400 Komparsen testen Abläufe am BER

| Tourismus Tourismus

Rund 400 Freiwillige haben am Dienstag die künftigen Abläufe am geplanten Hauptstadtflughafen BER geprobt. Dabei handelte es sich erstmals nahezu ausschließlich um Teilnehmer, die nicht zum Unternehmen gehörten, teilte der Flughafen mit.

Schon in den Tagen und Wochen zuvor hatte es Komparsentests gegeben, diese waren aber hauptsächlich mit Mitarbeitern bewältigt worden. Nur vereinzelt waren auch andere Freiwillige dabei. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup begrüßte die Teilnehmer am Dienstag persönlich vor Ort und auf Twitter: «Vielen Dank für Ihre Neugier», hieß es dort.

Bis zur Eröffnung des BER sollen insgesamt rund 9.000 Komparsen alle Abläufe auf die Probe stellen. Sie testen unter anderem den Check-In, die Gepäckabgabe, Sicherheitskontrollen sowie Ankünfte.

Ende Oktober soll der neue Hauptstadtflughafen BER mit rund neun Jahren Verspätung den Betrieb aufnehmen. Inzwischen haben die zuständigen Baubehörden die Nutzung des Hauptterminals T1 freigegeben. Ob auch der Terminal 2 bis dahin fertig wird, bleibt weiter fraglich. Aufgrund der Corona-Krise rechnen die Betreiber aber ohnehin mit einer deutlich reduzierten Auslastung, wenn die ersten Flugzeuge starten.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit mehreren Neuheiten startet der Europa-Park in Rust in die neue Saison. Ein neuer Themenbereich sowie neue gastronomische Angebote winken Besucherinnen und Besuchern zum offiziellen Saisonstart am 28. März.

Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen am Bodensee: Ab Samstag soll die Marienschlucht wieder begehbar sein. Was Familien, Wanderer und Naturliebhaber dort erwartet.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH entwickelt ein dezentrales Hotelkonzept, das bestehende Dorfstrukturen nutzt und Leerstände reduzieren soll. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt verzichtet auf Neubauten und integriert lokale Betriebe in die touristische Wertschöpfung.

Die Schweiz plant eine zusätzliche Gebühr für Autofahrer, die das Land nur durchqueren. Das Parlament hat einer entsprechenden Transitabgabe für ausländische Reisende zugestimmt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung der Transitgebühr steht derzeit noch nicht fest.

Der Nahost-Krieg bringt Bewegung in den Reisemarkt: Urlauber meiden einzelne Regionen, wählen andere Ziele und müssen sich womöglich auf steigende Preise einstellen.

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.

Ein Tag früher ankommen als gebucht, das hört sich erst mal gut an. Doch es ist auch eine zusätzliche Hotelnacht. Ob eine Fluggesellschaft dafür aufkommen muss, hat ein Gericht in Bayern beschäftigt.