Alltours erweitert Fernreiseangebot

| Tourismus Tourismus

Alltours verstärkt sein Fernreiseangebot für die kommende Wintersaison 2025/26. Das Unternehmen hat angekündigt, die Kapazitäten für Reisen nach Asien, in die Karibik und in den Indischen Ozean deutlich auszubauen. Zwei neue Ziele, die Karibikinsel Jamaika und Los Cabos im Süden der mexikanischen Halbinsel Baja California, sind ebenfalls im Programm.

Jan Mayer, Geschäftsführer Touristik und Finanzen bei Alltours, erläutert die Strategie: „Fernreisen sind eines unserer am stärksten wachsenden Segmente. Wir haben daher unsere Flug- und Hotelkontingente für die kommende Saison für alle Fernreisezielen erweitert und auch unser Angebot an Rundreisen ausgebaut.“ Er weist zudem darauf hin, dass durch die Dollarkursentwicklung einige Ziele im Vergleich zum Vorjahr preisgünstiger angeboten werden können. Zu den bereits etablierten beliebten Zielen gehören die Malediven, Thailand, Mauritius, Mexiko, Kuba und die Dominikanische Republik.

Flugverbindungen und neue Destinationen

Alltours wird im Winter 2025/26 insgesamt 26 Fernziele anfliegen. Dafür kooperiert der Veranstalter mit 28 Fluggesellschaften, die ab 15 Flughäfen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden abheben. Condor fungiert als Hauptflugpartner und bietet Zubringerflüge zum Drehkreuz Frankfurt an. Bei Pauschalreisen sind die Rail&Fly-Tickets für die Bahnanreise zum Abflughafen stets inklusive.

Die neu ins Programm aufgenommene Destination Jamaika wird zweimal wöchentlich mit Condor von Frankfurt nach Montego Bay angeflogen. Das Hotelangebot umfasst unter anderem Häuser bekannter Marken wie Iberostar, RIU und Grand Palladium.

Los Cabos in Mexiko ist ebenfalls neu im Katalog. Ab dem 3. November fliegt Condor zweimal wöchentlich direkt von Frankfurt dorthin. Ergänzend bietet Alltours im Herbst 2025 und Frühjahr 2026 tägliche Linienflugverbindungen mit Lufthansa über Mexiko-Stadt an. Das Hotelangebot reicht von Komfort- bis zu Luxus-All-inclusive-Häusern.

Ausbau in etablierten Zielgebieten

Die Dominikanische Republik bleibt Alltours' volumenstärkstes Fernreiseziel. Das Angebot wurde in den Regionen Miches Playa Esmeralda, Juan Dolio und Bayahibe sowie bei Stadthotels in Santo Domingo erweitert. Flugverbindungen bestehen unter anderem mit Condor, Discover Airlines und Air Europa. Auch neue Linienflugoptionen über Paris nach Punta Cana werden für den Winter angeboten.

Kuba wird trotz wirtschaftlicher Herausforderungen als günstiges Karibikziel positioniert, dessen Tourismussektor in Varadero und Havanna von Engpässen weitgehend ausgenommen sei. Alltours verweist auf gesunkene Preise aufgrund rückläufiger Gästezahlen aus Russland und Kanada.

Für Thailand, eines der meistgebuchten Ziele in Asien, wurden die Hotelauswahl in Khao Lak, Phuket und Ko Samui erheblich ausgebaut, ebenso in Bangkok, Hua Hin und Pattaya. Tägliche Direktflüge mit Condor ab Frankfurt nach Bangkok und Phuket sowie mit Lufthansa ab München nach Bangkok ergänzen das Angebot.

Im Indischen Ozean bleiben die Malediven das am stärksten gebuchte Ziel. Für den Winter 2025/26 wurden mehrere neue Ferieninseln und Resorts, darunter von Cinnamon Resorts, Universal Resorts und Minor Hotels, ins Programm aufgenommen. Auch Mauritius verzeichnet zunehmende Beliebtheit, insbesondere bei Familien, und das Programm wurde um neue Kapazitäten erweitert.

Erweiterung des Rundreisen-Programms und Frühbuchervorteile

Alltours hat zudem sein Rundreisen-Programm in vielen Fernzielen ausgebaut. Dazu gehören neue Optionen in Kuba, teils mit privaten Unterkünften, und in Mexiko, etwa die „Yucatán Highlights Intensive“. Neu ist auch eine Rundreise durch die Dominikanische Republik, buchbar als Privat- oder Gruppenreise.

Für die kommende Wintersaison bietet Alltours Frühbucherrabatte von bis zu 35 Prozent an, die noch bis Ende September 2025 gelten. Danach reduzieren sich diese im Oktober auf 15 Prozent und entfallen zum 1. November. Jan Mayer rät zur frühen Buchung, um von größerer Auswahl und Preisvorteilen zu profitieren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Auch zum 100-jährigen Bestehen drohen bei der Lufthansa Streiks. Für diesen Donnerstag sind zeitgleich Arbeitsniederlegungen der Piloten sowie des Kabinenpersonals angekündigt. Details zum Flugplan gibt es bislang noch nicht.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus prognostiziert für das Jahr 2026 ein Wachstum von 3,2 Prozent bei den internationalen Übernachtungen. Trotz eines Rückgangs im Vorjahr durch wegfallende Sondereffekte zeigt sich die internationale Reiseindustrie optimistisch.

Ein neuer Bericht von Google skizziert die Zukunft des Tourismus bis 2050. Prognostiziert werden eine Verdoppelung der internationalen Reisen, eine Verschiebung der Marktmacht Richtung Asien und die vollständige Automatisierung von Buchungsprozessen durch Künstliche Intelligenz.

Die Tui Group verzeichnet zum Auftakt des Geschäftsjahres 2026 ein Rekordergebnis. Während das Kreuzfahrtsegment stark wächst und die Verschuldung sinkt, wird die Profitabilität im Hotelbereich infolge von Naturereignissen beeinflusst.

Die Generation Z prägt den Reisemarkt 2026: Trotz steigender Kosten planen junge Urlauber höhere Budgets ein und setzen verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Gleichzeitig zeichnet sich eine klare Abkehr vom Massentourismus ab.

Die 42. Deutsche Tourismusanalyse zeigt: Die Deutschen verreisen so häufig wie seit 20 Jahren nicht mehr und geben dabei Rekordsummen aus. Trotz Inflation und Krisen bleibt der Urlaub das wichtigste Rückzugsgebiet, wobei Fernreisen und klassische europäische Ziele wie Italien und Frankreich besonders profitieren.

Am Urlaub wird zuletzt gespart: Obwohl die europäische Wirtschaft seit Jahren in der Flaute steckt, kommen mehr Gäste nach Bayern als je zuvor. Sie bleiben im Schnitt jedoch nur kurz.

Eine Airbnb-Umfrage zeigt, dass für die Deutschen Erholung und Naturerlebnisse die wichtigsten Gründe für eine Reise sind. Während die Generation Z vermehrt nach Abenteuer und Selbstreflexion sucht, steht bei älteren Reisenden die Entspannung im Vordergrund.

Die Urlaubsinsel Capri greift gegen das Phänomen des Massentourismus durch: Ab dieser Saison gilt dort für die Größe von Touristengruppen eine Obergrenze. Es gibt auch weitere neue Regeln.

Das Wattenmeer gilt als Naturwunder direkt von Niedersachsens Haustür. Das Land feiert das 40-jährige Bestehen des Nationalparks. Doch angesichts vieler Bedrohungen ist nicht allen zum Feiern zumute.