Bayern startet Initiative „Bayern.Vision.Tourismus“

| Tourismus Tourismus

Die bayerische Tourismusministerin Michaela Kaniber hat im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in der Münchner Residenz die Initiative Bayern.Vision.Tourismus ins Leben gerufen. Vertreter aus Verbänden, Kommunen und verschiedenen Regionen sollen in diesem Prozess gemeinsam die künftige Strategie für den Tourismus im Freistaat erarbeiten.

Als Grundlage für den Prozess diente eine Online-Befragung, an der sich nach Angaben des Ministeriums mehr als 1.100 Personen aus der Branche beteiligten. Die Ministerin wertete die Resonanz als Zeichen für das Interesse der Akteure, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Ergebnisse der Umfrage sollen als Ausgangspunkt dienen, um klare Prioritäten für die weitere Arbeit innerhalb der Initiative zu definieren.

Regionale Wertschöpfung als Leitmotiv

Die Auswertung der Befragung verdeutliche nach Auskunft der Ministerin die Rolle des Tourismus als wirtschaftlicher Motor und Gewinn für die lokale Lebensqualität. Ein zentrales Ergebnis sei die Bedeutung der Regionalität, insbesondere die Verbindung von Tourismus, Landwirtschaft und regionalen Lebensmitteln. Die Ministerin betonte dabei das Potenzial, das in der Zusammenarbeit vor Ort sowie in den Kulturlandschaften liege, um Gästen eine authentische Erfahrung zu ermöglichen.

Die Leitung der neuen Initiative übernimmt der ehemalige Staatsminister Dr. Marcel Huber. Nach der Auftaktveranstaltung startete unmittelbar die fachliche Arbeit in verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen. Diese fokussieren sich laut Ministerium auf die Bereiche regionale Wertschöpfung, Finanzierung, Tourismusakzeptanz sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. In den kommenden Wochen sollen diese Gremien konkrete Vorschläge und Maßnahmen formulieren, um den Tourismus nach den Vorstellungen der Branche resilienter und regionaler auszurichten.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.

Früher war der Sommerurlaub immer auch eine Selbstvergewisserung - im Ausland lief vieles nicht so gut wie zu Hause. Heute ist das oft anders. Ein Experte sieht sogar eine Gefahr für die Demokratie.

Im aktuellen PiNCAMP-Ranking für 2026 rücken deutsche Campingplätze stärker in den Fokus der Nutzer. Mit 39 Anlagen in den Top 100 stellt Deutschland die meisten Standorte im europäischen Vergleich.

Während der Branchenverband bundesweit von sinkenden Umsätzen berichtet, ziehen Freizeit- und Erlebnisparks im Norden eine positivere Zwischenbilanz des Sommers. Sie nennen dafür auch Gründe.

Urlaub kann manchmal hektisch werden. Deshalb setzen viele Reisende inzwischen auf Slow Travel. Das bedeutet, dass du weniger Orte bereist, aber dafür mehr Zeit an jedem einzelnen verbringst. Wir stellen dir das Konzept im Folgenden vor.