81 Prozent der Deutschen wollen im nächsten Jahr verreisen

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Eine von Amadeus in Auftrag gegebene Umfrage unter Verbrauchern in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Russland, Singapur, Spanien, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigt, dass die Reiselust groß ist. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass mehr Klarheit über Reisebeschränkungen und Richtlinien der Schlüssel zu mehr Vertrauen der Reisenden ist.

Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Reisenden gab an, dass die derzeitigen internationalen Richtlinien darüber, wohin und wie man reist, verwirrend sind, was sie davon abhält, Geschäfts- und/oder Urlaubsreisen zu buchen. Die größte Sorge der deutschen Reisenden ist die Selbstisolierung/Quarantäne vor und nach der Reise (39 Prozent), gefolgt von der Änderung von Reisebeschränkungen, die zu Last-Minute-Stornierungen (38 Prozent) und der Nicht-Erstattung für bereits getätigte Buchungen (37 Prozent) führen können.

Gleichzeitig zeigen sich die Reisenden immer offener gegenüber Technologie-Lösungen und sind bereit, Gesundheitsdaten weiterzugeben, damit sie wieder reisen können.

Auf die Frage nach der Bereitschaft, persönliche Gesundheitsdaten zu teilen, zeigen die Umfrageergebnisse: 

  • 93 Prozent der Reisenden weltweit wären bereit, persönliche Daten für die effektive Nutzung von digitalen Gesundheitspässen oder -zertifikaten zur Verfügung zu stellen – ein leichter Anstieg gegenüber 91 Prozent im Februar 2021. In Deutschland liegt der Wert mit 91 Prozent etwas unter dem weltweiten Durchschnitt. Dabei sind 70Prozent der deutschen Reisenden eher bereit, digitale Gesundheitsdaten für internationale Reisen als für Inlandsreisen (43 Prozent) zu teilen. 
  • Fast die Hälfte (48 Prozent) der Geschäftsreisenden weltweit wäre bereit, ihre Gesundheitsdaten für den Besuch einer Konferenz oder Veranstaltung zur Verfügung zu stellen, verglichen mit 52 Prozent in Deutschland. Im Vergleich dazu würden 36% der Urlaubsreisende (30 Prozent der deutschen Reisenden) ihre digitalen Daten für einen Ausflug oder eine Aktivität am Reiseziel teilen.  

Auf die Frage, welche Technologie das Vertrauen in das Reisen in den nächsten 12 Monaten erhöhen würde, sind mobile Lösungen nach wie vor am beliebtesten. Als wichtigste Technologien werden weltweit gesehen:   

  • Mobile Anwendungen, die Benachrichtigungen und Warnungen während der Reise liefern (44 Prozent)
  • Self-Service-Check-in (41 Prozent)
  • Kontaktlose mobile Zahlungen (zum Beispiel Apple oder Google Pay, Paypal, Venmo) (41 Prozent)
  • Automatisierte und flexible Stornierungsbedingungen (40 Prozent) 

Für deutsche Reisenden sind 

  • Automatisierte und flexible Stornierungsbedingungen (42 Prozent)
  • Mobile Anwendungen, die Benachrichtigungen und Warnungen während der Reise liefern (41 Prozent)
  • App zur Speicherung digitaler Gesundheitsdaten (40 Prozent)

die wichtigsten Technologien, die das Vertrauen in das Reisen in den nächsten 12 Monaten steigern würden.

Mobile Anwendungen und kontaktlose Technologien haben sich in allen drei Studien als die wichtigsten Technologien herauskristallisiert, wobei mit dieser Studie automatisierte und flexible Stornierungsrichtlinien hinzugekommen sind. 

Die Studie ist die Dritte in einer Serie von Umfragen zur Reisestimmung, in der Amadeus regelmäßig die Stimmung und die Bedenken der Reisenden untersucht, um die Branche bei der Transformation des Reisens auf effektive Weise zu unterstützen. Sowohl die Umfrage "Rethink Travel 2020" (September 2020) als auch die Umfrage "Rebuild Travel Digital Health" (Februar 2021) haben gezeigt, wie Technologie dazu beitragen kann, das Vertrauen der Reisenden zu stärken. Amadeus hat diese Frage erneut aufgegriffen, um zu sehen, wie sich das Vertrauen der Reisenden seit September 2020 verändert hat. 97% der Reisenden sagen jetzt, dass Technologie ihr Vertrauen in die Reise erhöhen wird, gegenüber 91 Prozent im Februar 2021 und 84 Prozent im September 2020, was ein zunehmendes Vertrauen der Reisenden in Technologie zeigt.  

