Accor sucht mit "Masters of Travel" nach Lösungen für neue Ära des Geschäftsreisens

| Tourismus Tourismus

Accor hat am 9. und 10. Mai 2023 im Rahmen des Expertengremiums „Masters of Travel“ erneut zehn führende Unternehmen aus ganz Europa in Brüssel an einen Tisch gebracht. Ziel ist, eine Vision für Geschäftsreisen und Corporate Meetings nach der Pandemie zu entwickeln.  

Auch bei der nunmehr dritten Edition kamen unter Führung von Accor wieder europäische Führungskräfte, verantwortlich für den Bereich Geschäftsreisen, aus zehn verschiedenen Branchen zusammen, um gemeinsam die Zukunft dieses Sektors zu erörtern. Die Unternehmen stammen aus den verschiedensten Industriezweigen und Branchen, von Tech, Recht, Energie, Engineering, FMCG und Pharmazeutik bis hin zum Dienstleistungs-Sektor. 

Auf der Agenda standen verstärkt die Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG), die für Geschäftsreiseveranstalter und das Gastgewerbe immer wichtiger werden. Dazu passt auch, dass der CO2-Abdruck des Masters of Travel-Meetings selbst mithilfe von Accors Emissionsrechner berechnet und durch sogenannte „Carbon Credits“ kompensiert wurde. Diese sogenannten Kredite stehen für eine Investition in die Reduzierung von Emissionen, um den Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft voranzutreiben. 

Weitere Kernthemen waren intelligente Möglichkeiten der Zahlungsabwicklung für Unternehmen, der wachsende Trend von Geschäftsreisenden, Arbeits- und Freizeitreisen zu kombinieren, und die Frage, wie die Hotellerie Geschäftsreisende durch ihre Treueprogramme besser unterstützen kann.

Sabine Toplak, Vice President Corporate & TMC Sales Accor Europe & North Africa und Co-Gastgeberin von Masters of Travel, kommentiert: „Die Welt der Geschäftsreisen verändert sich weiterhin rasant, und sowohl Kunden als auch die Hospitality-Industrie müssen lernen, sich an die neuen Anforderungen und Prioritäten von Unternehmen und Geschäftsreisenden anzupassen. Das Masters of Travel-Gremium ist daher von unschätzbarem Wert, wenn es darum geht, wie wir unser Denken über Geschäftsreisen weiterentwickeln. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir diesen Dialog fortsetzen, um die Bedürfnisse von Unternehmen besser verstehen und gemeinsam Lösungen entwickeln zu können, die ihren Zielen entsprechen." 

Die Ergebnisse, Erkenntnisse und Maßnahmen des Gremiums werden von Accor in den nächsten Monaten im Rahmen dreier Reports geteilt, aufgeteilt auf die Schwerpunkte Freizeitreisen, Geschäftsreisen und MICE.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes und des Deutschen Instituts für Tourismusforschung zeigt eine hohe Reisebereitschaft für den Sommer. Trotz gestiegener Kraftstoff- und Kerosinpreise planen 62 Prozent der Deutschen eine Urlaubsreise.

Rund zwei Stunden ging nichts mehr bei der Deutschen Bahn. Welchen Grund der Konzern nannte, was Reisende erlebten und wie lange es wohl noch Verspätungen und Ausfälle geben wird.

Der große Freizeitpark-Check für das Jahr 2026 kürt den südbadischen Europa-Park zum besten Freizeitpark in Deutschland. Neben den Branchenriesen überzeugen im aktuellen Ranking vor allem regionale Familienparks und spezialisierte Anlagen.

Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen - und Verspätungen: Ist die Klimaanlage an Bord defekt, kann es in Flugzeugen schnell unangenehm werden. Was steht Passagieren zu, wenn sich die Kabine unerträglich aufheizt?

Braunwald beendet den klassischen Skibetrieb ab der Wintersaison 2026/27. Die Sportbahnen begründen den Schritt mit anhaltenden Verlusten und veränderten klimatischen Bedingungen, während ein gemeinsamer Zukunftsprozess die weitere touristische Entwicklung der Destination vorbereiten soll.

PiNCAMP meldet Veränderungen im Buchungsverhalten von Campern in Europa. Nach Daten der Plattform wachsen Buchungen im Frühjahr und Herbst stärker als in den klassischen Sommerferien, während nordeuropäische Reiseziele zulegen.

Pierre & Vacances-Center Parcs hat ein vollständig finanziertes Übernahmeangebot von Mubadala Capital erhalten. Die geplante Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung wesentlicher Aktionäre und weiterer Genehmigungen.

Mehr als eine Milliarde Euro liegen im Reisesicherungsfonds – Tui kritisiert eine fehlende Anlagestrategie und fordert spürbare Entlastung für die Branche, und damit für die Urlauber.

Der Sommer-Reisereport 2026 von Opodo zeigt eine anhaltend starke Nachfrage der deutschen Urlauber nach südeuropäischen Zielen, angeführt von Spanien. Gleichzeitig gewinnen Ziele wie Lanzarote und Podgorica stark an Beliebtheit.

Die Staatsanwaltschaft München hat das Ermittlungsverfahren zur Insolvenz der FTI Group eingestellt, da sich der Verdacht auf Insolvenzverschleppung oder Betrug nicht erhärtet hat.