Aida verlängert Kreuzfahrt-Pause

| Tourismus Tourismus

Wegen der Verlängerung des Lockdowns und der Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus, unterbricht die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises die Kreuzfahrtsaison länger als geplant.

Man hoffe, diese «nach einer deutlichen Entspannung des Infektionsgeschehens in Deutschland» ab 6. März fortsetzen zu können, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Ursprünglich sollten Schiffe schon Mitte Januar wieder rund um die Kanarischen Inseln kreuzen.

Das sei wegen der neuen deutschen Corona-Bestimmungen nicht möglich, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Auch andere Regionen könnten wegen der dortigen Situation derzeit nicht angefahren werden.

Im März sollen dann Fahrten um die Kanaren, in Nordeuropa und im Mittelmeer den Auftakt machen. Gäste, deren Reisen nicht wie ursprünglich geplant durchgeführt werden können, würden umgehend informiert, heißt es in der Mitteilung. Aida biete Umbuchungen an.

Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben wieder per Telefon und E-Mail erreichbar. Es hatte zuletzt wegen erheblicher IT-Probleme sogar Kreuzfahrten absagen müssen. In Medien war über einen möglichen Hackerangriff spekuliert worden. Die Rostocker Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen übernommen. Aida wollte sich zu den Hintergründen nicht äußern. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.

Tagesgäste trugen 2025 einer dwif-Studie zufolge rund 2,72 Milliarden Euro und damit etwa die Hälfte zum touristischen Bruttoumsatz in Brandenburg bei. Insgesamt erzielte die Tourismus- und Freizeitwirtschaft des Landes 5,46 Milliarden Euro.

Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.

Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.

Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.

Der Flughafen Münster/Osnabrück führt 2026 das deutsche Flughafen-Ranking von Fit Reisen an. Auch im europäischen Vergleich schneiden kleinere Airports vielfach besser ab als große Drehkreuze.

Das Erstarken der AfD nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Folgen für das Urlaubsland. Das zeigen Rückmeldungen von Gästen. Wie Touristiker darauf reagieren.

Die Nordseeküste meldet stabile Nachfrage, Usedom eine gute bis sehr gute Buchungslage. Im Harz fällt die Nachfrage regional schwächer aus. Nach Angaben der von dpa befragten Touristiker sind weiterhin Unterkünfte verfügbar.

 

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.