Air New Zealand hebt Tattoo-Verbot auf

| Tourismus Tourismus

Air New Zealand hat in der vergangenen Woche angekündigt, dass alle Mitarbeiter künftig ihre Tattoos bei der Arbeit zeigen dürfen. Durch den Schritt soll die Diskriminierung der Maori-Bevölkerung vermieden werden, die häufig traditionell im Gesicht oder auf den Armen tätowiert sind. Ab dem 1. September können daher alle neuen und bestehenden Mitarbeiter ihre Tattoos auch dann sichtbar machen, wenn sie ihre Uniform oder normale Geschäftskleidung tragen.

„Ich bin sehr stolz darauf, diese Ankündigung zu machen. Es stärkt unsere Position an der Spitze der Luftfahrtindustrie, indem es Vielfalt fördert und es den Mitarbeitern ermöglicht, Individualität oder kulturelles Erbe auszudrücken“, erklärte CEO Christopher Luxon.

„In Gesprächen, die wir in den letzten fünf Monaten mit Kunden und unseren eigenen Mitarbeitern im In- und Ausland geführt haben, wurde klar, dass die Akzeptanz von Tattoos in Neuseeland wächst, insbesondere als Mittel des kulturellen und individuellen Ausdrucks. Die Forschung zeigt, dass jeder fünfte erwachsene Neuseeländer mindestens eine Tätowierung hat, wobei mehr als 35 Prozent der Personen unter 30 Jahren tätowiert sind."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.