Airbus startet Testflüge mit neuem Lufttaxi

| Tourismus Tourismus

 Airbus will im kommenden Jahr das erste Modell eines Lufttaxis bei Testflügen auf die Probe stellen. Der CityAirbus sei in den vergangenen Monaten bereits mehrfach im Hubschrauberwerk im schwäbischen Donauwörth erfolgreich abgehoben, sagte Airbus-Sprecher Gregor von Kursell am Dienstag. Es habe sich aber nur um bodennahe Test gehandelt, bei dem die Passagierdrohne auch angeseilt gewesen sei. Zuerst hatte die «Augsburger Allgemeine» über die ersten Testflüge mit dem neuen Fluggerät berichtet.

Airbus hatte im März sein Lufttaxi-Modellprojekt in Ingolstadt vorgestellt. Die oberbayerische Großstadt soll Modellregion für Lufttaxis werden. Auch andere Hersteller arbeiten derzeit an der Technologie und wollen in den nächsten Jahren solche Fluggeräte auf den Markt bringen.

Der CityAirbus ist ein elektrisches Luftfahrzeug mit acht Rotoren, das senkrecht starten und landen kann. Es soll ohne Piloten bis zu vier Passagiere auf festen Routen transportieren und beispielsweise von Stadtzentren zu Flughäfen bringen.

Im Jahr 2020 soll das Lufttaxi dann auf einem Gelände bei Manching nahe Ingolstadt getestet werden. Dort gebe es ausreichend Platz für Flüge, sagte Kursell. In Donauwörth habe die Maschine wegen der angrenzenden Stadt nicht frei fliegen können, erläuterte der Airbus-Sprecher.

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Lufthansa startet ihr neues Servicekonzept FOX auf der Langstrecke. Mit einer Investition von 70 Millionen Euro werden die kulinarischen Angebote und die Ausstattung in allen Reiseklassen, von der Business Class bis zur Economy Class, umfassend erneuert.

Die WHO meldet mehrere Fälle einer Atemwegserkrankung auf einer Atlantik-Kreuzfahrt. Der Virus wird durch Nagetier-Kot übertragen, in seltenen Fällen auch von Mensch zu Mensch.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb öffnen beliebte Berghütten wieder für die Sommersaison. Wo Wanderer jetzt einkehren und die Aussicht genießen können. Ein Überblick zu fünf möglichen Zielen.

Eine aktuelle Expedia-Studie belegt, dass Reisende pro Trip durchschnittlich 500 US-Dollar für Zusatzkäufe ausgeben. Besonders die Generation Z zeigt sich dabei kauffreudig und offen für neue Marken sowie flexible Zahlungsmodelle.

Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.

Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Eine neue Auswertung zeigt die beliebtesten Radfernwege Deutschlands für das Jahr 2026. Während der Weserradweg seine Spitzenposition verteidigt, zeigt sich ein deutlicher Trend zu Flussradwegen und Routen im süddeutschen Raum.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben angekündigt, ihre Berliner Basis zum 24. Oktober 2026 zu schließen. Betroffen sind sieben stationierte Flugzeuge, die an andere Standorte innerhalb Europas verlagert werden sollen. Gleichzeitig soll das Flugangebot im Winterflugplan um 50 Prozent reduziert werden, wie das Unternehmen mitteilt.