Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet. Je nach Police erhalten Gäste zwischen 50 und 1.000 Euro pro Tag.
Der „Wetterschutz“ ist als parametrische Versicherung ausgestaltet. Dabei müssen Reisende weder einen Schaden dokumentieren noch selbst eine Meldung einreichen. Stattdessen wird der Niederschlag automatisch erfasst und die Auszahlung ausgelöst, sobald die vereinbarte Schwelle erreicht ist.
Versicherung lässt sich bei der Buchung hinzufügen
Gäste können den Versicherungsschutz beim Abschluss einer Buchung hinzufügen. Die Kosten betragen nach Angaben von Airbnb im Durchschnitt rund 4,9 Prozent des Reisepreises und sind auf zehn Prozent begrenzt.
Während des Aufenthalts wird der Niederschlag am Standort der Unterkunft automatisch überprüft. Dafür werden unabhängige Radar-, Satelliten- und Vorhersagedaten herangezogen. Gäste sollen eine Benachrichtigung erhalten, sobald die Voraussetzungen für eine Auszahlung erfüllt sind. Die konkrete Auszahlungssumme ist im jeweiligen Zertifikat festgelegt.













