus Tourismus

Mit einer Förderung in Höhe von 300.000 Euro will die Landesregierung die Vermarktung der Schlösser in Thüringen voranbringen. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) übergab am Donnerstag den Förderbescheid an die Stiftung Schloss Friedenstein. Das Geld stammt aus dem Landesprogramm Tourismus.

Mit dem Geld soll unter anderem die Veranstaltungsreihe «Schatzkammer Thüringen» ausgebaut und erweitert werden. Geplant ist etwa ein «Schlösserkindertag» sowie die Veranstaltung «Klingende Schatzkammer». Die Marketing-Offensive läuft zunächst bis Ende 2021 und kostet 375.000 Euro.

«Mit seinen Schlössern, Gärten und Kunstsammlungen verfügt Thüringen über ein einmaliges kulturelles Erbe, das jedes Jahr viele Besucher ins Land zieht», erklärte Tiefensee. Ziel sei es, diesen «kulturellen Schatz mit einem gemeinsamen Ereignis noch stärker erlebbar und damit auch touristisch noch stärker nutzbar zu machen», so Tiefensee.

Die Fördermittel dienten unter anderem dem Ausbau der Internetseiten der «Schatzkammer Thüringen», Plakate, Anzeigen und Radiowerbung, Messen und einen Newsletter für Reiseveranstalter. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.