Außer Kontrolle: Kreuzfahrtschiff MSC Opera rammt Kaimauer und Touristenboot in Venedig

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Ein außer Kontrolle geratenes Kreuzfahrtschiff hat in Venedig ein Touristenboot und einen Anleger gerammt. Nach Medienberichten wurden mehrere Menschen verletzt. Das Unglück ereignete sich am zentralen Kanal von Giudecca an der Haltestelle San Basilio, wie die Feuerwehr mitteilte. Handy-Videos zeigen die Wucht der Karambolage. 

Auf einem Video ist zu sehen, wie das Kreuzfahrtschiff MSC Opera mit lautem Sirenengeheul Richtung Anlegestelle fährt und Menschen an Land in Panik davonlaufen. Dann schrammt das Schiffe über viele Meter an der Kaimauer entlang und stößt mit dem Ausflugsschiff River Countess zusammen, auf dem rund 130 Menschen gewesen sein sollen. Einige Passagiere des Flusskreuzfahrtschiffs konnten sich in letzter Sekunde über die Gangway an Land retten. 


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Laut Davide Calderan, Präsident der Schlepperfirma „Rimorchiatori Uniti Panfido“ war der Grund für den Crash ein Motorschaden, der dazu geführt habe, dass die Schiffsmaschine beschleunigt habe, statt abzubremsen. Zwei Begleit-Schlepper hätten noch versucht, die Fahrt zu bremsen, doch seien die Schleppketten dabei gerissen. Der Kanal von Giudecca liegt am historischen Zentrum der Stadt. 

MSC spricht in einem ersten Statement von technischen Problemen beim Manövrieren. Die Untersuchungen zur genauen Ursache des Unfalls liefen und MSC arbeite bei den Untersuchungen mit den lokalen Behörden zusammen.

Die Kollision löste neue Diskussionen nach Einschränkungen für Kreuzfahrtschiffe in der Lagunenstadt aus. Der Bürgermeister von Venedig, Luigi Brugnaro, erklärte, das Unglück sei „der x-te“ Beweis, dass in dem Kanal keine Kreuzfahrtriesen mehr fahren könnten.


 

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