Im Hinblick auf die Zukunft des Reisens und der Nachhaltigkeit zeigte die Umfrage auf, welche Lösungen nach Meinung der Reisenden der Branche helfen könnten, langfristig nachhaltiger zu werden. Die Ergebnisse zeigen:

  • Fast die Hälfte (46 Prozent) der Reisenden wünscht sich eine größere Verfügbarkeit umweltfreundlicher Verkehrsmittel, zum Beispiel Elektroflugzeuge oder -züge. (DE 38 Prozent)
  • Ein ähnlicher Prozentsatz (44 Prozent) glaubt, dass es von Vorteil wäre, wenn nachhaltige Reisen wettbewerbsfähiger würden. 46 Prozent der deutschen Reisenden teilen diese Meinung.
  • 41 Prozent glauben, dass Transparenz in Bezug auf die Nachhaltigkeitspolitik der Reiseunternehmen hilfreich wäre. (DE 35 Prozent)

Obwohl die Bereitschaft, im nächsten Jahr zu verreisen, hoch ist, muss die Reisebranche überlegen, wie sie auf die sich ändernden Anliegen der Reisenden reagieren kann, da sich das Reiseumfeld weiter anpasst. Die drei größten Bedenken der Reisenden sind: 

  • Befürchtung, sich auf Reisen mit COVID-19 anzustecken (41 Prozent) (DE 31 Prozent)
  • Selbstisolierung oder Quarantäne vor und nach der Reise (41 Prozent) (DE: 39 Prozent)
  • Sich ändernde Reisebestimmungen, die zu Stornierungen in letzter Minute führen (37 Prozent) (DE 38 Prozent)

Im Vergleich zu den vorangegangenen Studien bleibt die Befürchtung, sich mit dem Virus anzustecken, neben der Selbstisolierung oder Quarantäne eine der Hauptsorgen der Reisenden.

"Die Reisebranche steht angesichts von COVID-19 immer noch vor vielen Herausforderungen, aber wir sehen positive Schritte, da die Reisebeschränkungen aufgehoben werden und die Entwicklungen bei den digitalen Gesundheitszertifikaten weltweit voranschreiten“, sagt Decius Valmorbida, President, Travel von Amadeus.„Diese Studie zeigt, dass die Reiselust weiter wächst und dass Reisende sich auf Fortschritte in Bereichen wie berührungslose Technologie, digitale Gesundheit und nachhaltiges Reisen freuen. Jetzt ist es an der Zeit, noch genauer auf die Bedürfnisse der Reisenden zu schauen, damit wir unsere Branche so umgestalten können, dass sie reiseorientierter, widerstandsfähiger und nachhaltiger wird." 

„Die Studie zeigt sehr deutlich, dass Technologie zukünftig eine noch stärkere und zentrale Rolle im internationalen Reiseverkehr spielen wird, sagt Uta Martens, Geschäftsführerin von Amadeus in Bad Homburg. Zu diesen Technologien zählen neben Lösungen, die kontaktlose und biometrische Prozesse unterstützen zum Beispiel auch digitale Gesundheitspässe, die in Zeiten der Pandemie ein sicheres und sorgloses Reisen ermöglichen. Laut der Studie sind 9 von 10 deutschen Reisenden bereit, persönliche Daten für die digitale Abwicklung einer Reise zur Verfügung zu stellen. Uns ist bewusst, dass die Reisenden dabei ein hohes Vertrauen in Lösungen wie beispielsweise unsere Amadeus Traveler ID setzen.“

"Diese dreiteilige Umfrage hat die wesentliche Rolle hervorgehoben, die sowohl Technologie als auch Daten für die Erholung unserer Branche und die Stärkung des Vertrauens der Reisenden spielen müssen“, ergänzt Francisco Pérez-Lozao Rüter, President, Hospitality bei Amadeus. „Speziell im Gastgewerbe sehen wir, wie unsere Hotelkunden Lösungen implementieren, die das Erlebnis ergänzen und rationalisieren, ohne die menschliche Note zu verlieren, und gleichzeitig Daten nutzen, um sich besser auf die Anforderungen der Gäste vorzubereiten. Wir bei Amadeus setzen uns für eine bessere Branche ein und arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um die Tools dafür bereitzustellen."


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