Ausbreitung der Delta-Variante hinterlässt Spuren bei Urlaubsbuchungen

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Die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus hinterlässt erste Spuren bei den Urlaubsbuchungen. Sie dämpft vor allem das Geschäft mit organisierten Reisen nach Spanien, wie aus am Freitag veröffentlichten Daten des Analysehauses Travel Data + Analytics (TDA) hervorgeht. Demnach sank der Umsatzanteil der Buchungen für das westliche Mittelmeer, die maßgeblich von Spanien geprägt sind, in der Woche ab 12. Juli auf 22 Prozent. Zuvor hatte er teilweise bei bis zu rund 40 Prozent gelegen. TDA wertet die Buchungen für organisierte Reisen unter anderem in Reisebüros aus.

Spanien mit der Baleareninsel Mallorca ist das beliebteste Auslandsreiseziel der Menschen in Deutschland. Das tatsächliche Ausmaß der Rückgänge – einschließlich der jetzt zunehmenden Reisestornierungen – werde sich erst mit den gesamten Juli-Zahlen offenbaren, erläuterte TDA. Die Bundesregierung hatte zunächst Portugal und vergangene Woche auch Spanien als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft.

Wer aus einem Hochinzidenzgebiet nach Deutschland zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne, kann diese aber durch einen negativen Test nach fünf Tagen verkürzen.

Die Sommerreisegeschäft ist für die von der Corona-Krise hart getroffene Branche von enormer Bedeutung. Zusammengerechnet hat die aktuelle Sommersaison die Umsätze des Vorjahreszeitraums inzwischen mehr als verdoppelt. Vor allem der Juni brachte ein kräftiges Plus. Im Vergleich zum Vor-Corona-Sommer 2019 liegen die Buchungsumsätze allerdings noch 65 Prozent im Minus. (dpa)


 

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