Airbnb bietet Gästen bei Regen Geld zurück

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Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet. Je nach Police erhalten Gäste zwischen 50 und 1.000 Euro pro Tag.

Der „Wetterschutz“ ist als parametrische Versicherung ausgestaltet. Dabei müssen Reisende weder einen Schaden dokumentieren noch selbst eine Meldung einreichen. Stattdessen wird der Niederschlag automatisch erfasst und die Auszahlung ausgelöst, sobald die vereinbarte Schwelle erreicht ist.

Versicherung lässt sich bei der Buchung hinzufügen

Gäste können den Versicherungsschutz beim Abschluss einer Buchung hinzufügen. Die Kosten betragen nach Angaben von Airbnb im Durchschnitt rund 4,9 Prozent des Reisepreises und sind auf zehn Prozent begrenzt.

Während des Aufenthalts wird der Niederschlag am Standort der Unterkunft automatisch überprüft. Dafür werden unabhängige Radar-, Satelliten- und Vorhersagedaten herangezogen. Gäste sollen eine Benachrichtigung erhalten, sobald die Voraussetzungen für eine Auszahlung erfüllt sind. Die konkrete Auszahlungssumme ist im jeweiligen Zertifikat festgelegt.

Chubb übernimmt Versicherungsschutz für zehn europäische Länder

Versicherer des Angebots ist Chubb. Berechtigte Gäste mit Wohnsitz in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Schweden und Spanien können den „Wetterschutz“ für Reisen im Inland und im Ausland abschließen.

Für Gäste in Dänemark, Polen und Schweden handelt es sich dabei nach Angaben von Airbnb um die erste Versicherung, die das Unternehmen in diesen Ländern anbietet. Die Regelung gilt für Aufenthalte, bei denen der Versicherungsschutz entsprechend der Police abgeschlossen wurde.

Die Höhe der Auszahlung bewegt sich zwischen 50 und 1.000 Euro je Tag. Entscheidend ist nicht ein individuell nachgewiesener Schaden, sondern allein die in der Versicherungspolice definierte Niederschlagsschwelle.

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