300.000 Euro Förderung: Thüringer Schlösser sollen besser vermarktet werden

| Tourismus Tourismus

Mit einer Förderung in Höhe von 300.000 Euro will die Landesregierung die Vermarktung der Schlösser in Thüringen voranbringen. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) übergab am Donnerstag den Förderbescheid an die Stiftung Schloss Friedenstein. Das Geld stammt aus dem Landesprogramm Tourismus.

Mit dem Geld soll unter anderem die Veranstaltungsreihe «Schatzkammer Thüringen» ausgebaut und erweitert werden. Geplant ist etwa ein «Schlösserkindertag» sowie die Veranstaltung «Klingende Schatzkammer». Die Marketing-Offensive läuft zunächst bis Ende 2021 und kostet 375.000 Euro.

«Mit seinen Schlössern, Gärten und Kunstsammlungen verfügt Thüringen über ein einmaliges kulturelles Erbe, das jedes Jahr viele Besucher ins Land zieht», erklärte Tiefensee. Ziel sei es, diesen «kulturellen Schatz mit einem gemeinsamen Ereignis noch stärker erlebbar und damit auch touristisch noch stärker nutzbar zu machen», so Tiefensee.

Die Fördermittel dienten unter anderem dem Ausbau der Internetseiten der «Schatzkammer Thüringen», Plakate, Anzeigen und Radiowerbung, Messen und einen Newsletter für Reiseveranstalter. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.

Airbnb und die Tripadvisor Group kooperieren bei Touren, Aktivitäten und Attraktionen. Noch 2026 soll eine Auswahl aus dem Bestand von mehr als 425.000 Erlebnissen der Tripadvisor Group über Airbnb buchbar werden.

Wer verreist, lässt mehr zurück als den Arbeitsalltag. Das zeigt eine repräsentative Befragung von HolidayCheck. 86 Prozent der Befragten fassen während einer Reise konkrete Vorsätze für die Zeit danach. Besonders häufig geht es dabei um Erholung und Selbstfürsorge.

Der deutsche Incoming-Tourismus kann in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 trotz schwieriger Marktbedingungen Zugewinne erzielen. In der zweiten Jahreshälfte ist nach Einschätzung der Deutschen Zentrale für Tourismus weiteres Wachstum möglich.

Stark riechendes Essen, Videos ohne Kopfhörer und Selfie-Aktionen am Fenster: Für viele Flugreisende bedeuten nicht erst mögliche Flugverspätungen Stress, sondern auch das Verhalten der Mitreisenden an Bord, so eine neue Umfrage im Auftrag von Booking.com.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Juni 2,9 Prozent weniger Übernachtungen verbucht als ein Jahr zuvor. Im gesamten ersten Halbjahr 2026 wurde mit 223,8 Millionen Übernachtungen dennoch ein neuer Höchststand für diesen Zeitraum erreicht.

Die Bahn registrierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 989 Übergriffe auf Mitarbeiter und reagiert mit der Einführung von Tonaufzeichnungen bei Bodycams sowie verstärkten Schutzmaßnahmen.

Die Heinz Sielmann Stiftung und der Deutsche Wanderverband haben die Wahl zum Naturwunder des Jahres 2026 gestartet. Bis Ende September stehen neun Naturschauplätze aus sieben Bundesländern zur Online-Abstimmung.

In allen Bundesländern sind Sommerferien, und in Mecklenburg-Vorpommern sind Tausende Urlauber unterwegs. Die landeseigene MV Tourismus GmbH zieht eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Hauptsaison - mit ein paar Wolken am Ferienhimmel.