American Express Global Business Travel kauft US-Konkurrenten Ovation Travel Group

| Tourismus Tourismus

American Express Global Business Travel (GBT) hat den US-amerikanischen Geschäftsreise-Spezialisten Ovation Travel Group gekauft. Die Akquisition umfasst alle Marken des Unternehmens, so auch die Hauptmarke Lawyers Travel.

„Die Akquisition geschieht in einer für die Branche sehr schwierigen Zeit", erklärte Paul Abbott, Chief Executive Officer von American Express GBT. "Wir haben viel dafür getan, unser Geschäft und unsere Belegschaft sicher durch diese Zeit zu bringen. Aber während wir die kurzfristigen Herausforderungen angehen, müssen wir weiter auch in die Zukunft investieren und unsere langfristige Strategie umsetzen. Ich bin überzeugt, dass dieser Zukauf den gemeinsamen Mehrwert und den Service, den wir Kunden, Leistungsträgern und Partnern bieten, optimieren und echte Wachstumschancen schaffen wird.“

„Trotz der Pandemie verfolgt GBT seine Strategie weiter, im Geschäftsfeld der kleinen und mittleren Unternehmen in den USA organisch und durch Zukäufe zu wachsen“, sagt Eric Bock, Global Head of Mergers and Acquisitions von GBT. „Diese Akquisition ist ein sehr hochwertiger Aktivposten und ein Unternehmen, das den Service und die Kapazitäten, die wir unseren Kunden bieten, ausbaut.“

Die Ovation Travel Group und ihre Mitarbeiter werden ein Teil des Bereichs von Global Customer Partnerships bei American Express Global Business Travel und vom selben Management geführt. Die bestehenden Marken der Ovation Travel Group bleiben bestehen. Details zur Transaktion teilten die Unternehmen nicht mit.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.