Airbnb-Analyse zeigt die günstigsten Naturregionen Deutschlands

| Tourismus Tourismus

Airbnb hat eine Auswertung der Übernachtungskosten in naturnahen Regionen Deutschlands für das Kalenderjahr 2025 vorgelegt. Wie das Unternehmen mitteilte, zeigt die Datenerhebung eine deutliche Verschiebung der Buchungspräferenzen. Fast zwei Drittel der von deutschen Gästen über Airbnb gebuchten Übernachtungen im Inland wurden im Jahr 2025 außerhalb von Städten verbracht. Laut den Angaben des Portals ist das Interesse an Naturreisen in den vergangenen drei Jahren mehr als doppelt so stark gewachsen wie die Nachfrage nach Städtereisen. Die Untersuchung bildet die Basis für einen Preisvergleich zwischen verschiedenen ländlichen Destinationen, wobei die Differenzen der Durchschnittspreise bis zu 80 Euro pro Nacht erreichen.

Landkreis Wolfenbüttel mit niedrigsten Durchschnittspreisen

Die Auswertung identifiziert den niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel mit einem durchschnittlichen Preis von 92,90 Euro pro Übernachtung als die kostengünstigste Region im Vergleich der naturnahen Ziele. Dicht darauf folgt die Region Teutoburger Wald, die sich über Teile von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen erstreckt, mit einem Durchschnittswert von 95,08 Euro. Nach Angaben des Unternehmens liegen weitere Gebiete wie der Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt mit 100,09 Euro sowie die bayerische Region Bamberg-Amberg-Coburg mit 101,55 Euro im unteren Preissegment. Ebenfalls unter der Marke von 105 Euro rangiert das Saarland, während das Vogtland, die Schwäbische Alb und die Region Meißen Durchschnittswerte zwischen 103 und 106 Euro aufweisen.

Küstenregionen und Gebirgslagen führen das bundesweite Preisranking an

Am oberen Ende der Skala liegt nach Mitteilung von Airbnb die Nordseeküste in Schleswig-Holstein, wo Gäste im Durchschnitt 176,74 Euro pro Nacht zahlten. Trotz dieses hohen Durchschnittswerts weist das Unternehmen darauf hin, dass 22 Prozent der dortigen Unterkünfte für weniger als 100 Euro angeboten werden. Ein Drittel der Angebote bewege sich preislich zwischen 101 und 150 Euro. Hinter der Nordseeküste folgen die Uckermark mit 175,34 Euro, das Allgäu mit 172,67 Euro und das Sauerland mit 168,55 Euro als weitere hochpreisige Gebiete. Auch für die Mecklenburgische Seenplatte wurde ein Durchschnittspreis von 164,17 Euro ermittelt, was die Region ebenfalls im oberen Segment der Preisstatistik positioniert.

Zahlungsmodalitäten bei Buchungen mit flexiblen Stornierungsbedingungen

Zusätzlich zu den Preisdaten verwies der Anbieter auf bestehende Buchungsoptionen für die Reiseplanung. Wie der Veranstalter mitteilt, können Gäste bei Unterkünften mit moderaten oder flexiblen Stornierungsbedingungen die Option nutzen, den Betrag erst kurz vor Ablauf der kostenlosen Stornierungsfrist zu begleichen. Diese Regelung ermögliche eine Reservierung ohne sofortige Vorauszahlung. Das Unternehmen nennt als Beispiel für Unterkünfte in den günstigen Regionen unter anderem Objekte in Detmold, Aschersleben oder im Landkreis Wolfenbüttel, die im Rahmen der Marktanalyse untersucht wurden.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.

Eine Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes und des Deutschen Instituts für Tourismusforschung zeigt eine hohe Reisebereitschaft für den Sommer. Trotz gestiegener Kraftstoff- und Kerosinpreise planen 62 Prozent der Deutschen eine Urlaubsreise.