Asien-Pazifik-Region dominiert Henley Passport Index - Deutschland auf Platz 3

| Tourismus Tourismus

Die neuesten Ergebnisse des Henley Passport Index - die ursprüngliche Rangliste aller Reisepässe der Welt nach der Anzahl der Reiseziele, zu denen ihre Inhaber ohne vorheriges Visum Zugang haben - bieten Einblicke in die Zukunft der Reisefreiheit in einer durch die Covid-19-Pandemie veränderten Welt.

Ohne Berücksichtigung vorübergehender Beschränkungen hält Japan weiterhin die Spitzenposition, wobei Passinhaber 191 Ziele visumfrei erreichen können. Dies ist das dritte Jahr in Folge, in dem Japan die Spitzenposition innehat. Die Dominanz der Asien-Pazifik-Region (APAC) im Index scheint nun fest etabliert. Singapur liegt auf Platz 2 mit Zugang zu 190 Zielen, und Südkorea hält sich neben Deutschland auf Platz 3, beide mit einem Visumfreiheits-/Visa-on-Arrival-Wert von 189. Etwas weiter unten, aber immer noch in den Top 10, liegt Neuseeland auf Platz 7, mit visafreiem Zugang zu 185 Zielen, während Australien auf Platz 8 liegt, mit Zugang zu 184 Zielen.

In der 16-jährigen Geschichte des Index wurden die Spitzenplätze traditionell von EU-Ländern, Großbritannien oder den USA eingenommen. Experten gehen jedoch davon aus, dass die APAC-Region auch weiterhin eine starke Position einnehmen wird, da sie die ersten Länder umfasst, die mit dem Prozess der Pandemiebekämpfung beginnen.

Dr. Christian H. Kaelin, Vorsitzender von Henley & Partners und Erfinder des Passport-Index-Konzepts, sagt, dass sich das Kräfteverhältnis verschiebt, da die USA und Großbritannien immer noch vor großen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Virus stehen.

"In den letzten sieben Jahren ist der US-Pass von der Nummer eins auf Platz 7 gefallen, eine Position, die er sich derzeit mit Großbritannien teilt. Aufgrund der pandemiebedingten Reisebeschränkungen sind Reisende aus beiden Ländern derzeit mit erheblichen Einschränkungen in über 105 Ländern konfrontiert, wobei Inhaber von US-Reisepässen in weniger als 75 Länder reisen können, während Inhaber britischer Reisepässe derzeit in weniger als 70 Länder reisen können."

Nachdem der erste Covid-19-Impfstoff vor etwas mehr als einem Monat zugelassen wurde, glauben Experten der Luftfahrtindustrie, dass eine Pflichtimpfung vor Flugreisen bald eine Notwendigkeit sein könnte. Eine technologische Innovation, die im ersten Quartal 2021 auf den Markt kommen soll Die Travel Pass-Initiative der IATA - und zur Wiederherstellung der globalen Mobilität beitragen wird, ist eine mobile Anwendung, die es Reisenden ermöglicht, ihre verifizierten Zertifizierungen für Covid-19-Tests oder Impfstoffe zu speichern und zu verwalten.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.