Alltours hebt 2G-Regel für Hotelkette allsun auf

| Tourismus Tourismus

Mit sofortiger Wirkung hebt der Reiseveranstalter alltours die vor gut einem Jahr festgelegte 2G-Regel für Gäste der allsun Hotels auf. Ein Impf-oder Genesenen-Nachweis ist beim Einchecken in den allsun Hotels auf Mallorca, den Kanaren und in Griechenland ab sofort nicht mehr erforderlich. Die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen gelten jedoch weiterhin nach den gesetzlichen Vorschriften der einzelnen Länder.

„Wir gehen davon aus, dass durch die Omikron-Variante mindestens im kommenden Sommer die Corona-Pandemie in eine Endemie übergeht“, so alltours Geschäftsführer Dr. Georg Welbers. Die Entwicklung der Krankheitsverläufe in Deutschland und den europäischen Nachbarländern bestätige dies aktuell.

In England sind seit dem Freedom Day am 26. Januar fast alle Corona-Maßnahmen entfallen. Als erstes EU-Land hat Dänemark seit dem 1. Februar nahezu alle Corona Beschränkungen aufgehoben. Angesichts sinkender Corona Zahlen ist in Spanien seit dem 10. Februar die Maskenpflicht im Freien beendet. Auf den Balearen gilt seit dem 12. Februar die 3G-Regel nicht mehr. Auch in Deutschland werden bis zum 20. März die Corona-Regelungen schrittweise zurückgefahren.

„Bei diesen Rahmenbedingungen können und wollen wir unsere Gäste nicht unter Impfzwang setzen“, so Dr. Georg Welbers. Auch sei die Datenlage zur Wirkung der Impfungen gegen Omikron nicht eindeutig genug. Zum einen sei ein Impfstoff gegen die Omikron-Variante in der Entwicklung, zum anderen werde der generelle Impf-Rhythmus gegen Corona seitens der Behörden aktuell kontrovers diskutiert.

"Die Einführung des Impf- bzw. Genesenen-Nachweises in den alltours eigenen allsun Hotels vor einem Jahr für Anreisen ab dem 31.10.2021 war die richtige Maßnahme, um insbesondere den Stammkunden in unseren Hotels frühzeitig ein sicheres Gefühl für ihren Urlaub zu geben. Zum damaligen Zeitpunkt gab es ein hohes Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Durch Omikron haben sich die Umstände geändert."


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die dänische Hauptstadt will nachhaltigen Tourismus fördern. Dafür wurde das Programm CopenPay entwickelt, das es nach zwei Sommerdurchläufen künftig ganzjährig gibt. Wie kann man profitieren?

Kaum öffnet Terminal 3 am Frankfurter Flughafen, schließt Terminal 2. Der Bereich wird grundlegend erneuert und bleibt für einige Jahre außer Betrieb. Für Passagiere soll sich dann viel ändern.

Der Merian Verlag hat in München erstmals seine neuen Branchenpreise an sieben ausgewählte Destinationen, Hotels und Akteure der internationalen Tourismuswirtschaft verliehen. Unter den Preisträgern befinden sich unter anderem die Stadt Göteborg, das Brenners Park-Hotel und die MSC Group.

Eine Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen bei der Bewertung der Flugetikette. Während jüngere Passagiere bei Körperhygiene und Smartphone-Nutzung an Bord weitaus toleranter sind, weisen ältere Reisende eine wesentlich geringere Akzeptanz für dieses Verhalten auf.

Eine Auswertung der Gästebefragung T-MONA zeigt, wer im Sommer nach Österreich reist, wie hoch die Ausgaben ausfallen und welche Faktoren bei der Wahl von Reiseziel und Unterkunft eine Rolle spielen.

Schöne Marineschiffe, tolle Flugzeuge, imposanter Zug? Schnell ein Foto gemacht - und dann klicken die Handschellen? Warum Touristen Verbotsschilder im Urlaub unbedingt erst nehmen sollten.

Neue Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen deutliche Unterschiede bei den Kosten für Restaurant- und Hoteldienstleistungen in Europa. Besonders in mehreren südeuropäischen Ländern liegt das Preisniveau deutlich unter dem deutschen Vergleichswert.

Brandgeruch im Tower, Nachtflugverbot ausgesetzt: Am Flughafen München brauchen Reisende zum Ende der Pfingstferien Geduld.

Die Kreuzfahrt ist ein Massengeschäft geworden, auch dank der Rostocker Reederei Aida Cruises. Die Passagierzahlen steigen und steigen. Gleichzeitig setzen neue Auflagen die Branche unter Druck.

UN Tourism registrierte im ersten Quartal 2026 weltweit 307 Millionen internationale Touristenankünfte. Gleichzeitig erwartet die Organisation aufgrund des Nahostkonflikts und steigender Reisekosten eine Abschwächung des Wachstums im weiteren Jahresverlauf.